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Alle Rezensionen zu Nina Kinert
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Pets & Friends
(2008, Ninkina-Recordings/Cargo ARCD04)

Vielleich war sie einfach noch zu jung (nämlich 21), als sie ihr zweites Album »LET THERE BE LOVE« veröffentliche. Denn drei Jahre später kommt von der in einem Stockholmer Vorort aufgewachsenen Singer/Songwriterin nun ein prachtvoll versponnenes Album, in dem sie über Zauberer, Dämonen, ungeborene Babys und natürlich die Liebe erzählt. Ihr Lebenspartner Love Olzon – mit dem sie noch auf dem Vorgänger zusammen arbeitete – ist nicht mehr als Co-Writer beteiligt; stattdessen produzierte Johan Lindström. Außerdem halfen alte Freunde wie Ane Brun, Britta Persson, Elle-Kari Larsson von The Tiny oder Pontus Levahn (Torpedo, Tiger Lou) aus.

Und plötzlich ist sie da – die Lebensreife und visionäre Kraft, um Songs zu kleinen »Hat-Tricks« werden zu lassen, um sich in der Cello/Piano-Ballade »Beast« zu verlieren oder in der stillen Hymne »A Worn Out« von einem Knabenchor in den Himmel tragen zu lassen. Love Olzon singt dann übrigens doch noch, und die Stimmen des Paars vertragen sich prächtig. Es muss ein schönes Leben sein im Hause Kinert/Olzon. (peb)



Siehe auch:
Bad Hands

Nina Kinert: Pets & Friends

Offizielle Website

Die CD »Pets & Friends« war »CD des Monats« im Monat 9 / 2008.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:

Ach, ich mag diese Frauen, die sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Die ihre Mitmusiker sacht, aber bestimmt in den Hintergrund schieben, damit ihre Sangeskünste von dort begleitet mit präzisem, aber unaufdringlichem Getrippel und Getrappel um so herrlicher erklingen.
Frank Keil

Wer sagt eigentlich, dass gefälliger Pop nicht gefallen kann? Mittels transparenten, sparsamen Arrangements und der nötigen Lust am sachten Experimentieren hält das Album Stimmung und Spannung, ohne ins allzu seichte Fahrwasser zu geraten. Nettes Stimmchen, nette Platte.
Markus Wiludda

Sie kanns. Immer wieder anders klingen. Mädchenhaft, böse, sarkastisch, nachdenklich, verliebt, desillusioniert, selbstbewusst, versponnen und absolut aktuell. Und die richtigen Freunde hat sie auch. Respekt, Frau Kinert!
Eva-Maria Vochazer

Ich kann Euch nur zustimmen. Nina Kinerts Songs sind gefällig aber nicht beliebig, intelligent aber nicht kopflastig, verarbeiten verschiedene Einflüsse ohne zu kopieren. Gratulation, Frau Kinert!
Tim Jonathan Kleinecke

Offizielle Website      www.ninakinert.com

   

Red Leader Dream
(2010, Ninkina-Recordings NKRCD-01)

Mit ihrem Album »PETS & FRIENDS« schwamm sich die Stockholmerin frei: versponnene Texte, zauberhafter Space-Pop und eine lässige Stimme. Sie selbst ist »Star Wars«-Fan, und so lag nun ein »Tonmanuskript für eine siebte Star Wars-Saga, die auf dem Wüstenplanet Tatooine nach "The Return Of The Jedi" spielt«, recht nahe. Ihre schwerelosen Melodien und die liebevoll verspielten Arrangements bilden den perfekten Rahmen für ein solches Liebhaberprojekt.

Dank Geistesverwandter wie Linnea Olsson (Paintbox), Pontus Levahn (Tiger Lou) oder Ellekari Sander (The Tiny) trifft Nina Kinert erneut ins Schwarze. Nicht unwichtig in diesem Zusammenhang dürfte auch der Mann am Mischpult sein – der schon für Fever Ray und The Knife tätige Christoffer Berg. Die Cocteau Twins, Enya und Stevie Nicks schlägt die Plattenfirma als Referenz vor – und trifft damit so sehr ins Schwarze, dass man sich dieser Meinung nur anschließen kann. (peb)



Siehe auch:
Paintbox
Tiger Lou
The Tiny
Fever Ray

   

Let There Be Love
(2005, V2 1034272)

Ihre Single »Visitor« läuft in den Schwedischen Radios, und das Video zum Song taucht ab und an auf dem Mainstream-lastigen ZTV auf. »Visitor« ist ein leichtes, unschuldiges, schönes Singer-, Songwriterstück, das durchaus bewirken kann, dass man sich wie Bolle auf das Album freut. Doch wie groß ist die Enttäuschung, wenn man dann feststellen muss, dass Nina Kinerts zweites Album keineswegs so leicht und zugänglich ist wie die Vorabsingle, die einem Popmusik verspricht.

»LET THERE BE LOVE« ist also ein Countrywerk, gefüllt mit Stille und großen Pausen, mit leisen Songs über Erinnerungen und bemerkenswerte Kleinigkeiten im Leben. Doch leider ist das Album auch ganz schrecklich langweilig für Menschen wie mich, die nicht allzu lange still und nichtstuend rumsitzen können. Ein Album, dass zum Ende hin keinen weiteren Hörpunkt gewinnt und leider nur mit »Visitor« einen spannenden Song birgt. Schade. (lic)



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