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Alle Rezensionen zu Lost Society
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Fast Loud Death
(2013, Nuclear Blast NB 3010)

Nicht dass ich etwas gegen altgediente Recken wie Slayer oder Kreator hätte, im Gegenteil. Doch im Laufe der vergangenen 20 Jahre fragte ich mich doch mehrmals: Wieso kommen keine geilen Thrash-Bands nach? Hier kommt die Antwort: Danke Lost Society!

17+18+19+19 = 36. Ersteres ist das Alter der Jungspunde aus Jyväskylä, zweiteres die Spieldauer ihres Debüts »FAST LOUD DEATH« – und das knallt vom ersten Takt des Einstiegs »N.W.L.« bis zum letzten von »Fatal Anoxia«. Gut, ich entdecke kein zweites »Rain in Blood« / »Seasons In The Abyss« / »Angel Of Death« / »Pleasure To Kill« / »Extreme Aggressions«. Aber dafür brettern die Jungspunde mit einer zügellosen Spielfreude durch die 13 Songs, die viele etablierte Bands verloren haben. Zu Beginn von »Diary Of A Thrashman« beweist das Quartett sein Können im gedrosselten Tempo, ebenso geht es in »This Is Me« vom Gas – autsch, der Gesang muss doch wehtun. Lässig grooven Lost Society durch »Braindead Metalhead«, rotzrocken durch »Piss Out My Ass« … welch Texte.

Technisch gibt es auch nichts zu mäkeln: Sänger, Gitarrist, Thrash-Speed-Freak und Bandgründer Samy Elbanna und seine Verbündeten setzen die griffigen, energiegeladenen Stücke makellos um. Der Produzent Nino Laurenne (Amorphis, Ensiferum, Lordi) verpasste der Scheibe einen ausgewogenen Klang, in dem alle Beteiligten voll zur Geltung kommen. Ja, Samy, Arttu Lesonen (Gitarre), Mirko Lehtinen (Bass) und Ossi Paananen (Schlagzeug) gewannen 2012 in Finnland die GBOB (Global Battle Of the Bands) zu Recht. (nat)



Siehe auch:
Amorphis
Ensiferum
Lordi

 Lost Society: Fast Loud Death

Offizielle Website

Offizielle Website      www.facebook.com/lostsocietyfinland

   

Terror Hungry
(2014, Nuclear Blast NB3209)

Jungs, ich hoffe schwer, dass der Rest des Albums nicht genauso abgenudelt ist, wie Euer Schrei-Polizeisirenen-Einstimmungs-Opener. Nein, ist er nicht (ganz). Lost Society bleiben sich auf »TERROR HUNGRY« treu, machen genau da weiter, wo sie im Vorjahr mit »FAST LOUD DEATH« aufhörten. Doch noch tun sie das so ungehobelt frisch, dass wir ihnen verzeihen.

Unbekümmert brettern sie technisch versiert durch knapp 49 Minuten Thrash, punkten mit gekonnten Tempo-Wechseln und sehr guter Gitarrenarbeit wie in »Tyrant Takeover«. PS: Für das nächste Album müssen sich die inzwischen Volljährigen allerdings etwas einfallen lassen – oder werden Sie zum dritten Mal glaubwürdig mit ihrem unbekümmerte Frische-Bonus überzeugen können? (nat)



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