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Alle Rezensionen zu Gothminister
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Anima Inferna
(2011, Danse Macabre ?)

Rammstein meets Manson meets Apoptygma Berzerk: Auf dem vierten Album »ANIMA INFERNA« des Gothministers Bjørn Alexander Brem und seinen Mannen prallen erneut tanzbare Rhythmen und Metalgitarren auf Electrosounds und sehr tiefen Gesang, gepaart mit Sprechgesang, bösem Fauchen und gelegentlicher weiblicher Unterstützung am Mikro. Der 40-Minüter startet mit »Stonehenge«, einem opulenten Mix aus fetten Riffs, stampfenden Beats und theatralischem Frauengesang. Im Anschluss folgt der ultimative Tanzflächenfüller »Liar« mit Hitpotential und eingängigem Refrain, der die Scheibe als zusätzlicher »Goatmanifest Remix« beendet.

Im weiteren Verlauf scheint die Norweger bisweilen die Inspiration im Stich zu lassen: Leider bieten die zehn Songs (plus Remix) songwriterisch nicht allzu viel Abwechslung, sondern bewegen sich stets im sicheren »Metal-meets-Goth«-Rahmen. Schade, denn Gothminister haben garantiert viel mehr Potential als lediglich (sehr) tanzbare Songs zu schreiben. (nat)



Siehe auch:
Apoptygma Berzerk

 Gothminister: Anima Inferna

   

Empire Of Dark Salvation
(2005, Drakkar/BMG 82876681842)

Mit dem Debut »GOTHIC ELECTRONIC ANTHEMS« ließ die norwegische Kapelle kaum ein Gothic-Klischee aus. Der Name ist Programm, die Bratgitarren und die Keyboardflächen obligatorisch. Kehliger, tiefer Gesang und etwas Elektronik, und der Stoff für die Clubs ist perfekt. OK, was nun?

Bei »EMPIRE OF A DARK SALVATION« legte man einige ordentliche Schippen drauf. Die Gitarren kommen dominanter, die Songs haben an Format gewonnen, und hier und da haben sich soundtrackhafte Orchesterpassagen eingeschlichen, die dem forschen Elektro-Rock noch etwas Opulenz verleihen. Insgesamt hat das zweite Gothminister-Album durch die starken, hymnischen Refrains mehr Hitcharakter, bei weiterhin fragwürdigem lyrischen Gehalt. Aber was soll's, auch die Neuauflage des Monsterrocks wird wohl seine Fans finden ... (chd)

   

Gothic Electronic Anthems
(2003, Tatra Records/Soulfood 82876681842)

»Happiness Is Darkness« lautet das Motto von Gothminister, deren Chef normalerweise als Rechtsanwalt in Oslo sein Geld verdient. Deren Debüt »GOTHIC ELECTRONIC ANTHEMS« klingt eigentlich genau so, wie man es schon von Bandnamen und Albumtitel her erwartet: Nur wenige Gothic-Klischees werden ausgelassen. Als Stilmittel kommen breite Gitarrenwände, dicke Keyboardteppiche und düstere Chöre zum Einsatz, dazu der mal kehlige, dann wieder tiiiiefe Gesang und etliche elektronische Effekte und Beats.

Das Ergebnis erinnert etwas an Szene-Größen wie Oomph! oder Zeromancer. Mit hymnenhaften Stampfern wie den Singles »Angel« und »Devil«, »Pray« oder »The Holy One« dürften die Norweger aber das Club-Publikum auf ihrer Seite haben. In ihrer Heimat sind Gothminister hoch gehandelt und wären mit Apoptygma Berzerk die zweite Band aus Norwegen, die mit einfachsten Mitteln mächtig abräumt. Und das verdient alle mal Respekt, oder? (chd)



Siehe auch:
Zeromancer
Apoptygma Berzerk



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