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Alle Rezensionen zu Peter Liljeqvist
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Like Papillon
(2008, Height Mansion DEKB8-08CD001)

Zurück zu den Wurzeln geht es für den schwedischen Singer-Songwriter Peter Liljeqvist mit seinem Solo-Album »LIKE PAPILLON«: Zurückgenommen, ohne überflüssigen Schnickschnack, reduziert auf Stimme und Gitarre: Der inzwischen in Berlin lebende Musiker denkt zärtlich und unprätentiös über das Leben und dessen Höhen und Tiefen nach. Und lässt sich dabei als passionierter Kinogänger von Filmen inspirieren: Der Albumtitel nimmt Bezug auf den französischen Abenteuerer Henri Carrière alias Papillon, der wegen Mordes zu lebenslanger Zwangsarbeit auf die »Teufelsinsel« in Französisch-Guyana verurteilt wurde. Und dem nach vielen vergeblichen Versuchen schließlich die Flucht gelang! In der Verfilmung spieln Steve McQueen und Dustin Hoffman die Hauptrollen. Das grausame Geschehen findet aber keinen Wiederhall in der Musik, sondern klingt sanft und nachdenklich.

Weniger ist mehr, so heißt der Leitstern, an dem sich PeterLiljeqvist orientiert hat. Sehnsüchtig klingen diese bewusst simplen Sounds, und sehr innig sowieso, wie das feine »Morningside Orphanage«. Cowboys reiten hier gemächlich durch verschneite Winterlandschaften. Kann schon sein, dass sie sich an diesen Tönen wärmen, in denen ein sanftes Feuerchen flackert!
(emv)

Peter Liljeqvist: Like Papillon

Audio-Link

   

Nordisk Visa
(2003, Globetrotter 2)

Gäbe es einen Preis für das Cover mit den stimmungsvollsten Fotos (sie stammen u.a. vom norwegischen Hundeschlittenfahrer Bjørn Klauer), wäre die »Nordische Weise« ein heißer Anwärter dafür. Erschienen ist sie bei dem Outdoor-Ausrüster Globetrotter: Musik von Reisenden für Reisende.

Die introvertierten, zwischen Folksong, New Age und Pop-Minimalismus changierenden Stückchen des in Lidköping geborenen Peter Liljeqvist erzielen ihre volle Wirkung im Walkman, unterwegs zwischen Schonen und Polarkreis, zwischen Schärensommer zwischen Winterfjäll. Wer wie er von Frühling, Sommernächten und Sonnenwende singt, lebt potenziell kitschgefährdet. Liljeqvist umschifft diese Gefahr jedoch mit sparsamster Instrumentierung und dem Charme seiner unsicheren, bisweilen fast hilflos in Kopflagen agierenden Stimme. Ein Geheimtipp. (peb)



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