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Alle Rezensionen zu The Five Corners Quintet
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

Hot Corner
(2008, Ricky Tick Records RTCD 09/RT 027)

Die guten wilden alten Zeiten des Hard Bop, des Soul Jazz, den Blue Note-Sound – das lieben viele Musiker, ein Quintett aus Finnland geht aber mindestens einen Schritt weiter und rührt noch eine Prise 70er Funk-Jazz und Disco und moderne elektronische Gewürze in die Mischung – Hauptsache, es groovt, das Five Corners Quintet macht Dancefloor-Jazz der Extraklasse.

Timo Lassy (ts), Jukka Eskola (tp), Mikael Jakobsson (p), Antti Lötjönen (b) und Teppo Mäkynen (dr) machen enorm viel Dampf, was ihnen Arrangeur und Mastermind Tuomas Kallio (NuSpirit Helsinki) auch so verordnet. »HOT CORNER« trägt diesen Titel nicht umsonst, die ganze CD groovt herrlich, ist gespickt mit feinen, mitsingbaren Melodien und feurigen Soli von Eskola und Lassy, ist vor allem dabei auch noch verdammt cool – wozu besonders die Gäste beitragen, allen voran der 76-jährige legendäre Sänger, nein, Crooner Mark Murphy, der stimmlich bestens in Form ist und zu den jungen Finnen passt wie die Faust aufs Auge. So geht’s! (tjk)



Siehe auch:
U-Street All Stars
Nuspirit Helsinki
Timo Lassy
Jukka Perko

The Five Corners Quintet: Hot Corner

Offizielle Website

Offizielle Website      www.thefivecornersquintet.com

   

The Helsinki Sessions
(2011, Ricky Tick Records RTCD 021)

Live wie hier auf diesen Aufnahmen aus Helsinki verzichtet das Five Corners Quintet auf alle elektronischen Gimmicks und beweist vor allem eins: diese Band ist unendlich heiß! Mit astreinem Hard Bop und Soul Jazz beamen Eskola, Lassy, Jakobsson, Lötjönen und Mäkynen den Hörer ins New York der späten 50er, frühen 60er Jahre.

»Hot Rod« steht exemplarisch für prägnante Melodien, treibende Grooves und feurige Soli, fast 12 Minuten dauert dieser Ausbruch positiver Energie. Der »Unsquare Bossa« geht danach ebenso ab. Vier der sieben Stücke dauern üb er zehn Minuten, auch daran kann man die überbordende Spielfreude der fünf Finnen erkennen. (tjk)



Siehe auch:
Ruuti

   

Chasin' The Jazz Gone By
(2005, Ricky Tick Records/Timewarp RTCD 01)

Kommt Jazz in neuem Gewand mittels eingestreuter Loops und elektrisch programmiertem Schlagwerk daher, fällt schnell das Kürzel Nu-Jazz – und die Sache ist schubladenmäßig erledigt. Taucht man jedoch tiefer in diese Szenerie ein, werden bald Differenzierungen fällig und nötig. Im vorliegenden Falle geht die Reise weit zurück in die Sechziger und auch Fünfziger Jahre, als drüben und jenseits des großen Teichs sich urgründlicher Jazz und mainstreamgemäße Tanzmusik verbündeten. Und so gibt es beim Debütalbum von TFCQ durchaus Titel zu hören, bei den man sich »good old Frank Sinatra« als Sänger vorstellen kann. Zugleich erzeugen ganze Streicher-Ansammlungen anhaltend melodische Wellen, und die Bläser kann man sich kaum anders als in schwarzen Anzügen zu schwarzen Lederhalbschuhen vorstellen.

Jeder Song ist sehr zeitgemäß und punktgenau produziert (von Tuomas Kallio von Nuspirit Helsinki); dabei obsiegt eine abwechslungsreiche Interpretation, wenn Latin Jazz und New Yorker Big Band Sound sich mal kurz berühren, dann wieder innig umschließen. So intellektuell anspruchsvoll wie tief sinnlich, so komplex wie locker fingerschnippend klingt diese Musik, dass man beim Zuhören nicht weiß, ob man an die Bar oder auf die Tanzfläche schlendern soll. Noch dazu ist dieses Album schlicht eine Leib- und Magenspeise für die Freunde und Freundinnen des Vibraphons. (frk)



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