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Alle Rezensionen zu August Rosenbaum
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Vista
(2017, Tambourhinoceros/Indigo)

Anspruchsvoller träumen mit August Rosenbaum: Der dänische Pianist und Komponist bewegt sich auf seinem Debütalbum »VISTA« souverän zwischen Jazz, Lounge, Contemporary Classic, anspruchsvollem Instrumentalpop, Filmmusik und einem kleinem Tupfer Soul. Puuh, ganz schön viel Input! Aber keine Angst, Rosenbaum mutet uns keinesfalls zu viel zu: Diese smoothen und klugen Sounds kommen federleicht daher und nehmen uns mit auf eine überaus anregende Reise durch den postmodernen Dschungel der Zitate. Das größtenteils instrumental eingespielte Album entpuppt sich bei mehrmaligem Hören als Wundertüte: Es blitzen immer wieder neue Soundeffekte auf! Mit dem souverän barsouligen, 80er-affinen »Calling Out« gibt es als Bonbon die Stimme des Kopenhagener Newcomers Philip Owusu zu entdecken.

Hierzulande ist August Rosenbaum noch weitgehend unbekannt, aber in Dänemark hat er schon mehrere renommierte Preise eingeheimst und mit Szenegrößen wie Pop-Diva MØ zusammengearbeitet. Der Fama nach spielte Rosenbaum bei seinen ersten Auftritten in der Schulaula Kompositionen von Thelonius Monk, Erik Satie und dem Wu Tang Clan auf dem Piano! Rosenbaum aber wäre wohl kein echter Däne, wenn er neben der Feierlust nicht auch seine grüblerische Hamlet-Seite hätte: In Tracks wie dem schwebenden, schwärmenden »Credo« richtet sich der Blick in aufregend verschachtelte Seelenwelten. (emv)



Siehe auch:
Sven-Åke Johansson, Lars Greve & August Rosenbaum

August Rosenbaum: Vista

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      augustrosenbaum.com



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