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Alle Rezensionen zu Svøbsk
(Genre »Folk«, Land »Dänemark«)

 

Sig Mig
(2005, Gofolk GO0405)

Die derzeitige dänische Folk-Szene ist sehr lebendig, und zu den neuen Gruppen zählt auch Svøbsk, ein Duo bestehend aus der Akkordeonistin Maren Hallberg Larsen und Jørgen Dickmeiss, der Violine und Gitarre spielt und gelegentlich singt. Hauptsächlich Geige und Akkordeon: eine Kombination, die durchaus der Auffrischung bedarf.

Keine Sorge, das klappt auch ganz gut: Beide sind Meister auf ihren Instrumenten, haben Volksmusik am Konservatorium in Odense studiert und spielen als Duo seit 2003 zusammen. Die meisten der 12 Stücke auf ihrem Debut »SIG MIG« (Sag mir) sind Eigenkompositionen, die stilistisch auf traditionellen Strukturen basieren, aber auch moderne Einflüsse zeigen. Doch auch die älteren Stück interpretieren die Beiden kompetent und mit eigenem Ansatz. Besonders charmant wirken die von Dickmeiss gesungenen Lieder, nur mit Gitarren- oder Akkordeon-Begleitung. Von Svøbsk kann man zukünftig noch viel erwarten, vielleicht sogar mal eine größere Besetzung? Aber eins nach dem anderen und nichts überstürzen – so hat man schon immer in Dänemark gehandelt. (tjk)

 Svøbsk: Sig Mig

Offizielle Website

Offizielle Website      www.svobsk.dk

   

En Klang Af Tidløshed
(2009, Gateway Music)

Sehr beschwingt und anmutig: Svøbsk zeigen auf ihrem zweiten Album, das übersetzt »Der Klang der Zeitlosigkeit« heißt, mit angenehmer Zurückhaltung, dass traditionelle dänische Folkmusik sehr modern klingen kann. Der Geiger Jørgen Dickmeiss und seine Frau, die Akkordeonistin Maren Hallberg, trauen sich was Neues und haben musikalische Mitstreiter ab Bord geholt: Der Pianist Nikolaj Busk und die Perkussionistin Tira Skamby erweitern das Klangspektrum, als ob sie schon immer dazugehört hätten.

Svøbsk schaffen es erneut, schlummernde Schätze zu heben: Sie sind auf den kleineren dänischen Inseln auf die Suche nach traditionellen Volksweisen gegangen, die heute nur noch von wenigen älteren Musikern gespielt werden. Und sie haben in den Archiven geforscht. Neu arrangiert klingen diese Weisen erfrischend aktuell. Und haben Tiefgang! Zärtlich und nachdenklich, melancholisch und euphorisch: Diese weitgehend instrumental eingespielten Stücke zeigen die ganze Bandbreite dänischer Volksmusik. Und machen auf stille Art glücklich! (emv)



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