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Alle Rezensionen zu HIM
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Two Decades Of Love Metal
(2012, Sony BMG ?)

Bis das für 2013 angekündigte neue Album erscheinen wird, überbrücken HIM die Wartzeit mit einem Best Of (siehe auch »AND LOVE SAID NO – THE GREATEST HITS 1997–2004«): Dieses Mal heißt es »XX – TWO DECADES OF LOVE METAL« und bietet einen Überblick über die vergangenen 20 Bandjahre sowie ein neues Stück, die erste neue Studioaufnahme seit 2010. Allerdings ist der »neue« Opener »Strange World« lediglich eine Coverversion der Hitsingle von Kevin »Ké« Grivois aus dem Jahre 1995 und angeblich ein Lieblingslied des HIM-Fronters Ville Valo ... und ich muss sagen: Es gefällt es mir in der tieferen, valoschen Version besser als das Original des indianisch-französischen Sängers/Songwriters.

Weiter geht's mit dem unsäglichen »Join Me (In Death)«, sowie sämtlichen (erfolgreichen) Singles, meist in Radio-Versionen von »GREATEST LOVESONGS VOL. 666« (1997) bis »SCREAMWORKS: LOVE IN THEORY AND PRACTICE« (2010): »Poison Girl«, »Right Here In My Arms«, »Wings Of A Butterfly«, »Killing Loneliness«, »In Joy And Sorrow«, »Buried Alive By Love« »The Kiss Of Dawn«, »The Funeral Of Hearts« und natürlich das Chris Isaak-Cover »Wicked Game«. Wer kein Album der Finnen besitzt, einen gut 75-minütigen Soundtrack zu seiner persönlichen Herbst-Depression braucht oder seine(n) Liebeskummer / Depression / Selbstmordabsichten musikalisch untermalen will, greife zu.

PS: Eine (Festival)Tour haben HIM für 2013 auch geplant. (nat)


Zur DVD-Rezension über HIM


Zur Konzertkritik über HIM

 HIM: Two Decades Of Love Metal

Offizielle Website

Offizielle Website      www.heartagram.com

   

Venus Doom
(2007, Warner 9362499888)

Die angekündigte neue Kompromisslosigkeit klingt in der Tat rauer als die schaurig-sämigem Romanzen der letzten Alben. Aber am Ende ist alles wieder relativ und die Songs und lyrischen Ergüsse wie mit dem bewährten Setzkastensystem zusammengesteckt.

Doch auch das Maximum an Klischee-Erfüllung kann bisweilen durchaus unterhalten: Flüche, Ausbrüche, Stop-and-go-Attacken und der gewohnte Schmacht, der sich in zuckriger Soße den Kajal verschmiert. All das, gepaart mit mehr düsterer Hingabe als zuletzt, lässt Ville Valo dieses Mal mit etwas breiterer Brust in die Schatten eintauchen. (maw)



Siehe auch:
Verschiedene: Hyvää Ja Kaunista – Radiomafia-live Vol. I

   

Dark Light
(2005, Warner 321)

Das Erfolgsrezept von HIM anno 2005: Mitgröhl-Melodien auf Teufel komm raus jenseits der Geschmacks-Schmerzgrenze, einfallslos geschrubbte Riffs und nur ja die Fans nicht mit Ungewohntem verunsichern. Ville Valo, der mittlerweile aufgedunsener aussieht als seine eigene Leiche, versucht weiter den melancholischen Mädchenschwarm zu markieren mit beschwörend gemurmelten Klischeetexten in Gruftie-Light-Songs wie – Achtung, keine Satire – »Vampire Heart«, »Dark Light«, »Drunk On Shadows« oder »Killing Loneliness«.

Rief da jemand »langweilig«? Welch schamlose Untertreibung! Wir haben es hier fast mit einer Parodie dessen zu tun, was Rockmusik sein kann. Und das letzte Quentchen Einfallsreichtum aus früheren Zeiten wurde bei der erstmals komplett in den USA aufgenommen Produktion auch noch wegradiert. »Buried Alive«? Ja bitte. Dann hätten wir endlich Ruhe vor solch musikalischem Junkfood. (lha)

   

And Love Said No – The Greatest Hits 1997-2004
(2004, Gun/BMG 82876.60335.2)

Jungs mokieren sich meist über das maßlos übertriebene Schluchzen dieses hübschen Sängerknaben, dem sich die Mädels in Scharen zu Füßen werfen. Doch um mich hier nicht dem Vorwurf des Neids auszusetzen, verweise ich kühl auf obige Kritik von Nathalie, der auch als Frau das Gesäusel trotz grundsätzlicher Valo-Sympathie auch auf die Nerven geht.

