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Don Johnson Big Band: Es würde uns langweilen, immer das gleiche Set zu spielen

Ein Interview von Nathalie Martin

Spaß und Abwechslung auf der Bühne sind das Wichtigste für die wohl kleinste Big Band der Welt, die nichts erwartete – und trotzdem die finnischen Charts stürmte. Live ungeheuer abwechslungsreich und charmant zugleich, locken sie Hiphop-Fans, deren Mütter und sogar eingefleischte Metalheads zu ihren Gigs.

Ein Interview mit Sänger Tommy Lindgren.

Don Johnson Big Band

Wir haben sogar gegen The Rasmus gewonnen ...

Don Johnson Big Band

Party für Band und Publikum

Ihr habt zwei finnische Awards, die sogenannten »Emmas« bekommen (vergleichbar den Grammys). Wofür?

Einen für das beste Hiphop-Dance-Album ... den »erwarteten« wir fast. Und erstaunlicherweise auch einen für die erste Single-Auskopplung vom aktuellen Album, »One MC, One Delay«, für den besten Song. Wir haben sogar gegen »In The Shadows« von Rasmus gewonnen.
Insgesamt waren wir fünfmal nominiert, das war schon Wahnsinn. Außer uns waren nur Rasmus so oft nominiert ...

Wofür wart Ihr noch nominiert?

Beispielsweise als beste Gruppe, sowie für den »Publikums-Award« ... (grinst) Du darfst raten, wer den gewonnen hat ...

... Rasmus?

(grinsend) Genau.

Wo erschien Euer aktuelles Album »BREAKING DAYLIGHT« überall?

Es wurde in Russland, Holland und Finnland veröffentlicht. ...aber auch in ganz kuriosen Orten, wie Thailand (grinst). Wir sind ja bei Universal unter Vertrag, und die versuchen unser Album auch in ihren anderen Niederlassungen zu veröffentlichen.

(Pause) Unser zweites Album verkauft sich erstaunlich gut, fast 50.000 Stück bis jetzt (Platin mit 30.000). Wir haben das als Hobby angefangen und erwarteten nichts. Schon einen Gig in Litauen zu spielen, ist unglaublich. Wir hätten uns nie träumen lassen, jemals außerhalb Finnlands zu spielen!
Unser erstes Album »SUPPORT DE MICROPHONES« (April 2000) haben wir selber produziert und die Werbung gemacht – und dann haben wir einen Distributor-Deal mit Sony-Music bekommen.

Gibt es Musikvideos?

Eines. Zur Single »One MC, One Delay«.

Die Überraschungsmomente beibehalten ....

Don Johnson Big Band

Pekka: Jazzorientiert und Kraftwerk-Fan

Wo seid Ihr bereits aufgetreten?

Wir haben Konzerte in Holland, Dänemark, Russland und in ganz Finnland gespielt. Und wie erwähnt sogar in Litauen, in einem relativ kleinen Club für ungefähr 300 Leute. Der war aber gerammelt voll.

Hier sind wir auf ein paar großen Festivals aufgetreten: Ruisrock, Provinssirock (schon zum dritten Mal), Ilosaarirock, ... und supporteten George Clinton's Parliament-Funkadelic Group beim Imatra-Jazz-Festival. Dazwischen (Juni, Juli) spielten wir 20-25 weitere Shows; unser letzter Sommer-Auftritt ist auf Ankkarock.

Auf Ruisrock hattet Ihr eine Sängerin dabei, die auch auf »BREAKING DAYLIGHT« als Gastmusikerin singt ...

Ja, Emma. Sie hat einige Shows mit der Band gespielt. Wir versuchen, jede Show anders zu gestalten. Manchmal haben wir Scratch-DJs dabei, oder ein, zwei, manchmal sogar drei Percussionisten, das variiert je nach Song: Es gibt Songs, die sind ziemlich festgelegt, die können wir nur SO spielen; bei anderen jammen wir. So bleibt es fürs Publikum abwechslungsreicher – aber auch für die Band. Es bleibt Spaß für uns.

Es würde uns langweilen, wenn wir immer das gleiche Set spielten. Wir wollen die Überraschungsmomente beibehalten und auch etwas riskieren. Wir sind ja keine Profimusiker. Manchmal passieren kleine Fehler, aber gerade daraus können spannende Songs oder Shows entstehen. Wir wollen uns vorm Publikum nicht als »perfekt« verkaufen. (grübelt) ... für das Publikum ist es auch aufregend, wenn mal was nicht perfekt läuft.

Wenn Emma mit uns singt, kommunizieren wir untereinander; es ist nicht nur »der einzige Sänger und das Publikum«. Live spielen ist immer eine Party für jeden, der da ist, für Band und Publikum. Ich mag keine Bands, die nicht mit dem Publikum kommunizieren, die sich vom Publikum separieren.

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Kommunizieren mit Emma

Du sprichst gutes Englisch. Bist Du finnischer Muttersprachler?

Ja. Aber ich war eine Jahr in Kalifornien auf der Schule. Und natürlich haben wir hier englisches Fernsehen.

