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Alle Rezensionen zu Nypan
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Stereotomic
(2017, Losen Records LOS 168-2)

Auf US-Gaststars hat Øyvind Nypan hier verzichtet, außer dem Schweden Egil Kalman sind alle Musiker Norweger. Das Konzept eines Quartetts mit Gitarre und Piano hat der Bandleader und Gitarrist allerdings beibehalten – das Ergebnis gibt ihm durchaus Recht. Aufgenommen haben sie live an der Uni von Agder in Kristiansand – die Musiker haben die Noten erst einen Tag zuvor beim einzigen Probentermin erhalten.

So ein Vorgehen ist im Jazz nicht völlig ungewöhnlich, birgt aber Risiken. Diesbezügliche Sorgen sind bei Nypan unnötig, die Band ist gut eingespielt und pflegt einen Stil zwischen amerikanischer und nordeuropäischer Ästhetik und Klang – der Sound ist klar, die Tempi moderat. Ole Mofjell am Schlagzeug und Kalman am Bass bereiten einen geschmackvollen, swingenden Boden, auf dem Pianist Bernt Moen und Nypan ihre Linien mäandern lassen können. Nypan hat immer noch einen unglaublich reinen Ton, wie man ihn selten findet, und er ist ein richtig guter Gitarrist. Die CD dauert 44:44 Minuten, und es gibt auch vier Punkte für die Stücke (die könnten auch mal etwas zupackender sein), vier Punkte für die Interpretation und vier für den Klang, denn der Bass ist ziemlich in den Hintergrund gemischt. Trotzdem ist das eine wirklich gute CD einer wirklich guten Band. Sind ja auch vier Musiker … (tjk)

 Nypan: Stereotomic

Offizielle Website

Offizielle Website      www.nypan.com

   

Republique
(2013, Losen Records LOS 124-2)

Viel mehr als in seiner norwegischen Heimat war Øyvind Nypan in Frankreich, den USA und Italien aktiv, der Gitarrist ist instrumental eher in der Nähe von Pat Metheny und Jim Hall anzusiedeln.

Sein Quartett besteht aus Leonardo Montana am Piano, Gael Petrina am Bass und dem Drummer Simone Prattico, dazu hat er einen Star aus Amerika einfliegen lassen: Rick Margitza hat immerhin schon mal mit Miles Davis gespielt, er gehört zu den kraftvollen Vertretern am Tenorsaxophon. Er ist auf fünf Stücken zu hören, die dann auch zu den Höhepunkten zählen. Doch auch ohne Margitza kann das Quartett durchaus überzeugen, schon der Opener »Hokousha Tengoku« lässt dank griffiger Melodie und schönen Soli aufhorchen. Auch der »Captain’s Cabin Blues« und »The Chat And Cut« haben derlei zu bieten. Im abschließenden »Off The Caravan« spielt Nypan mit dem entsprechenden Standard. (tjk)



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