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Alle Rezensionen zu Nicole Willis & UMO
(Genre »Jazz«, Land »Finnland«)

 

My Name Is Nicole Willis
(2017, Persephone)

Diesmal hat sich die Göttin des finnischen Soul eine opulente Umgebung gegönnt: Kein geringeres als das UMO Jazz Orchestra, eine der renommiertesten Big Bands Europas, bietet den angemessenen Background für die amerikanische Sängerin, die seit langem mit Ehemann Jimi Tenor in Helsinki lebt.

Natürlich ist das UMO Jazz Orchestra ein grandioser Klangkörper, der der charismatischen Ms. Willis einen perfekten Background bietet: die Rhythmusgruppe groovt soulig, die Bläser umschmeicheln mal sanft, mal kräftiger die dunkle Stimme der Sängerin. Obendrein sorgt der Soul Investigators-Gitarrist Pete Toikkanen für Farbtupfer. Arrangeur Jimi Tenor und Dirigent Mikko Pettinen verzichten weitgehend auf instrumentelle Soli, die Big Band steht deutlich im Dienste von Nicole Willis – schade, damit hätte man die Arrangements noch aufwerten können. Auch zünden nicht alle Songs gleich beim ersten Mal, man entdeckt aber beim mehrfachen Hören viele Details. Und ein paar grandiose Songs gibt es auch: »Haunted By The Devil« ist herrlich morbide, »One In A Million« lockt auf die Tanzfläche, das folgende »Do The Watusi« zwingt förmlich dorthin. Schön elegisch hingegen kommt »No Child Denied«. (tjk)

 Nicole Willis & UMO: My Name Is Nicole Willis

Offizielle Website

Offizielle Website      msnicolewillis.com/



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