... willst du nicht mal rappen?

Wie entstand Eure Band?

Ich war zusammen mit den Jungs auf der Schule. Johannes (Klavier, Synthesizer) fing an, mit Computersounds zu experimentieren ... und fragte mich dann: »Hei, Du warst doch ein Jahr an einer amerikanischen Highschool, willst Du nicht mal rappen?« ... so fing das an.

Ich begann, selbst Hiphop zu hören. »Do You Wanna Get More» von The Roots (1994) war mein erstes Album. Es hat mich schwer beeindruckt. Dann kamen Fugees, De La Soul und anderer alter Hiphop dazu.

Hörst Du immer noch Hiphop?

Das Ende der 90er war sehr gut, hiphop-mäßig, aber die Erscheinungen der letzten Jahre waren nicht wirklich mein Fall. Bei mir ist es so, dass je mehr Musik ich selbst mache, desto weniger Musik höre ich. Ich höre auch andere Sachen, etwa Coldplay, Radiohead, um ein paar zu nennen. Ich höre auch viel Klassik, und wir, die Band, sind Mitte der 90er auch zu vielen Klassikkonzerten gegangen.

Ich habe nie wirklich Heavy oder Rock gehört, aber Punk reizt mich. Und oft kamen – und kommen – nach unserer Show Leute und sagen: »Ich höre ja Heavy-Zeug und eigentlich gar kein Hiphop, aber ich mag Eure Show. Da steckt die gleiche Art Energie drin.« Aber im Prinzip bin ich offen für alles. Unser Saxofonist ist eher jazzorientiert, ist aber zugleich Kraftwerk-Fan. Wir mögen beispielsweise alle Massive Attack oder Beck.

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.. manchmal passieren kleine Fehler

Gibt es andere Bands in Finnland, vergleichbar mit Euch?

Hm ... vielleicht Giant Robot, viele Leute vergleichen unsere Musik mit ihrer: Sie haben auch Rap und starke Drum- oder Bass-Anteile. Vielleicht kann man bei uns und ihnen eine Art »Helsinki-Spirit« erkennen. Wir klingen einfach anders als z.B. eine Band unserer Richtung aus Paris oder so. ... keine Ahnung, vielleicht melancholischer?

In den letzten Jahren ist hier schon mehr Richtung Hiphop gewachsen – man denke an Bomfunk MCs legendäres »Freestyler«, ein geniales Stück – aber im Mainstream sind wir eher speziell, da hier alle eher Rock-pop-orientiert sind.

Warum habt Ihr eigentlich als Fan-Post-Adresse eine PO-Box in Florida im Booklet?

(lacht) ... das war nur ein Witz.
(Nachdenklich) ob es da wohl eine PO-Box gibt, die ständig mit unserer Post gefüllt wird? ... vielleicht sollten wir mal selbst was hinschicken, und schauen ob's zurück kommt: Return To Sender (grinst).

Ein schönes Schlusswort. Kiitoksia Tommylle =)


Line-Up:
Johannes Laiho Klavier, Synthesizer
Tommy Lindgren Gesang, Rap
Pekka Mikkonen Flöte, Saxophon
Kari Saarilahti Gitarre, Bass, electronische Drums

Don Johnson Big band


Entzücken und Ehrfurcht
Eine Biografie

Stellt Euch einen kompromisslosen Underground-Favoriten vor, eine Kreuzung aus Amon Tobin und The Roots. Dann stellt Euch den gleichen Künstler vor, die Charts wie einen Tornado erobernd. Das hat die Don Johnson Big Band tatsächlich getan – und versetzte die Anhänger der finnischen Musikszene zugleich in Entzücken und Ehrfurcht.

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Tommy: Punk reizt mich

Ihr zweites Album »BREAKING DAYLIGHT« stieg auf Platz Eins in die Charts ein, blieb drei Wochen an der Spitze und ereichte schnell den Platin-Status. Die Single »One MC, One Delay« ging direkt auf Platz zwei und blieb für Monate in einer Spitzenposition. Sie schlich auch an die Spitze der finnischen Dance-Charts, ging in der vierten Woche auf Platz eins und hielt die Position für sechs Wochen.

Don Johnson Big Band ist ein Phänomen in Finnland: Ein echter Crossover-Künstler durchbricht Radio und Genre-Grenzen und erhält gleichzeitig glänzende Kritiken von der Presse. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass sie der Welt kleinste Big Band sein mögen (mit nur vier Mitgliedern, die sich irgendwann mal in der Schule getroffen haben), in einem Land wo englischer Hiphop niemals die Charts dominierte.

Die Band selbst ist etwas verblüfft über ihre massiven Chart-Erfolge: »Wir waren die ersten, die fragten, wie eine Band mit dieser Musikrichtung Nummer Eins in Finnland sein kann – und wir haben keine Antwort«, verdeutlicht Kari Saarilahti, einer der Koproduzenten der Combo, der auch Bass, Gitarre und Schlagzeug spielt.

