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Alle Rezensionen zu Stockholm Saxophone Quartet
(Genre »Klassik«, Land »Schweden«)

 

Encores
(2004, Phono Suecia PSSACD 146)

Seit über 20 Jahren spielen sie im Stockholm Saxophone Quartet zusammen – Per Hedlund, Leif Karlborg, Jörgen Pettersson und Sven Westerberg. Mehr als 400 Werke wurden für sie geschrieben; noch mehr haben sie im Repertoire, das nicht nur in Schweden, sondern auch auf ausgedehnten Auslandsreisen ein großes Publikum begeistert hat. Wer das Quartett noch nicht kennt, dem sei »ENCORES« als Appetizer dringend zu empfehlen. Man muss dabei nicht unbedingt ausgeprägter Jazz-Liebhaber sein, denn bei den knappen Stücken handelt es sich um Werke von schwedischen oder in Schweden lebenden Komponisten (teilweise auch Saxophonisten).

Gut die Hälfte der musikalischen, in ihrer stilistischen Vielfalt beeindruckenden Juwelen haben tatsächlich das Zeug zum Ohrwurm: Da ist dann auch das »Encore« zu 100% berechtigt. Anderen wird man immer Aufmerksamkeit schenken, so etwa auch den beiden Werken mit Rezitation von Erik Förare und S Pat Simmerund. Spieltechnik und Klang sind ebenso atemberaubend wie auch die Aufnahmequalität – hautnah und mit guten Stereoeffekten versehen. (mku)



Siehe auch:
Swedish Saxophone Quartet Rollin' Phones

 Stockholm Saxophone Quartet: Encores

Die CD »Encores« war »CD des Monats« im Monat 8 / 2004.
Und so urteilten unsere anderen Autoren darüber:

Besonders gut gefällt mir das enorme Stil- und Sound-Spektrum dieser Zugabensammlung. Diese Mischung aus Minimal Music, schrägen Cluster-Reibungen, humoreskem Walzer, Jazzigem und Volksliedhaftem wird nie langweilig. Abwechslungsreich bis zur letzten Note.
Harald Kepler

Abgefahren, schräg, rhythmisch ausgefeilt. Die Musiker schrecken auch vor Gesangseinlagen nicht zurück, die mitunter an Alban Berg oder Schönberg erinnern. Als Hörer weiss man da vor lauter Stilistiken mitunter nicht, wo einem der Kopf steht. Unbedingt mehrmals hören!
Andreas Orwat

Hui, Hummeln, Bienen und Wespen schwirren los, wenn diese vier (sind's wirklich nur vier?) Saxophonisten loslegen. Manche der 17 Beiträge sind für leichte Zugaben fast zu schwergewichtig, bei den anderen geht dafür ordentlich die Post ab.
Applaus, Applaus.
Marie-Luise Schwarz

Noch nie fiel mir als Schlussredakteur die Genre-Einordnung so schwer wie bei dieser CD: Klassik, Jazz, Avantgarde? Dei Stockholmer Pustefixe brechen alle Grenzen, und da bin ich stets begeistert. Aber, lieber Michael, über die Definition von »Ohrwurm« müssen wir uns einmal unterhalten ...
Peter Bickel



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