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Alle Rezensionen zu Band Of Gold
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Band Of Gold
(2015, Jansen Plateproduksjon)

Angenehm warm wird es uns hier! Denn mitten im Winter legen Nina Elisabeth Mortvedt und Nikolai Haengsle Eilertsen alias Band Of Gold ein sonniges, elegantes Retro-Debütalbum vor, das uns in die frühen 70er und direkt an die kalifornische Strände bringt. Das Duo schwelgt in souveräner Melodieverliebtheit. Und fügt ein exakt dosiertes Quäntchen leise Melancholie hinzu. Ein ganz klein wenig Geduld muss man bei allem Genuss mitbringen: Der allerletzte Track, nämlich »For You«, ist ein unwiderstehlicher, superlebendiger Gassenhauer, zu dem man einfach tanzen muss. Da werden sentimentale Erinnerungen an die legendären Moonbabies wach!

Die Fleetwood-Mac-Retrowelle ist aktuell in vollem Gange, aber Band Of Gold sind auf ihrem selbst betitelten Erstling keineswegs bloß großäugige Fans dieser Supergroup. Klar kann man Nina Elisabeth Mortvedt auf elegant groovenden Tracks wie »The Parade« als legitime Erbin von Stevie Nicks sehen. Aber die norwegische Chanteuse tänzelt viel lieber durch den Dschungel der popmusikalischen Zitate, so dass wir hier feine Anpielungen an die junge Madonna und die Damen von Abba hören. Und auch stilistisch ist die Bandbreite groß und reicht vom vergnügungssüchtigen Eisdielenpop bis zu verlangsamten Americana. Mortvedt bleibt aber immer die Diva, die genau weiß, was sie will. Dass hier hochkarätige Musiker aus der norwegischen Indieszene als Gastmusiker mitmischen, zeigt übrigens dafür, dass auch sie der Mortvedt zu Füßen liegen. Die illustre Schar reicht von Lars Horntveth (Jaga Jazzist) bis hin zu Musikern von Todd Terje, Motorpsycho und Dungen. (emv)



Siehe auch:
Moonbabies
ABBA
Lars Horntveth
Jaga Jazzist

 Band Of Gold: Band Of Gold

Offizielle Website

Offizielle Website      www.facebook.com/bandofgoldofficial

   

Where's The Magic
(2018, Jansen Plateproduksjon)

Souverän entspannter Kammerpop: Mit angenehmer Zurückhaltung zelebrieren Nikolai Hængsle und Nina Elisabeth Mortvedt alias Band Of Gold auf ihrem zweiten Album »WHERE`S THE MAGIC« ihren intelligenten, leichtfüßigen 70er-Retrosounds. Nachdem ihr Erstling in Skandinavien auf Anhieb den renommierten Nordic Music Prize gewonnen hat, lässt sich das Duo erfreulicherweise nicht vom Erfolgsdruck einschüchtern, sondern geht selbstbewusst auf dem eingeschlagenen Pfad weiter. Mit unterkühltem Charme machen sich Band of Gold in putzmunteren Tracks wie »I Wanna Dance With You Again« auf, um so gehoben an der Liebe zu leiden wie einst Agnetha von Abba. Edler Herzschmerz in der Disco, so geht das!

Mit dem zurückgenommenen »Into The Void« wird aus der Trauer über eine gescheiterte Liebe ein elegantes Melodrama: Band Of Gold schaffen das, ohne jemals zu dick aufzutragen.Im stillen, balladigen »Look At Me« erinnert Mortvedt fast schon frappierend an Madonna in ihrer »Broken-Phase«. Das ist der souverän entschleunigte Soundtrack für alle blauen Stunden dieser Welt! (emv)

Video-Link



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