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Alle Rezensionen zu Mokoma
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Tämän Maailman Ruhtinaan Hovi
(2004, Sakara Records SKR-003)

Um ihren Traum zu erfüllen, »das erste finnischsprachige Thrash Metal-Album aufzunehmen«, gründen die Jungs aus Lappeenranta ihr eigens Label namens Sakara Records und produzieren ihre dritte Scheibe »KURIMUS«. Diesem Stil bleiben sie auf dem Viertling »TÄMÄN MAAILMAN RUHTINAAN HOVI« gleichfalls treu. Eine absolut unbegreifliche Vorstellung, dass Mokomas erste beide Scheiben aus den Jahren 1999/2000 in der Alternative-Rock-Ecke liegen.

Sänger Marko Annala kreischt, grunzt und röchelt, als hätte er seit dem Gründungsjahr '96 keine anderen Töne hervorgebracht; indes feuern die Saitenquäler Tuomo Saikkonen/Kuisma Aalto gnadenlose Riffs ab, und Janne Hyrkäs prügelt zügellos auf die Schießbude ein. Wer mit diesem Genre nichts anfangen kann: Wegbleiben. Thrash / Speed Metal-Freunde finden dagegen garantiert Gefallen an Hochgeschwindigkeits-Nackenbrechern wie »Poltetun Maan Taktiikkaa«, ungeachtet der Sprache. (nat)



Siehe auch:
The Machete

 Mokoma: Tämän Maailman Ruhtinaan Hovi

Offizielle Website

Offizielle Website      www.mokoma.com

   

Varjopuoli
(2011, Sakara Records SKR-034DLX)

Die bösen Jungs können auch anders: »VARJOPUOLI« (=Schattenseite) ist ein Akustikalbum. Ja richtig gehört: Akustik. Wer Mokoma nur als hartgesottene Thrasher kennt, schlackert hier mit den Ohren.

Die Finnen um Marko Annala haben die neue Ballade »Sydän Paikallaan« aufgenommen, sowie diverse Stücke ihrer Alben »SYDÄNJUURET« (2010), »KURIMUS« (2003), »TÄMÄN MAAILMAN RUHTINAAN HOVI« (2004), »KUOLEMAN LAULUKUNNAAT« (2006), »LUIHIN JA YTIMIIN« (2007) als Akustikversionen, plus ein Bonussong von »VALU« (1999). So klingt also Markos Stimme normalerweise, so die nun glasklaren Melodien. Das Tempo ist etwas gemächlicher, die Lieder dauern jeweils bis zu 20 Sekunden länger. Fazit: Eins von Mokomas härtesten Alben. Hören. (nat)

   

Kuoleman Laulukunnaat
(2006, Sakara Records SKR-008)

Erneut kein Fall für ein Major-Label, das auf die breite Masse zielt. Doch die bandeigene Plattenfirma existiert noch: Mit dem dort erschienen fünften Studioalbum kämpften die Thrasher um die »Emma« 2006 in der Metalkategorie gegen Amorphis' »ECLIPSE«, Kotiteollisuus' »IANKAIKKINEN« und Stam1nas »UUDET KYMMENEN KÄSKYÄ«.

Elf gnadenlose Metal-Keulen in der Schnittmenge zwischen Anthrax und alten Slayer schleuderten die Lappeenrantaer ins Titel-Rennen. »KUOLEMAN LAULUKUNNAAT« haut de facto derbe rein, noch zähnefletschender, noch zügelloser als der Vorgänger. Thrashfans aller Länder hört euch Mokomas neusten Killer an – selbst wenn Stam1na gewannen. (nat)



Siehe auch:
Amorphis
Kotiteollisuus
Stam1na

   

Mokoman 120 Päivää
(2001, EMI 724386611222)

Der Zweitling »MOKOMAN 120 PÄIVÄÄ« erschien ebenfalls noch über EMI – danach gründeten die Finnen ihr eigenes Label »Sakara Records«. Der 42-Minüter macht einen weiteren Schritt Richtung Thrash-Zukunft und fällt insgesamt härter aus als der Vorgänger. Mit dem mächtig groovenden »Seitsemän Sinetin Takana« (»Hinter sieben Siegeln«) haben die Finnen einen echter (Live-)Kracher auf der Scheibe, der sich zu einem der größten Bandhits entwickelt. Daneben rangieren beinah balladeske Nummern wie »Ranka«.

Lyrisch ließ sich Bandkopf Marko Annala für das Konzeptalbum von Marquis de Sades Gesellschaftskritik inspirieren, so ist auch der Titel »MOKOMAS 120 TAGE« eine Anspielung auf de Sades »Die 120 Tage von Sodom«. Auch dieses Album wurde erneut veröffentlicht, mit gleich drei Bonusliedern: »Reitti« (B-Seite der »Seitsemän Sinetin Takana«-Single), »Turhaan Tänne Tulleet« (B-Seite der »Rajapyykki«-Single) plus »Seitsemäs Kahdestatoista« (Demo 2000). (nat)

   

Valu
(1999, EMI 094639068227)

Mit »VALU« debütierten die Thrasher Mokoma um Marko Annala (Gesang, Gitarre), wobei der Opener »Kurjen Laulu« eher in die Schublade »Heavy Rock« passte. Das anschließende »Pillipiipari« klingt deutlich wuchtiger und etwas metallischer. Langsam scheint sich das Trio hochzuschaukeln, unterstützt von einem Heer aus Gastmusikern vor allem Hintergrundsänger bzw. einem Chor in »Kasvan«.

Das erste Stück, das fast so klingt wie heutige Fans Mokoma kennen, nennt sich »Viholliset«. Ein weiterer zukunftsweisender Ausreißer im Rock-Metal-Mix des Erstlings ist »Se On Minussa«. Mit einer leichten Industrialnote wartet dagegen »Parasta Ennen 0898« auf. 2004 wurde das Album wiederveröffentlicht, ergänzt um den Bonustrack »Toinen Kohtu«, dessen Musik aus einer Session anno 1998 stammt und dessen Gesang im Erscheinungsjahr aufgenommen wurde. (nat)



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