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Alle Rezensionen zu Christine Owman
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Little Beast
(2013, Glitterhouse/Indigo GRCD744)

Nachtmahrmusik! Christine Owman erzählt auf ihrem dritten Album »LITTLE BEAST« elektronische Schauermärchen, die eher latent beunruhigend als gänsehauterzeugend gruselig sind. Die schwedische Chanteuse kontrastiert laszive Verlangsamung mit gehauchten, sehr krausen Lyrics und instrumentiert diese dunklen Preziosen mit Säge, Cello und Ukulele. Dazu ist das gesamte elektronische Begleitarsenal auf Geisterbahn getrimmt. Mitleidlose Beats und verhuschte Düster-Klangmalereien bereiten die Bühne für ein Vaudeville-Spektakel der Schwarzen Romantik. Hier duften nur die tiefgrauen Rosen.

Ganz besonders dann, wenn sich Owman wie im Song »Familiar Acts« als melodramatische Stummfilm-Aktrice inszeniert und als Duettpartner Mark Lanegan von den Screaming Trees mit auf die Bühne holt. »You got to beat her till she´s clean«, wird hier mantrahaft wiederholt. Die Drohung wird nur ausgesprochen. Das reicht völlig, um das Unheimliche hier mit Macht eindringen zu lassen. Eine aufheulende Säge spielt im letzten Track »I'd Rather Die Than Play Dead« den Part des buckligen Männleins, das immer dann mit seiner benunruhigenden Präsenz auftaucht, wenn man es am wenigsten erwartet. Huch! Vielleicht klingen moderne Sirenen heute so wie Christine Owman. Bitte, bindet mich am Mast fest! (emv)

Christine Owman: Little Beast

Offizielle Website

Offizielle Website      christineowman.com

   

When On Fire
(2016, Glitterhouse/Indigo)

Schön verwunschen: Christine Owman wandelt auf ihrem zweiten Album »WHEN ON FIRE« durch neblige Moore und schattige Schauergemäuer. Wer noch den passenden Soundtrack für ein edles, düsteres Fantasy-Epos mit einer starken Heldin in der Hauptrolle sucht: Bei diesen verschatteten Feen-Tönen wird man fündig! Leise Gothic-Einflüsse treffen hier Loreena-McKennitt-Mystik und elektronische Traumtänzereien. Christine Owman hat das Album selbst produziert und will uns vor allem ein Gefühlt vermitteln: Dass wir uns sicher fühlen können, wenn wir auf dunklen Pfaden schreiten.

Als Gastmusiker hat die Schwedin wie schon beim Erstling hochkarätige befreundete Künstler gewinnen können: Mark Lanegan (Screaming Trees, Queens Of The Stone Age), Karolina Engdahl (Vånna Inget, True Moon) und Erika Rosén (Swim). Teils hymnisch, teils schroff, teils schwärmerisch und bisweilen sogar ansatzweise poppig: Angst vor großen Gefühlen hat Christine Owman nicht, wenn sie mit Songs wie »Land Beyond Land Mountains« in majestätische Innenwelten aufbricht! (emv)

Video-Link



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