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Alle Rezensionen zu Doggerland
(Genre »Folk«, Land »Grenzgänger«)

 

No Sadness Of Farewell
(2017, Westpark 87337)

Richard Burgess und Anders Ådin haben ihr Duo benannt nach einer Landmasse, die vor ca. 6000 bis 8000 Jahren noch Dänemark, die Niederlande und Deutschland mit den britischen Inseln verband. Diese Landmasse ist inzwischen untergegangen, somit ist unwahrscheinlich, dass Richard Burgess seine Heimat England in Richtung Norwegen vor über 40 Jahren zu Fuss verließ. Gesichert ist, dass er dort Fuss faßte und in einigen Folk-Bands aktiv ist und traditionelle britische mit skandinavischer Folkmusik kombiniert und vermischt.

Burgess spielt Concertina, ein nicht allzu gebräuchliches Instrument aus der Familie der Akkordeonähnlichen und Vorläufer des Bandoneons. Vor allem ist er jedoch ein sehr ausdrucksstarker Sänger. Ådin ist Drehleier-Virtuose, beide spielen zudem Gitarre. Erstmals zusammen kamen sie 2005, seitdem haben sie sich unter dem Namen Doggerland eine ganz eigene Nische erschaffen, mit ihrem Mix aus Shanties und Polskas, aus kraftvollem Gesang und feinfühligem Gitarrenspiel, aus melancholischem Concertina-Klang und typisch schnarrendem Drehleier-Sound. Dazu kommen gelegentlich Gäste an Violine, Mandoline oder Kontrabass. Das Repertoire auf »NO SADNESS OF FAREWELL« besteht aus traditionellen Stücken aus England, Norwegen und Schweden, dazu ein paar eigene Kompositionen und ausgewählte Cover-Songs: »The Sun Never Shines On The Poor« der britischen Folk-Ikone Richard Thompson ragt sicher heraus, aber es gibt hier einiges zu entdecken! (tjk)

 Doggerland: No Sadness Of Farewell

Offizielle Website

Offizielle Website      doggerland.com/



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