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Alle Rezensionen zu Good Omens
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

All The Moving Parts
(2017, Ice Will Melt Records IWM004)

Fröhlich, verspielt und mitunter geradezu ausgelassen: Die Folkpopster Good Omens aus Helsinki spielen auf ihrem zweiten Album »ALL THE MOVING PARTS« mit einer solch putzmunteren Energie auf, als wollten sie alle Klischees von den schweigsamen und spröden Finnen ein für alle mal ins Land der Legenden verweisen. Und damit nicht genug: Der Zweitling lebt vor allem von der positiven Dynamik zwischen den Geschlechtern und ist ein absolutes gute-Laune-Album! Wobei die Frauen, allen voran die Sängerinnen Minna Latva-Salo und Saara Teini, mit Songs wie dem unwiderstehlichen »Silent Spring« den temperamentvollen Part übernehmen, während Patrik Andersson bei seinen Gesangsparts eher nach innen blickt. Gefällt!

Dem Quintett aus Helsinki gelingt es hier, wunderbar die Balance zwischen Lebhaftigkeit und Nachdenklichkeit zu halten. Zu Tracks wie dem Album-Opener »Better Version Of Me« kann man sich entspannt auf die Wiese legen und Schäfchenwolken zählen. Und dazu den Walzertakt mit den Zehen mitwippen! Ruhige Balladen wie das seelenvolle »Wait And See« können diese Finnen natürlich auch! Nicht unterschlagen werden dürfen die feinen Arrangements, bei denen besonders das empfindsame Klavier von Saara Teini und das feine Cello von Eemu Ranta herausragen. (lha)

 Good Omens: All The Moving Parts

Audio-Link Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.facebook.com/goodomensband

   

By Open Plain
(2014, BESTE! UNTERHALTUNG/Broken Silence BU060)

Stillvergnügt ist eine scheinbar altmodische Vokabel. Die aber exakt die Haltung umschreibt, mit der sich die Good Omens ihrer Musik nähern. Das Sextett aus Helsinki hat sich ganz entspannt beim gemeinsamen sommerlichen Musizieren im Park kennengelernt und zelebriert auf seinem Debütalbum »BY OPEN PLAIN« auf zurückgenommene Weise die zärtliche, beschwingte Variante des Indiefolk an der weit offenen Grenze zum Pop. Kennt keinerlei Berührungsängste: Wenn ein Walzer passt, dann wechselt man eben geschwind in den Dreivierteltakt!

Die Good Omens hüllen sich nur scheinbar in dunkelblaue Dämmerfarben. Erzählen simple Stories. Singen kleine Balladen von ruhiger Schönheit. Ihre kinderhafte Großäugigkeit will sich diese kleine Großgruppe nicht nehmen lassen, wenn sie in wunderbaren Harmoniegesängen die kleinen Wunder des Alltags bestaunt. Besonders gelungen ist der fein mit Streichern arrangierte Track »Carry On«, bei dem das empfindsame Cello mitunter an die schwedischen Kollegen von Solander erinnert und ganz von der mädchenhaften Stimme von Sängerin Saara Taini lebt. Die Finnen nehmen sich hier bewusst zurück und hüten sich vor allzu forschen, lauten Tönen. Die Band selbst beschreibt den eigenen Sound als eine Mischung zwischen Eis, Nebel und Wasser. Gut beobachtet, Good Omens! (emv)



Siehe auch:
Solander



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