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Alle Rezensionen zu Marie Fisker
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Ghost Of Love
(2010, Maryvine Records/Revolver MVRCD-108)

Ein kleiner Edelstein ist es, den Marie Fisker in ihrer dänischen Heimat bereits 2009 veröffentlichte. Dort erhielt die CD – obwohl von einer Newcomerin – die Anerkennung, die sie verdiente. Und was in Dänemark gelang, könnte ja vielleicht auch bei uns glücken, dachte man sich. Es wäre ihr zu wünschen, denn ihr Alternative Singer/Songwriter/Rock/Country, oder wie immer man das nennen mag, hallt noch lange nach dem Verklingen des letzten Songs. Helgi Jónsson, der sie als Support mit auf Tour nahm, kündigte sie an als »weiblicher Nick Cave, nur besser«, und da ist was dran.

Die zierliche Frau aus Kopenhagen liebt dunkle Töne, und sie pendelt ebenso wie der Australier zwischen tragischen Momenten auf der akustischen Gitarre und noisigen Americana-Elemente, so dass man Marie Fisker zwischendurch einfach nur in den Arm nehmen und ihr ins Ohr flüstern möchte, dass sich schon alles wieder zum Guten wenden wird. Eine echte Entdeckung für alle Freunde von Simon Bonney, Chris Isaak und andren Neo(n)-Cowboys. (peb)



Siehe auch:
Helgi Jonsson
Trentemøller
Marie Fisker / Kira Skov

Marie Fisker: Ghost Of Love

Offizielle Website

Die CD »Ghost Of Love« war »CD des Monats« im Monat 8 / 2010.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:

Nick Cave mag ich ja sowieso, und ein weibliches Pendant zu ihm war längst mal überfällig. Schön, wenn das dann ausgerechnet aus Skandinavien kommt. In Sachen Herzschmerz und düsterer Schönheit kennt man sich dort ja auch schließlich aus. Tolle CD, Frau Fisker!
Sebastian Pantel

Zum Sommer passen die mitunter herzzerreissenden Töne wahrlich nicht, aber Stimmungen sind keine Frage der Jahreszeit. Warten wir bis zur Dunkelheit, schenken uns Rotwein ein, bewegen uns zum Sofa und versinken in der Nachtwelt von Frau Fisker. Intensiv wunderschön.
Eva-Maria Vochazer

Intensiv trifft es gut, auch roh, ruppig, unperfekt. Aber trotzdem berührt mich Marie Fisker nicht allzu sehr. Woran es liegt? Auf Eva-Marias Couch werden wir es ergründen, mit Rotweins Hilfe. Ich bringe auch die beste Nick Cave-Scheibe mit (»YOUR FUNERAL, MY TRIAL«). Aber erst im Herbst.
Tim Jonathan Kleinecke

Der Vergleich mit »YOUR FUNERAL, MY TRIAL« ist etwas unfair, Tim. Denn das ist ein Jahrhundertwerk, dessen Niveau Cave seither nicht wieder erreicht hat. Da müssen wir Marie Fisker noch Zeit geben, bevor wir so ein Album erwarten dürfen ... gleich wohl: Die CD wird keinen wirklich bleibenden Wert haben.
Leif Haugjord

Offizielle Website      www.mariefisker.com



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