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Alle Rezensionen zu Ellen Andrea Wang
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Diving
(2015, Propeller Recordings/Soulfood PRR105)

Die 28-jährige Bassistin Ellen Andrea Wang hat als Gastmusikerin in etlichen Bands ihre Lust an der stilistischen Vielfalt ausprobieren können, vor allem aber in ihrer eigenen Gruppe Pixel, die sich über die letzten fünf Jahre mit heiterer Popmusik mit elektronischer Färbung und jazzigem Geist einen Namen in der norwegischen Szene gemacht hat. In dieser Richtung geht auch ihr Debüt »DIVING« weiter. Frau Wang sucht nach einem neuen, fantasievollen Entwurf für die Popwelt, und sie findet dabei: Recht viel. Wenn man mit ihrer gelegentlich etwas schrillen Stimme klar kommt, kann man viel Freude an dem Einfallsreichtum und der knallig bunten Jazzpop-Wundertüte haben.

Dabei hat sie sich jedoch nicht banal-geschmeidigem Radiofutter à la Taylor Swift verschrieben, sondern verweist in etlichen Details ihrer 50 Minuten langen Platte darauf, dass sie im Herzen eine Jazzmusikerin ist. Dies sind dann auch die interessantesten Songs, etwa das Instrumental »Fjord Ferry« mit famosen Bassläufen oder den warmen Pianopassagen von Andreas Ulvo, der sich ansonsten an vielen Stellen mit Rhodes, Casio und Synthesizern austoben darf, dass einem die Ohren schlackern. Dritter im Bunde ist der immer hörenswerte und ebenso vielseitige Schlaginstrumentalist Erland Dahlen, der wesentlich zur rhythmischen Vielfalt des Albums beiträgt. Ein charmantes Debüt. (ijb)



Siehe auch:
Erland Dahlen
Andreas Ulvo
Pixel

Ellen Andrea Wang: Diving

Audio-Link Offizielle Website

Offizielle Website      ellenandreawang.com

   

Blank Out
(2017, Jazzland/Edel 3779198)

Ellen Andrea Wang spielt Kontrabass, singt und schreibt Musik. Ersteres schon mit Manu Katché und Sting, zweites so gut, dass sie auch Jazz-Sängerin hätte werden können und letzteres ziemlich Genre-übergreifend. Das führte dazu, dass ihr Erstling »DIVING« in Norwegen sehr gut ankam. Auf diesem Weg macht sie nun konsequent weiter.

Andreas Ulvo an den Tasten - besonders am E-Piano bestechend – und Erland Dahlen am Schlagzeug sind nach wie vor ihre kongenialen Partner, sie selbst groovt am Bass. Sie singt sehr klar und rein, das bekommt den Songs sehr gut. Stilistisch ist sie kaum greifbar, sie nimmt sich überall, was ihr gerade passt – von Jazz-Funk über Singer-Songwriter-Musik bis zu fast schmalzigem Pop. Die Texte stammen von Martin Hagfors, der schon mit Motorpsycho und Jaga Jazzist gearbeitet hat. Und gleich der Opener »Peace Prize« überzeugt als zynische Einwanderungs-Szene. Auch die Ballade »Heaven« gefällt, nicht nur wegen des schönen Piano-Solos von Ulvo. Im zupackenden »Electric« kommt ihr Kontrabass gut raus, ebenso im abschließenden Instrumental »Accord De Paris« spielt sie ein feines Intro. (tjk)



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