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Alle Rezensionen zu Amon Amarth
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

With Oden On Our Side
(2006, Metal Blade 3984-14584-0)

Das ist jetzt endgültig geklärt: Amon Amarth spielen weder Viking noch Death Metal. Denn so eröffnet Fronter Johan Hegg die Bonus-CD: »Hello Wacken! (...) You want some Rock'n'roll?« – und klingt dabei wie Motörheads Lemmy. Zur Beruhigung aller Fans: Auch 2006 hat das schwedische Quintett dem Death Metal (mit »Viking-Texten« aus der nordischen Mythologie) nicht abgeschworen, weder auf dem sechsten Studioalbum »WITH ODEN ON OUR SIDE«, noch auf erwähnter Bonus-CD. Der in den Booklets immer sooo grimmig dreinblickende – und live überwiegend grinsende und strahlende – Fronter grunzt, röchelt, faucht sich wütend durch die neun Stücke.

Den Anfang macht »Valhalla Awaits Me«: schnell, erbarmungslos mit simpel-eingängigen Riffs, womit wir bei der ersten Songkategorie wären, in die beispielsweise auch »Asator« und »Gods Of War Arise« gehört. Die zweite (und größte) Kategorie ist melodischer, aber kraftvoll wie »Runes To My Memory« oder der Titeltrack. Die dritte und letzte besteht aus der Beinah-Ballade »Under The Northern Star«, mit einem wechselweise kreischenden und sehr tief grunzenden Johan Hegg. Einen mächtigen Schlusspunkt setzt das epische »Prediction Of Warfare«. Für alle, die nicht die limitierte Ausgabe gekauft haben, ist hier Ende.

Die anderen erwartet als Bonus zwei Live-Mitschnitte von Wacken 2004 (»Where Silent Gods Stand Guard« / »Death In Fire«), zwei Demo-Versionen vom aktuellen Album (»With Oden On Side« / »Hermod's Ride To Hel – Lokes Treachery Part I«) sowie zwei Raritäten aus dem Jahre 1997, die Originalaufnahmen aus den Sunlight Studios von »Once Sent From The Golden Hall« / »Return Of The Gods«, die Peter Tägtgren für das Debüt neu abgemischt hatte. Fazit: Limitierte Version kann man kaufen – muss man aber nicht. (nat)



Siehe auch:
Evocation
A Canorous Quintet

 Amon Amarth: With Oden On Our Side

Offizielle Website

Offizielle Website      www.amonamarth.com

   

Once Sent From The Golden Hall
(1998, Metal Blade 3984-14133-2)

Von einer Band die auszog, um in die Goldene Halle des (melodischen) Death Metals einzuziehen: Amon Amarth heißt sie, stammt aus Tumba, einem Vorort Stockholms und entstand 1992 aus der vier Jahre zuvor gegründeten Grindcore-Combo Scum. Nach mehreren Demos und der EP »Sorrow Throughout The Nine Worlds« (via Pulverised Records aus Singapur) machten sich die Schweden um Johan Hegg ans Debüt »Once Sent From The Golden Hall«, mit dessen Klang sie erst in der zweiten Version (von Tägtgren, Abyss-Studios) zufrieden waren.

Hier das Ergebnis: Ohne jegliches Vorgeplänkel legen Hegg, Gitarrist/Songschreiber Olavi Mikkonen, Gitarrist Anders Hansson, Bassist Ted Lundström und Schlagzeuger Martin Lopez mit »Ride For Vengeance« los: Schnelle, wuchtige Riffs, temperamentvolles Drumming und ein variabler, äußerst böser Fronter. Insgesamt 44 Minuten dauert das Gemetzel, aus dem vor allem der stampfende, eingängige »Victorious March« und »Amon Amarth« herausragen: Dort machen sich 500 Krieger im gemäßigten Tempo zum namensgebenden Schicksalsberg auf, dem »Amon Amarth« aus J. R. R. Tolkiens Werk »Der Herr der Ringe«, Kampfgeräusche inklusive.

PS: Nach dem Erstling stiegen Rhythmusgitarrist Hansson und Schlagzeuger Lopez (später bei Opeth) aus; sie ersetzten Johan Söderberg und Frederik Andersson (Ex-A Canourous Quintett). (nat)



Siehe auch:
Opeth



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