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Alle Rezensionen zu Amanda Mair
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

To The Moon
(2017, Despotz)

Edel vor sich hin leiden: Das kann Amanda Mair ziemlich gut! Sehr glatt, sehr perfekt und ziemlich durchgestylt klingen die Songs auf der EP »TO THE MOON«. Trotz mancher handelsüblicher Gefühlswallung (schlimme Trennungen etc.) fließen hier keine echten Tränen. Bisschen Clubsounds, bisschen Soul, bisschen Discoglitter: Das klingt alles sehr gefällig und ist garantiert leicht verdaulich. Bei The Voice Of Germany würden wohl alle vier Coaches drücken: Denn eine ausdrucksstarke Stimme hat die Dame schon. Amanda Mair hat es eigentlich gar nicht nötig, auf Promo-Fotos die blanke Brust unter einem durchsichtigen Pullöverchen zu präsentieren.

In Schweden tummelt sich die Tochter eines Österreichers und einer Finnin bereits in vorderen Chartregionen. Was nicht verwundert, liefert sie doch sehr formatradiotaugliche Songs mit Refrains ab, die man beim zweiten Hören mitsingen kann. Warum der Promotext Amanda Mair mit Kate Bush vergleicht, bleibt schleierhaft. Derlei seichte musikalische Kost wäre Kate schlicht zu peinlich. Sei´s drum: Songs wie das balladige »Wednesday« kann man bei akutem Liebeskummer getrost auflegen, um sich gepflegt die Seele streicheln lassen: Mit Sounds ohne Ecken und Kanten. (emv)

Amanda Mair: To The Moon

Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      amandamair.se



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