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Alle Rezensionen zu Line Gøttsche
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Omonia
(2016, Velvet Mode LG001)

Line im Wunderland: Die Kopenhagener Musikerin Line Gøttsche entführt uns auf ihrem Debütalbum »OMONIA« in verwunschene Innenwelten. Viel benötigt sie nicht, um uns mit eigenwilliger Anmut in ihren Bann zu ziehen: Eine mädchenhafte Stimme, ein verhuschtes Piano ein und angedeutete Streicherklänge. Das ist Kammerpop vom Feinsten, den die junge Musikerin zelebriert. Leichtfüßig bewegt sie sich in schwebenden Tracks wie »First Bird« zwischen Neo-Romantik, Minimalismus und angejazzten Sounds. Ganz klar befinden wir uns hier hinter allen Spiegeln! Stimmlich erinnert die Kopenhagenerin an Fiona Apple, Tori Amos und natürlich die isländische Seelenverwandte Sóley. Und was die Klassiker angeht: Erik Satie und seine taubenblauen Klänge sind hier nicht weit.

Line Gøttsche experimentiert mit kleinsten Veränderungen und erschafft dennoch ganz eigenständige Klänge. Leicht sepiafarben kommen diese Tracks daher, als ob wir aus der Ferne ein altes Kinoklavier hören, ein Echo aus lang vergangenen Zeiten. Den Albumtitel »OMONIA« hat die Musikerin übrigens gewählt, weil ihr die Abfolge der Vokale gefiel! Die Songs des Erstlings wurden unter anderem von einer nächtlichen Busfahrt vom litauischen Vilnius nach Berlin inspiriert. Ganz sanft aus der Zeit fallen: Mit Line Gøttsche geht das! (emv)



Siehe auch:
Sóley

Line Gøttsche: Omonia

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.linegoettsche.com



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