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Alle Rezensionen zu Ale Möller
(Genre »Folk«, Land »Schweden«)

 

Bodjal
(2004, Amigo AMCD 752)

Ein kurzer biografischer Vorspann sei gestattet bei einem so vielseitigen Geist: Ale Möller, urprünglich Jazz-Trompeter, fand einst durch einen Griechen zur Bouzouki, spielte mit Mikis Theodorakis und vertieft sich nun seit zwei Jahrzehnten in die schwedische Volksmusik. Exquisite CDs mit Lena Willemark, Frifot oder Groupa zeugen davon. Mittlerweile gilt er, der eine eigene Mandola-Variante entwickelt hat, in Schweden als der wichtigste Meister seines Instruments.

Man übersieht dabei jedoch leicht, dass sich Möller in allen Kulturen herumtreibt. Auf »BODJAL« musiziert er mit der griechischen Sängerin Maria Stellas, dem sengelesischen Sänger Mamadou Sene, dem Hedingarna-Geiger Magnus Stinnerbom, dem kanadischen Bassisten Sebastian Dubé und dem mexikanischen Perkussionisten Rafael Sida Huizar. Folkloristische Buntheit verkommt bei ihm aber nicht zur ornamentalen Beliebigkeit, sondern fügt sich selbstverständlich zu einem formidablen Ethno-Crossover-Paukenschlag, wo die Vokabel »Grenzen« längst bedeutungslos geworden ist. Nichts weniger als ein Geniestreich. (lha)



Siehe auch:
Lena Willemark & Ale Möller
Knut Reiersrud, Ale Möller, Tuva Syvertsen u.a.
Groupa
Hedningarna

Ale Möller: Bodjal

   

Hästen Och Tranan
(1996, ACT/Contraire 9244-2)

Ale Möller und Lena Willemark spielen schon lang im Team. In Schweden hat er Sara Lidmans Buch »Das Pferd und der Kranich« als Drama-Aufführung im Stockholmer Orion Theater zur Aufführung gebracht, das dann beim Amigo-Label veröffentlicht wurde und über Lizenz-Umwege nun auch in Deutschland erhältlich ist. »HÄSTEN OCH TRANA« setzt gewissermaßen die Alben »NORDAN« und »AGRAM« fort, nur bildet nun eben eine zusammenhängende Geschichte den Rahmen.

Möller, der für 10 Jahre nach Nordschweden zog, um dort traditionelle Volksmusik zu lernen, benutzt die Traditionen als Basis, findet dort jedoch nach eigener Aussage »Frieden und Offenheit« in einem innovativ modernisierten Folk, der sich einer Einordung widersetzt: Pop, Jazz, Folklore? Das spielt bei diesen »progressiven Konservativen« keine Rolle. Es ist einfach Musik, und sehr gute dazu. Mit dabei: Roger Tallroth (u.a. bei Väsen und Gunnel Mauritzon). (peb)



Siehe auch:
Väsen
Gunnel Mauritzson
Frifot
Möller, Berglund, Brändström & Sörlin



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