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Alle Rezensionen zu Psychopunch
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Death By Misadventure
(2009, Silverdust/Soulfood SD 037P)

Langspieler Numero acht – und kein bisschen müde: Psychopunch klingen auf »DEATH BY MISADVENTURE« so rotzig, griffig und unverbraucht, dass sie ihre landsmännischen Altersgenossen (von Backyard Babies bis Hardcore Superstars) mühelos in den Sack stecken – und manch jüngere Combo gleich mit. Kurz und prägnant, mit durchdringenden Gitarren, brettert der Schwedenvierer durch die Dutzend Songs, variiert dabei aber durchaus die Geschwindigkeit.

Der feurige Kracher »All Through The Night« eröffnet die Scheibe, die gemächliche Beinah-Ballade »Before The World Goes Down«, zu dem die Menge brennende Feuerzeuge oder Biergläser schwenken kann, beendet sie. Dazwischen liegen der dreckige, an Gluecifer erinnernde Stampfer »To The Other Side« oder das von JM extrem kratzig intonierte »Maybe I'll Stay«. Mit seinen »Uhuhuhuuuu«-Chören und Händeklatsch-Einlagen geht die prädestinierte Live-Hymne sofort in die Ohren, unwillkürlich liegt der Refrain auf der Zunge, mitsingen ist angesagt. Ja, mit diesem satt produzierten 53-Minüter gelang Psychopunch eine der besten Rock'n'Roll-Veröffentlichungen 2009. (nat)



Siehe auch:
Backyard Babies
Gluecifer
Hardcore Superstar

 Psychopunch: Death By Misadventure

Offizielle Website

Offizielle Website      www.psychopunch.com

   

Kamikaze Love Reducer
(2006, Silverdust/Soulfood 4046661017922)

Das aus der Industriestadt Västerås stammende Quartett um Sänger und Gitarrist Jarmo ist schon geraume Zeit im Business; »KAMIKAZE LOVE REDUCER« ist das mittlerweile sechste Album der Punk'n'Roller. Musikalisch zeigt man sich vielseitiger als zuletzt; so hat man neben rotzigen Punkrock-Reißern wie »Two Empty Hands« oder dem Startlied »Poison Alley Groove« mit »When This World Is Dying« auch eine waschechte Ballade am Start, die so auch von Guns N'Roses stammen könnte.

Mit »The Black River Song« dagegen gelang eine Hymne, die man mal gerne bei einem gepflegten Gelage anstimmt. Mit diesem Album wollen es die Schweden wohl endgültig wissen – dafür spricht der Drive, die Melodien und die eingängige Single »Overrated«. Von den vielen anderen Punk'n'Rock-Scheiben hebt sich »KAMIKAZE LOVE REDUCER« aber nur bedingt ab – dafür klingt die Produktion allerdings amtlich fett. (chd)



Siehe auch:
Verschiedene: Punk N Roll A Licious Vol. 2

   

The Pleasure Kill
(2002, White Jazz Records/Zomba 5550555000567)

Wenn es die schwedische Rock'n'Roll-Schule gibt, dann sitzen Psychopunch auch mit in dieser Klasse. »The Pleasure Kill« als viertes Album bietet eine Ansammlung von treibenden, straighten In-Your-Face-Rocknummern mit jeder Menge Rotz und »catchy« Refrains. Das Album der derberen »Backyard-Babies-Variante« startet gleich von 0 auf 100 und hält diesen Energie-Level.

Zum rohen Ton gesellen sich wenige eingestreute Piano- und Orgel-Applikationen sowie die raue Stimme von Frontmann Nick Vahlberg, die die »Sex And Drugs And Rock And Roll Credibility« der Band verkörpert. Mit Produzent Thomas Skogsberg (Hellacopters und Backyard Babies) entstand dieser Höllentrip, der mit potentiellen Hits wie Opener »Back In The Days«, »Up On The Hills« und »Here Today« die Clubs rockt, sich jedoch von der Konkurrenz nicht abhebt. (chd)



Siehe auch:
The Hellacopters
Backyard Babies



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