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Alle Rezensionen zu Ensiferum
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Iron
(2004, Spinefarm SPI177CD)

Ensiferum fallen wie eine Horde wildgewordener Normannen über den Hörer her, schütteln ihn gehörig durch und setzen zum Abschluss seine Bude in Brand. »IRON« ist ein absolutes Prachtexemplar aus der nordischen Metalschmiede, mit wikingerlastigen Texten und untermalt von Death Metal-Melodien samt schunkeltauglichen humppaesken Folk-Einflüssen. Chöre, Flöten und eine Frauenstimme flechten die Finnen wie selbstverständlich harmonisch ein; da stört ein gesanglicher Ausrutscher in den Power Metal-Bereich Mäenpääs wie in »Sword Chant« nicht weiter.

Gigantisch produziert von Flemming Rasmussen (Metallica), erschafft das Quintett die Hymne »Lai Lai Hei« oder den Nackenbrecher »Tale Of Revenge«. Das Ergebnis erinnert nur entfernt an artverwandte Viking Metal-Combos wie Moonsorrow, Borknager oder die Humppa-Metaler Finntroll. Im Vorprogramm letzterer überzeugten Ensiferum das Publikum schon vor Erscheinen dieses Albums. Live tobte allerdings Petri Lindroos (Norther) am Mikro: Ex-Sänger Jari Mäenpää verabschiedete sich gleich nach den Aufnahmen und debütierte mit seiner Band Wintersun. (nat)



Siehe auch:
Norther
Finntroll
Wintersun
Moonsorrow

 Ensiferum: Iron

Offizielle Website

Offizielle Website      www.ensiferum.com

   

From Afar
(2009, Spinefarm SPI358)

Nach dem trügerisch ruhigen Intro »By The Dividing Stream« pflügen Ensiferum gewaltig vorwärts, brühen eine mächtige Folk-Death-Viking-Tinktur mit wieselflinken Gitarrenläufen, feinen Melodien zwischen Headbang-Passagen und heftigen Folk-Schunkelrhythmen. Alles beim Alten also? Mitnichten. Auf »FROM AFAR« ist außer dem neuen Keyboarder Emmi Silvennoinen, auch ein Frauenchor zu hören (»Twilight Tavern«).

Mit »Tumman Virran Taa« hat der Fünfer noch ein kurzes acapella-Stückchen in petto, bevor das epische, aber immer spannende Oeuvre »The Longest Journey (Heathen Throne Part II)« mit starken dreizehn Minuten den Viertling abschließt – zumindest die reguläre Ausgabe: Auf der limitierten Version gibt es zudem eine Coverversion des Nordman-Stücks »Vandraren«. Ja, alles richtig gemacht. (nat)

   

Victory Songs
(2007, Drakkar/Sony BMG 88697 076602)

Ensiferum segeln deutlich schneller als auf der Vorjahres-EP »DRAGONHEADS«. Natürlich halten sie immer wieder einen Moment inne, in welchem Gastmusiker mit traditionellen Instrumenten wie finnischer Kantele, Schlüsselharfe oder Dudelsack an Bord gehen – doch das ist nur die Ruhe vor dem Sturm.

Flugs flitzen flinke Finger über die Saiten, peitscht die Rhythmusabteilung voran, die Segel blähen sich. Steuermann Petri keift, begleitet von Samis und Markus' klaren Chören; die Schwertträger rasen dahin. Sie gehen an Land, satteln ihre Streitgäule, kämpfen die Schlachten ihrer heidnisch-finnischen Vorfahren. Schließlich schallt der finale zehnminütige Titelepos laut über die Meere: »Songs Of Victory Will Sound Forever«. (nat)

   

Dragonheads
(EP, 2006, Spinefarm SPI256CD)

Auf der Mini-CD steht Northers Petri Lindroos erstmals als offizielles Bandmitglied am Bug. Der zweite Neuling Janne Parviainen (Ex-Barathrum, Ex-Waltari) ersetzt Drummer Fockin sowie Sami Hinkka den Bassisten Miettinen. Vereint mit dem Gründer/Gitarrist Markus Toivonen und Keyboarderin Meiju Enho steuern sie ihr Wikingerschiff über die Nordmeere, treffend untermalt durch die neu geschriebene Titelhymne.

An Bord haben Ensiferum zudem zwei Neuaufnahmen der 2005er Demo-Compilation – sie zollen mit »Into Hiding« Amorphis, die ihre Musik sehr beeinflussten, Tribut. Mit dem Medley dreier finnischer Volkslieder klingt der berauschende, sehr folklastige »Six-Pack« leider schon aus. (nat)



Siehe auch:
Barathrum
Waltari
Amorphis



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