»AND LOVE SAID NO« zieht Bilanz aus den ersten vier Alben und legt dabei das Gewicht vor allem auf die Schmachtfetzen, inklusive Mega-Hits »Join Me«, »The Funeral Of Hearts«, »Gone With The Sin« und dem passablen Chris Isaak-Cover »Wicked Game«. Als einer der beiden neuen Songs kommt Neil Diamonds »Solitary Man« daher, das man jedoch lieber nicht mit Johnny Cashs Fassung vergleichen sollte - das Ergebnis wäre allzu peinlich für HIM. (lha)



Siehe auch:
The 69 Eyes
The Skreppers

   

Lovemetal
(2003, Gun/BMG 82876.50509.2)

Nichts Neues aus HIM-Land. Oder: Wie komme ich auf Platz 1 der deutschen Charts? Man nehme ein hübsches männliches Gesicht, die ersten selbst verfassten Texte eines depressiven Teenies (»love, funeral, hearts, fire, tears, fear, dark«), ein schwarzes Cover und die altbewährte Mischung aus Herz und Schmerz: Fertig ist »LOVEMETAL«, das (kleine) Mädels - nicht nur - tränenfeucht werden lässt.

Der Opener »Buried Alive By Love« verspricht zunächst, was der Rest des Albums nicht hält: rockige Riffs zurück zu den Wurzeln. Stattdessen folgen jedoch öde HIMsche Schnulzen. »Funeral Of Hearts« zeigt sich eingängig - und langweilig. Auch »Fortress Of Tears« fiept, hechelt, stöhnt und seufzt zielgruppengerecht. Einzig »Circle Of Fear«, guter Gothic-Rock mit perfektem Einsatz der Ville-Valoschen Stimmbänder, zeigt das ganze Können. So bewegt sich das Album von Song zu Song zwischen Himmel und Hölle. (nat)



Siehe auch:
Daniel Lioneye
Agents & Jorma Kääriäinen
Spiha
Neljä Ruusua

   

The Singles Collection
(2002, Supersonic/BMG 074321.96173.2)

Für alle, die Hals und Ohren nicht voll genug kriegen können: Die »Singles Collection« beinhaltet solch unverzichtbare HIM-Leckerbissen wie »Salt In Our Wounds« als »Thulsa Doom Version« oder »Pretending« als, man höre und staune, »The Cosmic Pope Jam Version«. Halleluja, welche Drogen hat der Namensgeber dieser Version bloß genommen? Und wie hat die Menschheit bisher ohne die drei zusätzlichen lässigen Variationen von »When Love And Death Embrace« überleben können?

Die Box ist wenigstens billiger als die einzelnen Singles. Also Portemonnaie zücken, alle Scheiben in den Wechsler, prophylaktisch auf »Repeat« drücken und los geht's: »It's Headache Every Moment«. (nat)

   

Deep Shadows And Brillant Highlights
(2001, Gun/BMG 74321.87933.2)

Auf dem dritten Album musste der Gothic griffigen Rockriffs und noch griffigeren Melodien weichen: kein Wunder bei Produzenten, die auch schon für Depeche Mode, Dream Theater oder Metallica werkelten. Eventuelle Vorwürfe, HIM seien nun zu zahnlosen Romantikern mit kitschigem Massengeschmack verkommen, stimmen jedoch nur zum Teil. Denn die Finnen taugen noch immer als Gallionsfigur dunkler Rock'n'Roll-Melancholie.

Der stets im schwarzen Gruftie-Look geschminkte und an Jim Morrison erinnernde Mädchenschwarm Valo scheint derzeit jedenfalls wirklich mehr Highlights vor Augen zu haben als Schatten: »Je älter ich werde, desto romantischer komme ich anscheinend drauf. Ich liebe Balladen, sie sind so herrlich dramatisch«. (peb)



Siehe auch:
Vishnu

   

Razorblade Romance
(2000, Gun/BMG 74321.72822.2)

... und das Verhängnis nahm seinen Lauf. Ob Ville Valo ahnte, was er mit seinem Dauer-Ohrwurm »Join Me« anrichtete? Damit legte er nämlich die Schublade fest, in der HIM seit »RAZORBLADE ROMANCE« schicksalhaft stecken: Romantik, Satanismus und Selbstmordgedanken, ins Mikro gehaucht und geseufzt von einem androgynen, tätowierten »bösen Buben«.

Dabei hat das Album einiges zu bieten: »I Love You« rockt und schmeichelt zugleich, bei »Right Here In My Arms« geht's richtig zur Sache und »Gone With The Sin« ist ein wunderschönes Liebeslied. (nat)



Siehe auch:
Suburban Tribe

   

Greatest Lovesongs
(1998, Gun/BMG 4321.58914.2)

Seine Majestät Ville Vallo haucht als Frontmann von »His Infernal Majesty« – so der volle Bandname« – seit 1996 seine Visionen von Rockmusik und Romantik in die Mikrofone. Mit dem Auftreten von Jim Morrisson, musikalischen Parallelen zu Kiss und Black Sabbath und morbiden Texten von Tod, Teufel und Liebe bedient HIM alle düster-rockigen Gemüter.

Schwülstig-tragische Liebeslieder, verpackt in melancholisch-düstere Keyboardpassagen lassen im Verbund mit der magischen Zahl 666 einen Hang zum Okkultismus vermuten – oder zumindest den immer noch zeitgeistigen Flirt damit. (rab)



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