Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Pekko Käppi & K:H:H:L
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Sanguis Meus, Mama!
(2017, Nordic Notes/Broken Silence NN088)

Fast könnte man auf die Idee kommen, dass die Finnen schon vor tausend Jahren Heavy Metal gespielt haben, wenn man Pekko Käppi lauscht: Denn der Teufelskerl aus Tampere spielt seine traditionelle finnisch-karelische Leier Jouhikko mit solcher Leidenschaft, dass man sich mitunter auf dem legendären Tuska-Festival in Helsinki wähnt! Seine musikalischen Mitstreiter K:H:H:L (was übersetzt übrigens so viel heißt wie »die Knochen des toten, verrückten Pferdes«) stehen ihm in nichts nach. Aber der Reihe nach: Pekko Käppi hat in Finnland maßgeblich zur Renaissance der fast schon vergessenen Jouhikko beigetragen. Gemeinsam mit seinen als Querköpfen bekannten Mitmusikern Nuuti Vaapaavuori am Bass und Tommi Laine an der Gitarre spingen die Drei auf ihrem Allbum »SANGUIS MEUS, MAMA« (Mein Blut, Mama!) kopfüber in die heidnische finnische Vergangenheit. Und beweisen, dass diese archaischen Klänge bestens mit rauhem Südstaaten-Blues und psychedelischen Spinnereien harmonieren!

Dass Pekka Käppi früher in einer Rockband gespielt hat, erstaunt nicht wirklich. Und sein Jouhikko-Spiel ist eine schmutzige, schweißtreibende Angelegenheit! Uralte finnische Flüche spielen in diesen Songs eine maßgebliche Rolle, wenn der Meister in die sommerlichen finnischen Sümpfe abtaucht. Voodoo-Sounds sind in Songs wie dem hypnotischen »Muni Vereni« nicht fern. Bei meinem Blut, Mama: Diese Truppe würde in Wacken nicht als völlige Außenseiter auffallen! (emv)

 Pekko Käppi & K:H:H:L: Sanguis Meus,  Mama!

Offizielle Website

Offizielle Website      pekkokappi.com



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2017, Design & Programmierung: Polarpixel