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Alle Rezensionen zu Håkon Storm
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Zinober
(2012, Norcd NORCD 1105)

Hinter einem eher unvorteilhaft verwirrenden Cover verbirgt sich ein grandioser Gitarrist, der mit verschiedenen akustischen Gitarren ein wahres Feuerwerk entfacht. Stilistisch lässt er sich gar nicht einfangen, betrachten wir es mal als zeitgenössische akustische Musik auf hohem Niveau. Zudem lässt er sich einigen Freiraum für spontane Improvisationen.

Schon im ersten Stück »Scamsmacker«, mit dem er einen Computerspiel-Helden vertont, verblüfft Storm mit technischen Finessen erster Güte. Der Titeltrack trägt seinen Namen zurecht, mit vielen Flageoletts und Power geht er hier zu Werke. Direkt kontrastierend das folkige »Soldatsong«, in »Wow« experimentiert er mit Talk Box-Sounds. Generell verfügt Håkon Storm über profunde Technik und ein sehr breites musikalisches Spektrum, sodass diese Solo-Gitarren-CD niemals ermüdet. Obendrein erklärt er einiges, und schreibt auch, welche Instrumente er jeweils spielte. Mit »ZINOBER« reiht sich Storm jedenfalls in die erste Reihe der Akustik-Gitarristen in Europa ein. (tjk)

Håkon Storm: Zinober

Offizielle Website

Offizielle Website      stormjazz.com

   

Volta Trio
(2016, Norcd/Galileo)

Diese CD des Volta Trio ist das Ergebnis einer Japan-Tournee des norwegischen Jazz-Gitarristen Håkon Storm. Im Juli 2014 ging man dann auch ins Studio, dessen Name Volta lautet - da tat man sich auch mit der Findung des Bandnamens leicht.

Mit der Musik dieses Trios tut man sich als Hörer nicht ganz so leicht. Storm hat sich hier einem Sound gewidmet, den man als »Electric Free Fusion Chamber Jazz« kategorisieren könnte. Was bedeutet, dass Storm nicht allzu viele kompositorische Ideen hat, aber dafür viel auf der E-Gitarre frickelt und mit allerlei Effekten experimentiert. Gelegentlich ist das durchaus interessant, vor allem für Gitarristen freilich, für den Rest der Menschheit aber meistens nicht – man könnte auch sagen: ziemlich nerdiges, nerviges Hirngewichse. Seine Kompagnons sind Japaner: Kazumi Ikenaga sitzt am Schlagzeug, Osami Koichi wechselt zwischen Kontrabass und einer sechssaitigen elektrischen Variante. Für Fans von: Fripp, Holdsworth, Eno. (tjk)



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