Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Anders Ilar
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Ludwijka
(2007, Shitkatapult Strike082)

Ludwijka I-IX. Neun in Beats gehauene Impressionen aus Ludvika, der Heimatstadt Anders Ilars. Zumindest die Tracklist hat man schnell auswendig gelernt, aber auch sonst fühlt man sich schnell zu Hause in den minimalen und fließenden Welten des Schweden, die nie zu distanziert und kühl wirken. Fast konkret und greifbar wirken Flächen und einzelnes Geblubber, das sich innerhalb streng gezogener Bahnen verfängt, bevor es wieder Fahrt und Tiefe gewinnt.

Wenn auf »Ludwijka VI« die dumpf fliegenden Bässe die Wasserströmungen zu absorbieren versuchen, dann bekommt sogar das Wort »Klanglandschaft« eine weitere Bedeutung addiert. Überhaupt sind die Details meist aus dem direkten, oft natürlichen Umfeld stammend. Auch seine frühkindlichen Kassetten mit diversen Sounds wurden abstrakt ins Beatgerüst eingewebt. Auf der richtigen Anlage gehört, entsteht so ein raumgreifendes, reizvolles und persönliches Album. (maw)

Anders Ilar: Ludwijka

Offizielle Website

Die CD »Ludwijka« war »CD des Monats« im Monat 4 / 2007.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:

Besonders Ornithologen dürften sich angesprochen fühlen, sind sie es doch gewohnt, das fixe Flüchtige dank ruhiger Hand aus großer Ferne zu beobachten (und Vogelstimmen gibt's auch zu erhören). Generell ist der beständige Wandel zwischen heftig brizzelnden Beat-Attacken und elegischen Wolkenbildern das große Plus dieser Scheibe. Komm Rocker, fass' dir ein Herz und hör' wenigstens mal rein! Und du Popper, auch.
Frank Keil

Wirklich charmant, das abstrakte Landschaftgemälde von Herrn Ilar. Elektronik und naturverbundenes Heimatgefühl, ja Nostalgie passen sonst eher nicht zusammen; hier funkt's, blubbert's und zwitschert's und wummert's wunderbar. Ein paar Längen gibt es schon, ein paar Glätten ebenso. Aber dafür ist die Scheibe auch massentauglicher als das übliche Elektro-Eliten-Gefrickel. Und wer wollte da etwas gegen haben?
Sebastian Pantel

Wenn dieses Album eine Farbe hätte, wäre es dunkelblau. Wäre es ein Kurzfilm, schwebten dicke Nebelschaden über kargen postindustriellen Landschaften. Wäre es ein Gefühl, dann wäre es Überraschung. Und wäre es ein Freund, dann einer, der uns nur auf Armeslänge an sich heranlässt. Ziemlich anstrengend. Ziemlich unberechenbar. Ziemlich gut.
Eva-Maria Vochazer

Schöner Flow meistens, der da nebst Vögeln und Wasser dieser schwedischen Elektro-Landschaft entströmt. Und wie das Wetter abwechslungsreich, teilweise ganz spannend und manchmal auch entspannend. Wobei Ilar auch schon mal an die Grenzen schrammt, wo es entweder zu nerven beginnt oder aber zu langweilen.
Tim Jonathan Kleinecke

Offizielle Website      www.myspace.com/andersilar



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2017, Design & Programmierung: Polarpixel