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Alle Rezensionen zu Battle Beast
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Unholy Savior
(2015, Nuclear Blast -)

Battle Beast waren für mich immer eine zwiespältige Kapelle: Einerseits sind sie technisch und handwerklich gut, andrerseits mangelt es an Eigenständigkeit und Wiedererkennungswert. Kann der Drittling »UNHOLY SAVIOR« der Power Metaller nun auf ganzer Linie überzeugen? Noch immer bewegen sich die Finnen in der Schnittmenge aus Stratovarius, etwas Sabaton und Female Fronted Bands à la Within Temptation, wobei mir die Mikroleistung von Noora Louhimo hier besser gefällt als auf dem Vorgänger, etwa in »I Want The World… And Everything In It«. Auch können die Gitarristen binnen 44 Minuten immer wieder mit wieselflinken Melodien wie in »Speed And Danger« punkten.

Mehr davon, mehr starke Stücke wie »Madness« mit der gelungenen Mischung aus Theatralik und Härte, mit harten und zarten Passagen sowie dem wohlakzentuierenden Keyboard und es passt. Aber … diesen guten Momenten stehen viele Schwächen gegenüber: Balladen sind immer eine Gratwanderung zwischen Kitsch und (Atmosphäre-schaffen-)Können, bei der das Sextett leider voll in die erste Richtung abstürzt (»Sea Of Dreams«, »Angel Cry«). Und what-the-fuck stellt »Touch In The Night« dar? Hat Thomas Anders sein N(o)ora-Kettchen wieder gefunden und Modern Talking reanimiert? Fetter Minuspunkt!

Fazit: Bitte mehr bissiges »Beast«, viel weniger zahnloses Geplätscher – und mehr Eigenständigkeit. (nat)



Siehe auch:
Stratovarius
Sabaton

 Battle Beast: Unholy Savior

Offizielle Website

Offizielle Website      www.battlebeast.fi

   

Battle Beast
(2013, Nuclear Blast NB 3037-2)

2008 gewannen Battle Beast die W:O:A-Metal-Battle, 2011 folgte der Vertrag bei Nuclear Blast, wo sie ein Jahr später mit »STEEL« debütierten. Eine Tour im Vorprogramm ihrer Landsleute Nightwish folgte – und schon im Herbst desselben Jahres stieg die Frontfrau Nitte Valo aus. Das hielt die Finnen jedoch nicht davon ab, ein Jahr später mit ihrem selbstbetitelten Zweitling nachzulegen.

Die Mikro-Nachfolgerin Noora Louhimo hat eine ordentliche, variable, teilweise etwas volumenlose Stimme und passt sehr gut zur traditionellen Heavy Metal-Ausrichtung des Sextetts. Dazu liefern die Instrumentalisten, alias Anton Kabanen (Gitarre, Gesang), Juuso Soinio (Gitarre), Eero Sipilä (Bass, Gesang), Pyry Vikki (Schlagzeug) und Janne Björkroth (Keyboard, Gesang), wohlkalkulierte Melodien, die auf Nummer Sicher gehen.

Technisch sehr sauber gespielt, gut produziert, sehr mitsingtaugliche, sehr eingängig gestrickte dreizehn Lieder, doch: Alles schon mal gehört und ohne jegliches Herzblut. Massentaugliche Schalala-Refrains, Trallala-Keyboards, melodische Standard-Gitarren, 0815-Rhythmen. Apropos Rhythmen: Was ist das für eine peinliche Diskopassage nach zwei Minuten in »Neuromancer«? Autsch. Und woher kenne ich die ersten Takte von »Raven«? »Over The Top« erinnert jedenfalls sehr stark an die schwedischen Bullet. Außerdem schauen gelegentlich Accept und Konsorten vorbei, übers Keyboard weht ein Hauch Lordi.

Fazit: 48 Minuten Spaß von der Stange; hängen bleibt nichts. (nat)



Siehe auch:
Nightwish
Bullet
Lordi



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