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Alle Rezensionen zu Anna Maria (Björnsdóttir)
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Hver stund með þér
(2014, Nordic Notes/Broken Silence NN061)

Das es so etwas noch gibt: Eine Liebe, die das ganze Leben dauert! Dies isländische Musikerin Anna Maria hat auf ihrem zweiten Soloalbum »Hver Stund Með þér« ihren Großeltern ein musikalisches Denkmal gesetzt. Übersetzt heißt der Titel »Jeder Moment Mit Dir«. Anna Maria Die Künstlerin vertont hier Liebesgedichte, die ihr Großvater über einen Zeitraum von 60 Jahren hinweg an ihre Großmutter geschrieben hat. Unterstützt wird sie dabei von ihrem Landsmann, dem Singer-Songwriter Svavar Knútur, mit dem sie sich in den Duetten zur harmonischen Einheit verbindet.

Es sind fein verlangsamte, liebevoll arrangierte und wunderbar reduzierte kleine Folkpop-Perlen von ruhiger Schönheit. Die von der klaren, warmen und präzisen Stimme der Sängerin leben und eine intime Stimmung schaffen, in der man mitunter fast den Atem anhalten will, weil man diese absolute Hingabe nicht stören will! (emv)



Siehe auch:
Svavar Knútur

 Anna Maria (Björnsdóttir): Hver stund með þér

Offizielle Website

Offizielle Website      annamaria.is

   

Saknað Fornaldar
(2013, Nordic Notes/Broken Silence NN048)

In Island ist es kalt, neblig, regnerisch, und es gibt nur Felsen und Lava. Nein, natürlich nicht, aber das suggeriert zumindest das Cover. Auch die Musik besitzt entsprechende »Erdenschwere«: Die isländische Sängerin Anna María Björnsdóttir begann schon 2009, noch während ihres Musikstudiums in Kopenhagen, an den Kompositionen zu arbeiten. 100 bis 300 Jahre alte Gedichte verarbeitet sie hier, nur zwei sind neueren Datums. Überwiegend mit Klavier begleitet schwebt sie durch melancholische und sehr elegische Stücke, auch Cello oder Kontrabass sind zu hören. Nur selten darf eine kleine Band zugegen sein, dann aber nähert sich die Sängerin dem Pop an und klingt schon fast gut gelaunt. Diese nie wirklich schnellen, aber trotzdem beschwingten Passagen tun Anna Marias Debüt Debüt gut, das ansonsten in seiner Strenge und Ernsthaftigkeit fast versinken würde.

Stimmlich agiert die junge Isländerin auf solidem Niveau, hat jedoch noch keinen wirklich individuellen Ausdruck gefunden. Aber dafür hat sie ja noch Zeit – ihr Debüt zeigt jedenfalls, dass sie vor großen Themenkomplexen nicht zurückschreckt und den Spannungsbogen auch über die Länge einer CD halten kann. (peb)



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