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Alle Rezensionen zu Arndis Halla
(Genre »Pop«, Land »Island«)

 

Edda
(2008, Edel)

Einen schönen Slogan für ihr musikalisches Schaffen hat Arndis Halla schon mal gefunden: »The voice of the Icelandic wind«. Holla, holla! Ganz klar, wohin die Reise hier geht: In Richtung gehobenen Island-Kitsch! Die Mär klingt ach so schön: Junge Frau aus der Nähe von Reykjavík singt erst in einer Rockband, entdeckt dann ihre Liebe zur Oper und studiert klassischen Gesang an der Hochschule der Künste in Berlin. Karriere als Sopranistin macht Arndis Halla allerdings nicht auf den großen Bühnen, sondern als Stimme der Pferde-Oper »APASSIONATA- SEHNSUCHT«. Also Klassik light, massiv weichgespült. Klar, dass hier im Promotext des Plattenlabels auch das Unwort »Elfenpop« stehen muss, wenn es um Island geht! Schön alle Klischees bedienen!

»EDDA« bietet mit zwölf Tracks musikalisch leichte bis seichte Kost. Ein Potpourri aus Musical-Melodien, isländischem Edel-Folk, bisschen Sakral-Walle-Walle und eurovisionstauglichem Pop. Keine Frage, Arndis Halla besitzt eine sehr anmutige, warme Sopranstimme. Aber sie vertändelt ihr Talent durch diesen ausgiebigen Flirt mit dem Mainstream. Spätestens, wenn sie zum Schluss »Wein, nicht um mich, Argentinien« aus dem Musical »EVITA« singt, wird es richtig gruselig. (emv)

Arndis Halla: Edda

Offizielle Website

Offizielle Website      arndishalla.is/



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