Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Cats Of Transnistria
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Divine
(2016, Soliti Soliti048)

Eine sanfte Nachtmahr-Musik mit Cats Of Transnistria: Auf ihrem Debütalbum »DIVINE« taumeln Cats Of Transnistria schwerelos in Richtung neogotischer Gegenwelten. In Finnland soll es keine Schauermärchen geben? Was für ein Irrtum! Tuomas Alatalo und Henna Emilia Hietamäki benötigen nicht viel, um in den Sog der Dunkelheit zu geraten: Scheppernde psychedelische Gitarre und verdüsterter Sirenengesang. Plus sparsam eingesetzte elektronische Soundeffekte. So schwebt man in postrockig ausufernden Tracks wie »Let It Happen This Way« kitschfrei gen nebelige Soundlandschaften, wo sich die Gewissheiten langsam in Luft auflösen.

Den handgemachten Ansatz der Produktion in den eigenen vier Wänden haben Cats Of Transnistria erfreulicherweise beibehalten: So mischen sich Raues und Bittersüßes in diesen leise verstörenden Dämmerungs-Hymnen. Tracks wie das kleine Juwel »Thunder Comes« sind seltsam tröstlich! Man möchte diese angenehm unperfekten Songs um den Hals schlingen wie einen geliebten alten Kinderschal. (emv)

 Cats Of Transnistria: Divine

Offizielle Website

Offizielle Website      catsoftransnistria.tumblr.com/

   

Away
(2015, Soliti SOL033)

Cats of Transnistria nehmen sich alle Zeit der Welt, um ihren verlangsamten Düsterpop zu entwickeln. Verhuschter Gesang trifft scheppernd-übersteuerte Gitarre, und gemeinsam geht man auf Abenteuerfahrt: »AWAY«, die Debüt-EP des Duos Tuomas Alatalo und Henna Emilia Hietamäki aus Helsinki, bewegt sich in dem kleinen Zeitfenster, in dem die Dämmerung in Dunkelheit umschlägt. Und macht unmissverständlich klar, dass dieser kurze Augenblick zwischen Tag und Traum von poetischer, latent gewalttätiger Schönheit ist.

Postpoppig könnte man diese ausufernden Tracks fast nennen, die wie der hypnotisch in Bann ziehende Opener »Violet« locker die Acht-Minuten-Grenze überschreiten. Die Stimme von Henna Emilia Hietamäki klingt, als käme sie aus dem fernen Land hinter den Spiegeln. Nur in Momenten lässt man sich hier auf noisige Experimente ein, wie um sich selbst daran zu erinnern, dass die Welt ein meist grausamer Ort ist. »Our songs tend to be quite dark, but they really make us smile«, sagen die beiden. Genau! (emv)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2017, Design & Programmierung: Polarpixel