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Alle Rezensionen zu Flora Cash
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Can Summer Last Forever
(2016, ICEA)

Dass der Sommer der Liebe leider, leider enden musste: Das ist eine Wahrheit, die man nicht gerne laut herausposaunt. Das tun auch Flora Cash nicht vor, die auf ihrer Mini-LP »CAN SUMMER LAST FOREVER« lieber in bittersüßen, grenzwertmelancholischen Gefühlen schwelgen. Und ganz dezent wie folkige, hippieske Blumenkinder klingen! Liebe in Zeiten des Internet sieht allerdings anders aus als im Jahre 1967 in Height-Ashbury: Die Schwedin Shpresa Lleshaj und der Amerikaner Cole Randall haben sich via Soundcloud kennengelernt. Die Zuneigung blühte via Skype auf. Inzwischen sind die beiden verheiratet, leben in Stockholm und zelebrieren zauberhafte Töne für all die Stunden, in denen die Schatten länger werden.

Das klingt wunderbar verhuscht, elegant entschleunigt und auf zarte Weise geheimnisvoll, wenn das Duo seine seine sehnsüchtigen Songs wie »Mezmer« eher dahinhaucht denn singt. Shprese klingt auf schwebenden Tracks wie »Nightmare« wie eine feenhafte Lolita. Ganz in Schwarz, natürlich. Es knispert und knuspert in Tracks wie dem weirdfolkig angehauchten »Atone«, als ob Flora Cash in der dunkleren Ecke des Märchenwaldes unterwegs seien. Zu diesen dunkelblauen Tönen wird das Seufzen zu einer sehr lustvollen Sache! (emv)

 Flora Cash: Can Summer Last Forever

Offizielle Website

Offizielle Website      www.facebook.com/flora.cash.band

   

Nothing Lasts Forever (And It´s Fine)
(2017, ICEA)

Schöner schwelgen im Neo-Folkpop-Gewand: Flora Cash geben sich zwar äußerlich als stylishe Blumenkinder-Wiedergänger, aber auf ihrem Debütalbum »NOTHING LASTS FOREVER (AND IT´S FINE)« kommen jede Menge elektronischer Klänge zum Einsatz. Das Ehepaar aus Stockholm träumt unter skandinavischen Himmeln mit wehem Herzen von kalifornischem Sonnenschein, bis die Seele angenehm schmerzt. Hach, das grenzt so schön an Edelkitsch, kriegt aber gerade noch rechtzeitig die Kurve! Das Titelstück ist eine schwelgerisch arrangierte Ballade, die fast schon Eurovisionsniveau hat. Ich meine das durchaus als Kompliment! Und Lebenshilfe gibt es zu perlenden Pianoklängen gratis dazu: Liebe Leute, umarmt die Veränderung!

Intim und akustisch können die Schweden auch, wie sie mit dem ruhigen Track »Roses On Your Dress« beweisen. Erst spät setzen die sphärischen Synthies ein, die uns sanft in ein Land tragen, in dem Sehnsucht der Nationalsport ist. Durch Tracks wie »When Pleasure Fails« schweben hauchzarte Gothic-Wölkchen. Und in »Mother To Child« bricht sogar eine gewisse Verspieltheit durch. Dazu passen die Boy-Girl-Vocals der Eheleute bestens. Edle Popwelten zu erschaffen und dabei nicht zu dick auftragen müssen: Flora Cash zeigen, wie das geht. (emv)



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