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Alle Rezensionen zu Tango-Orkesteri Unto
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Yön Tummat Siivet
(2015, Rabbit Ilsn Records EUCD 2575)

Das Unto ist eine Klasse für sich – es gibt wohl keine Tango-Kapelle, die mit so viel Präzision und Virtuosität einerseits, mit so viel Einfühlungsvermögen und Respekt andererseits an ihrer Musik arbeitet. Dies betrifft nicht nur die Klassiker: Das Titelstück von Unto Mononen besticht durch herrliches Arrangement, »Kotkan Ruusu« ist an Subtilität nicht zu überbieten, ebenso gehört »Miksi Kerroit Mulle Valheen« in die Liga der außergewöhnlichen Coverversionen.

Auch die neuen Stücke vereinen die oben genannten Qualitäten, egal ob von Anna-Mari Kähärä oder einem der Unto-Mitglieder. Das sind bei dieser Version Timo Alakotila (p), die sehr teamorientierte Johanna Juhola (acc), Mauno Järvelä (vi), Petri Hakala (g), Hannu Rantanen (b) – allesamt Spitzenkräfte zwischen Folk und Jazz. Am Mikro steht Pirjo Aittomäki – der Sängerin wünscht man vielleicht hier und da etwas mehr Charisma, aber die Band agiert phantastisch und das Repertoire abwechslungsreich. Besser kann man Finnischen Tango nicht spielen. (tjk)



Siehe auch:
JPP
Johanna Juhola
Petri Hakala
Värttinä

 Tango-Orkesteri Unto: Yön Tummat Siivet

Die CD »Yön Tummat Siivet« war »CD des Monats« im Monat 7 / 2015.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:

Der liebe Kollege Tim wird es nicht so gerne hören, aber dieses Album ist deswegen so großartig, weil es im allerbesten Sinne kitschig ist! Diese finnische "Supergroup" zelebriert hier cool und gekonnt große Gefühle!.Und alle Schattierungen von Leidenschaft und Herzschmerz noch schön mit einem Schuss tiefer Melancholie angereichert. Und im Ergebnis klingt das nicht altbacken, sondern superfrisch und sehr lebendig!
Eva-Maria Vochazer

Als Norweger bin ich nicht gerade mit dem Tango aufgewachsen. Macht aber nix, denn als Jungspund hatte ich einst eine Freundin, die mir diese Musik doch erstaunlich nahe brachte. Und ich sage Euch, Leute: Als dann mit dieser Freundin Schluss war, war der Tango mein bester Begleiter durch die anschließende Trauer.
Leif Haugjord

Ich muss gestehen, dass ich Zeit meines Lebens mit dem Tango nicht wirklich warm geworden bin. Aber Musiker vom Schlage einer Maria Kalaniemi oder eben dieses Tango-Orchesters erweichen dann doch mein Herz. Dazu kommt eine spieltechnische Brillanz, die ihresgleichen sucht.
Peter Bickel

Finnischer Tango, immer wieder gerne gehört. Da muss man zwar in der richtigen Stimmung sein, aber mit dem Unto geht das ganz wunderbar!
Ingo J. Biermann

   

Kylmä Rakkaus – Cold Love
(2010, ARC Music EUCD2281)

Maria Kalaniemi ist nicht mehr dabei, dafür sitzt mit Johanna Juhola die kreativste Akkordeonistin der jüngeren Generation im Unto. Das ist natürlich immer noch eine All-Star-Band, mehr instrumentale Kompetenz und musikalische Intelligenz, gepaart mit Herzblut, findet man schwer. Auch Sängerin Pirjo Aittomäki hat das Format, hier ganz vorne auf der Bühne zu stehen.

Neben älteren Klassikern wie dem Titelstück und den beiden Unto Mononen-Liedern »Yö Ikkunan Takana« und »Sateen Tango« überzeugen auch die neueren Kompositionen, u.a. von Juhola oder Anna-Mari Kähärä: »Miksi Juuri Hän« beweist, dass Eifersucht Leiden schafft. »Suomorsian« ist eine dramatische Geschichte über eine gestorbene Braut, die brennend aus dem Sumpf empor steigt – in ebenso glühenden Klängen. Grandios auch »Tangon Kotimaa«, das Heimatland des Tango, wo ein junger Mann nach langer Seereise in Buenos Aires den Argentiniern zeigt, wie man Tango auf Finnisch tanzt. (tjk)

   

Finnish Tango
(2003, ARC Music EUCD1830)

Die Expo in Lissabon 1998 stand vor der Tür, und was lag näher, als der Welt den finnischen Tango nahe zu bringen? Das Tango-Orkesteri Unto wurde aus der Taufe gehoben, benannt nach einem der größten Komponisten der finnischen Tango-Geschichte, Unto Mononen. Selbstverständlich musste es dann auch eine All-Star-Besetzung sein: Timo Alakotila (p und musikalischer Leiter), Petri Hakala (g), Mauno Järvelä (vi) und Hannu Rantanen (b) lassen sich kaum toppen, dabei auch die Akkordeonistin Maria Kalaniemi. Am Mikro stand Pirjo Aittomäki, beileibe auch keine Unbekannte.

Wie bei dieser Besetzung nicht anders zu erwarten, ist diese CD schlichtweg grandios. Das Repertoire besteht fast ausschließlich aus finnischen Tango-Klassikern von »Tähdet Meren Yllä« über »Täysikuu« und »Siks‘ Oon Mä Suruinen« bis zum unvermeidlichen »Satumaa« (hier instrumental), dazu ein paar neue Stücke von Anna-Mari Kähärä. Alles blitzgescheit arrangiert und traumhaft stilsicher gespielt und gesungen. Besser geht es nicht. (tjk)



Siehe auch:
JPP
Johanna Juhola
Petri Hakala
Värttinä



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