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Alle Rezensionen zu Djustin
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Voyagers
(2017, Labrador)

Zu wenig Pathos: So etwas kann es für Johan Angergård überhaupt nicht geben. Der umtriebige Chef des Stockholmer Labrador-Labels outet sich bei seinem neuen Projekt Djustin unüberhörbar als Fan von Vangelis. Himmelhohe Synthieklänge verbinden sich mit melodramatischen Edelsounds. Ein Schelm, wer beim Debütalbum »VOYAGERS« nicht an Filmmusik denkt! Aber der Reihe nach: Angergård ist nicht nur ein fleißiges Bienchen (mit seiner langjährigen Band The Legends legt er gerade ein neues Album vor), sondern auch ein Fan scheinbar altmodischer Brieffreundschaften: So korrespendiert er seit Jahren mit der US-Sängerin Rose Suau. Voilà: Der Grundstein für Djustin war gelegt. Offenkundig ist die Vorliebe der beiden Musiker für pastelligen 80ies-Synthiepop. Auf Yazaoo als gemeinsamen Nenner können sich diese beiden mit Sicherheit einigen!

Gepflegt abtanzen kann auf neonfarben blinkenden Disco-Dancefloors kann man bei Djustin mit Songs wie dem souverän blubbenden »Dancing« natürlich auch. Die unterkühlte Femme-Fatale-Stimme von Rose Suau passt bestens dazu. Dass das 80er-Revival bereits in vollem Gange ist: Geschenkt. Und dass zuckerbäckerige Sounds mit flehenden weiblichen Vocals wie beim Track »Tryst« fast nach einem offiziellen Beitrag für dendiesjährigen Eurovision Song Contest durchgehen könnten, das wollen wir auch wohlwollend tolerieren. Zurück in die Vergangenheit, in die besten Jahre des Anorakpop: Geht schon in Ordnung, dieses bisschen Eskapismus. Aber allzu weit wie in den 80er Jahren wollen wir es mit der schamlosen Luxusverliebtheit dann doch nicht treiben! (emv)



Siehe auch:
The Legends
Acid House Kings

 Djustin: Voyagers



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