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Alle Rezensionen zu Mayhem
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

De Mysteriis Dom Sathanas
(1994, Deathlike Silence DSP Anti-Mosh 006)

Makaber: Der Selbstmord von Ex-Sänger Dead (1991) und der Mord an Øystein Aarseth alias Euronymous durch seinen Bandkollegen Kristian Vikernes alias Varg Virkenes alias Count Grishnackh (1993) waren die beste Werbung für Mayhem. Jeder kennt sie, Mayhem sind ein Mythos. Anlässlich erwähnter Umstände existiert die Band praktisch nur noch auf dem Papier, als 1994 das Debüt »DE MYSTERIIS DOM SATHANAS« erscheint. Mit dem noch lebenden Euronymus an der Gitarre, Ausnahme-Drummer Hellhammer, Basser Grishnackh alias Varg Vikernes (Burzum) sowie Deads Nachfolger Attila Csihar setzen die Norweger einen Meilenstein in die Black Metal-Landschaft.

Der Opener »Funeral Fog« verbreitet sofort die richtige Atmosphäre, der Kultsong klingt dank Attila (Tormentor / Keep Of Kalessin) unglaublich morbide und finster – wie die ganze, gute Dreiviertelstunde. Euronymus schrubbt seine Riffs nicht stumpf hintereinander weg, sondern vereinigt sie durch exquisite Bridges, schüttelt légère ein paar Soli aus dem Ärmel, während Hellhammer lässig den Thron des schnellsten aber penibelsten Metal-Schlagzeugers besteigt. Der ungarische Sänger röchelt, krächzt, keift zum Fürchten. »DE MYSTERIIS DOM SATHANAS«, gekrönt vom herausragenden Titeltrack, setzt Maßstäbe in der Black Metal-Szene. Ein überwältigendes Gesamtkultwerk. (nat)



Siehe auch:
Immortal
Darkthrone
Emperor
Enslaved

 Mayhem: De Mysteriis Dom Sathanas

Offizielle Website

Offizielle Website      www.thetruemayhem.com

   

Live In Leipzig
(1994, Avantgarde Music AV004)

Dies ist die einzige Live-Aufnahme mit dem zweiten Sänger »Dead« am Mikro – und dem klassischen Mayhem Line-Up auf der Bühne: Schlagwerk-Feuerwerker Hellhammer, Bassist Necrobutcher und Gitarrist Euronymous trümmern diese Scheibe Ende November in einem kleinen Leipziger Club ein. In leider extrem verwaschener, dumpfer Tonqualität zelebrieren die norwegischen Kult-Black Metaller ihre späteren Klassiker, von »Deathcrush« über »Freezing Moon« und »Carnage« bis zum finalen »Pure Fucking Armageddon«.

Etliche Tracks von »LIVE IN LEIPZIG« finden später ihren Weg auf einen der Meilensteine im Schwarzmetal-Sektor: »DE MYSTERIIS DOM SATHANAS«. Trotz »Höllensound« hat das Album Flair: Die jungen Wilden explodieren auf der Bühne des heutigen Conne Island, verzichten fast auf Ansagen und rotzen das Set einfach runter. Der fulminante Dead röchelt und keift giftig, die Instrumentalisten metzeln, schrammeln was das Zeug hält – ach wäre man nur dabei gewesen. (nat)



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