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Alle Rezensionen zu Bukkene Bruse
(Genre »Folk«, Land »Norwegen«)

 

Den Fagrasta Rosa
(2005, Heilo)

Schlicht und feierlich: Diese lieblichste Rose verströmt einen wunderbar weihnachtlichen Duft! Mit »DEN FAGRASTA ROSA« legt das hochkarätig besetzte norwegische Folkensenemble Bukkene Bruse einen stimmungsvollen Soundtrack für die dunklen Tage rund um das Christfest vor. Garantiert kitschfrei! Ursprünglich entstanden aus einem Weihnachtskonzert, zelebrieren Annbjørg Lien an der Hardangerfiddel und ihre musikalischen Mitstreiter die hohe Kunst der stillen Schönheit. Das Ensemble hat sich übrigens nach einem beliebten norwegischen Volksmärchen um drei mutige Ziegenböcke, die einen bösen Troll austricksen!

Bukkene Bruse haben hier traditionelle norwegische Weihnachtshymnen neu bearbeitet -sie sozusagen entschlackt und auf ihren Kern reduziert. Weniger ist hier unbedingt mehr! Die Hardangerfiddel harmoniert bestens mit Flöte und Orgel. Zu Weihnachten zur Ruhe kommen, wie es früher vielleicht einmal war: Diese feine Einspielung erinnert uns daran! (emv)



Siehe auch:
Annbjørg Lien

 Bukkene Bruse: Den Fagrasta Rosa

   

Spel
(2004, Heilo)

Was für ein Ort für eine Konzert traditioneller norwegischer Volksmusik! Das Ensemble Bukkene Bruse rund um Hardanger-Fiddlerin Annbjørg Lien hat das Osloer Wikingerschiff-Museum gewählt, um seine Musik stimmungsvoll live einzuspielen. Das eindrucksvolle Museum beherbergt drei große Boote, in denen die Vorfahren der heutigen Norweger ihre Toten auf die Reise ins Jenseits schickten. Der Großteil der Aufnahmen für »SPEL« ist hier entstanden, weitere Live-Auftritte in verschiedenen Kirchen ergänzen die Einspielung.

Für Bukkene Bruse ist weniger unbedingt mehr: Schlicht und schön sind diese Weisen, die über Generationen überliefert wurden. Das einfühlsame Flötenspiel von Steinar Ofsdal verleiht den Liedern eine große emotionale Tiefe, die Stimme von Arve Moen überzeugt mit bewusster Zurückhaltung. Dass man über den eigenen Tellerrand hinausblickt, zeigen die Musiker mit dem Track »Fanitullen Goes to America«, in dem man sich respektvoll vor der Folkmusiktradition der Appalachen verneigt, die ihrerseits von den Einwanderen vieler Länder beeinflusst wurde. (emv)



Siehe auch:
Annbjørg Lien

   

Steinstolen
(1998, Heilo HCD7145)

Feierliche Einkehr und ausgelassene Tanzlust: Das stilprägende norwegischen Folkensembles Bukkene Bruse zelebriert auf seinem zweiten Album »STEINSTOLEN« beide Stile mit großer Einfühlsamkeit. Das Quartett um Hardanger-Fiedlerin Annbjørg Lien hat traditionelle Folkweisen neu arrangiert und zeigt mit hörbarer Spielfreude, dass die alten Weisen springlebendig klingen können. Und schafft es erneut, uns auf schlichte Weise zum Innehalten zu bringen: Etwa mit »Maria, Hun Eer En Jomfru Reen«, einer innigen Hymne auf die Mutter Gottes, die vom tiefen Volksglauben kündet.

Bjørn Ole Rasch an den Tasten ist mit dieser Aufnahme zum bereits seit Ende der 80er Jahre bestehenden Trio gestoßen und ist mit seinen musikalischen Mitstreitern auf einer Mission: Gemeinsam will man die vielen verschiedenen norwegischen Volksmusiktraditionen behutsam zusammenbringen. Mit dem »Steinstuhl« gelingt das geradezu leichtfüßig! (emv)



Siehe auch:
Annbjørg Lien



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