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Alle Rezensionen zu Hector
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Ei Selityksiä
(2004, Allstar Music AllstarCD-015)

Der Altmeister des Rock'n'Roll, der sich in seiner Jugend für Beatles und Bob Dylan begeisterte, denkt noch nicht ans Aufhören. Erstaunlich, denn Hector aka Heikki Harma veröffentlichte schon 1972 sein Debüt »NOSTALGIA«. Auf »EI SELITYKSIÄ« (soviel wie: Keine Erklärungen) rockt er immer noch kräftig, zumindest zeitweise: Bei »Hysteeri« lässt er's zusammen mit diversen Bläsern richtig krachen. Meistens jedoch, wie beim Titeltrack oder »Kuunnellaan Vaan Taivasta« schmeichelt er mit seiner rauen Stimme, so dass der Hörer sofort hektisch nach einem Feuerzeug zum sanften Schwenken sucht.

Glasklar brillieren die Instrumente der unzähligen, nicht ganz unbekannten Mitmusiker: Beim Ausklang »Kun Rakkaus Saapuu Kaupunkiin« streichelt Max Lilja (Ex-Apocalyptica) über die Cello-Saiten. Hector, ein inspirierender Ohrenschmaus – für den finnischen Maler Timo Jakola, Jahrgang 1957, sogar die Berufung: »Einmal, als ich nachts malte, wurde im Radio das Stück »Nukkuva Stadi« von Hector gespielt. Ich war wie in Trance. In diesem Moment wusste ich, was ich in meinem restlichen Leben machen würde: Ich würde Rockmusik malen«. (nat)



Siehe auch:
Apocalyptica
Esa Kotilainen
Kotiteollisuus

 Hector: Ei Selityksiä

   

Herra Mirandas
(1973, Warner 8573-84969-2)

Eine kleine Kostbarkeit aus dem Jahr 1973 gibt es hier zu entdecken, in ihrer Leichtigkeit ein Meilenstein der finnischen Popgeschichte. Hector, seit Jahrzehnten eine feste Szenegröße, hat mit »HERRA MIRANDOS« Maßstäbe für intelligenten Pop in seiner Landessprache gesetzt. Verträumt, aber nicht verkitscht. Selbstbewusst, aber nicht dominant. Verspielt, aber nicht kindisch. Naiv, aber überhaupt nicht dumm.

Dieses Album ist zum Verlieben und sollte bei den Platten stehen, die immer in Reichweite sind. Hector hat sich diesen Ehrenplatz mit einer Mischung aus Singer/Songwriter-Folk, Swinging Sixties, Verständnis für die wesentlichen Dinge der Ballade und einem Händchen für gelungene Arrangements von Streichern bis Bassklarinette verdient. Und mit »Asfalttiprinssi« ist ein Song dabei, den man den ganzen Tag über und noch abends vor dem Schlafengehen summt. (emv)



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