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Alle Rezensionen zu Tuomo
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

My Thing
(2007, Jupiter/Soulfood JUO 019 CD)

Finnland, Land des Metals, Land des (Düster)Rocks, Land des Souls. Wie bitte? Soul? Zugegeben, auf der Soul-Landkarte ist Finnland eher ein weißer Fleck. Doch Tuomo Prättälä könnte das ändern. Tuomo wer? Wer Quintessence kennt, kennt neben Emma Salokoski vielleicht auch deren Keyboarder, eben jenen Tuomo Prättälä. Der Sänger, Songschreiber, Produzent und Pianist verzichtet auf seinen Nachnamen, nennt sich schlecht Tuomo und macht sein Ding.

Für »MY THING« scharrt er von 2003 bis 2006 auserwählte Musiker um sich: Im so genannten »Q-Continuum« glänzen Emma Salokoski, Verneri Pohjola (Trompete, Flügelhorn) – beide gern gesehene Gäste bei der Don Johnson Big Band – sowie weitere Bläser, Streicher oder Sängerinnen. Das Ergebnis dieses Gipfeltreffens ist ein himmlisches, üppig instrumentiertes Album im Geiste Jamiroquais. Soul in all seinen Nuancen garantiert gute Laune: Der Mix aus Balladen, frischem Funk und jazzigen Swingern hielt sich elf Wochen in den heimischen Charts. Was sogar die Metal/Rock-Nation begeistert, muss einfach gut sein. Absolute Empfehlung! (nat)



Siehe auch:
Quintessence
Emma Salokoski
Don Johnson Big Band
Verneri Pohjola

 Tuomo: My Thing

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/organkane

   

The New Mystique
(2014, Sony Music 88843008392)

Überraschung! Tuomo (Prättälä) wollte sich mal wieder neu erfinden und erneut etwas völlig anderes machen. Nicht, aber auch gar nichts ist mehr übrig vom feinen Pop-Jazz mit Quintessence oder Emma Salokoski, stattdessen gibt uns Tuomo den R’n’B-Sänger moderner Prägung – manchmal zumindest.

Viele Synthesizer, viel Elektronik, alles vom Meister selbst und viel eigener Gesang: das passt teilweise ziemlich gut, vor allem die Groove-orientierten Songs gefallen. Manchmal knistert’s aber auch nervös (»Tokophobia«), und Tuomo scheint etwas unsicher, wo er denn hin will. Klanglich bewegt er sich auf einer scheinbar futuristischen Retro-Welle, als würden Stevie Wonder und Prince mit Samplern und allem möglichen Equipment hantieren: »Ubiquitous« ist als Song reiner Soul, mit nicht ganz taufrischen Elektrosounds. Auch »I Don’t Dig You« fischt in der Vergangenheit, hier steht 70er Jahre Disco Pate. Fein auch das langsam dahinwabernde »Like Stone«. Manche Songs sind aber absolut überflüssig. (tjk)



Siehe auch:
Emma Salokoski
Quintessence
Ilmiliekki Quartett

   

Reaches Out For You
(2009, Texicalli Records JUP 030 CD)

»I got sunshine, on a cloudy day. When it's cold outside, I got the month of May…« Nanu? Das ist ja gar nicht »My Girl« von den Rolling Stones, sondern »Love & Friendship« von Tuomo Prättälä. Der Anfang des nachfolgenden »If It Doesn't Hurt You« erinnert mich dagegen an (frühe) Stücke von Lenny Kravitz; andere Hörer fühlen sich im Laufe der elf Lieder auf »REACHES OUT FOR YOU« an Prince erinnert, an Stevie Wonder oder Curtis Mayfield.

Der nahezu solo geschriebene und produzierte Zweitling klingt komplexer als das Debüt, tänzelt zeitlos schön von Soul zu Rock zu Funk. Binnen 49 Minuten meistert Sänger und Multi-Instrumentalist Tuomo packende Soulnummern ebenso brillant wie (Blues)Rockiges, Popsongs mit opulenten Refrains ebenso wie den Dschungel-Trommel-Bläser-Kracher »The Grant«. Hören. Kaufen. PS: Der Nachfolger ist schon in Arbeit. (nat)



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