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Alle Rezensionen zu Alf Häggkvist
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Blue Serge
(2017, Losen Records LOS 172-2)

Alf Häggkvist gehört nicht gerade zu den angesagtesten Pianisten in der nordeuropäischen Szene, er ist auch definitiv nicht von Esbjörn Svensson beeinflusst. Der schwedische Pianist zieht intensive Beschäftigung mit Jazz-Standards einerseits und Solo-Improvisationen ohne Konventionen der Anbiederung an allzu moderne Stile eindeutig vor. Seine Einflüsse kommen von Keith Jarrett, Bill Evans und John Taylor, auch seine klassische Ausbildung merkt man.

Mit »Stella By Starlight« eröffnet Alf Häggkvist diese Solo-CD, sehr gelungen zieht er nach sperrigem Beginn swingend seine Kreise durch diesen abgedroschenen, aber hier frisch klingenden Standard. In »Freely One« und »Freely Two« lotet er die Klänge des Flügels aus, mit gedämpften Saiten, Händen und perkussiven Elementen, die auf die Saiten prallen. Das ist spannend, und plötzlich lösen sich die Dämpfungselemente und eine frei improvisierte Klangkaskade taucht auf – das kann man machen, wenn man’s kann wie Alf Häggkvist. Der Kontrast dazu folgt sofort: »There Is No Greater Love« - Häggkvist swingt in den Standards ganz alleine wirklich prächtig! (tjk)

Alf Häggkvist: Blue Serge



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