Don Johnosn Big Bands »Schnellfeuerlieferant« MC Tommy Lindgren ist nicht ganz so bescheiden: »Ich kann nicht sagen, was es ist, aber es hat beide angesprochen: Hiphop-Fans und deren Mütter«, schüttelt er den Kopf. »Aber wir sind wirklich froh, dass unser Album so hoch in die Charts einstieg. Das ist ein klarer Hinweis, dass kommerzieller Erfolg keine Kompromisse erfordert oder die Musik in eine leichtverdauliche Form zwingt. »BREAKING DAYLIGHT« ist genau das Album, das wir machen wollten. Wir brauchten über zwei Jahre, um es selbst zu produzieren, vom Anfang bis zum Ende. Die Bestätigung durch unsere Hörer macht uns sehr glücklich«, erklärt Lindgren.

Wir möchten hundertprozentige Kontrolle haben ...

Don Johnson Big Band

Gastsängerin Emma ist auf
»BREAKING DAYLIGHT« dabei

Aber vielleicht ist der fantastische Empfang keine so große Überraschung, wie es für die Band scheint. Vielmehr ist es eine erfrischende Mahnung, dass unabhängige, harte Arbeit und pure Leidenschaft für Musik immer noch zu kommerziellem Erfolg führen kann – selbst in Zeiten überzeugender Marketingpläne, sorgfältig kreierter Markenzeichen und Images. Das gilt sogar für eine Band, die nicht mal wusste dass sie eine Band war, bevor sie ihr erstes Album fertig stellte: Das selbstveröffentlichte Debüt »SUPPORT DE MICROPHONES« (2000).

»Die Band wurde aus der Musik geboren«, sagt Keyboarder und Ko-Produzent Johannes Laiho. »Wir pressten 500 Exemplare selbst, wissend, dass es dazu eine Alternative geben muss«. Die Bandmitglieder trugen die Scheibe von Plattenladen zu Plattenladen, verkauften ihr Album direkt aus dem Rucksack, während sie gleichzeitig jeden Laternenpfahl, der ihnen unter die Finger kam, mit Aufklebern und Postern tapezierten.

Eine Reihe kleiner Liveshows in ihrer Heimatstadt Helsinki folgte bald und half ,die Band über Mundpropaganda in der finnischen Untergrundszene zu etablieren. Im Frühling 2001 übernahm Sony Music die Distribution von »SUPPORT DE MICROPHONES« und verkaufte zwei Drittel der Menge, die man in Finnland für Gold braucht. Das macht den Longplayer zu einem der bestverkauften selbstveröffentlichten Alben, die es in Finnland je gab.

Universal Music Finnland nahm die Truppe im März 2003 unter Vertrag: Mit dem am 9. Mai 2003 veröffentlichten »BREAKING DAYLIGHT« auf dem bandeigenen Beat Back-Label war die dreijährige Wartezeit auf neues Material endlich vorbei. Obwohl sie bei einem Major unterschrieben, blieben sie möglichst unabhängig. »Wir möchten hundertprozentige Kontrolle haben – über alles was wir tun: Aufnahmeprozess, Videos und Artwork«, so Pekka Mikkonen, Saxophon- und Flötenspieler.

Bei den Awards der finnischen Plattenindustrie im Februar 2004 wurde der Banderfolg durch zwei begehrte Emma-Awards noch getoppt (die finnische Ausgabe der Grammys). Die Auszeichnung für das Hiphop- und Dance-Album des Jahres (»BREAKING DAYLIGHT«) und für den Song des Jahres (»One MC, One Delay«) machte Don Johnson Big Band offiziell zu einer der erfolgreichsten finnischen Bands 2003. Mit ihrer fünffachen Nominierung musste sich Don Johnson Big Band nur mit den neuen Lieblingen der internationalen Charts The Rasmus messen.

Dub This Country Inna Jazz House Swing?

Don Johnson Big Band

Emma Salokoski,
eine Stimme wie Milch und Honig

Weswegen das ganze Theater? Die Musik der Don Johnson Big Band Musik ist ein einmalige Mischung verschiedener Einflüsse mit Hiphop als Hauptzutat. Aber wenn sie Hiphop sagen, meinen sie eine Art organischen Sound mit deutlich hörbarer Bandpräsenz. Andere Zutaten sind: Jazz, House, Dub, Country und sogar Swing, wie auf der temporeichen Hitsingle »One MC, One Delay«. Manche nennen es »progressiven Hiphop«, aber vielleicht sollten sie es einfach »Don Johnson Big Band-Musik« nennen. Die wichtigsten Elemente sind Groove, Dynamik und ein talentierter MC, der viel über die Welt um ihn herum zu sagen hat.

In Finnland folgt Don Johnson Big Band Gruppen wie Nuspirit Helsinki und Giant Robot, beeinflusst durch die Clubszene genauso wie durch »Old School Hiphop«. International gesehen durchbrechen sie Hiphop-Grenzen ähnlich wie The Roots oder Common. Andere internationale Pendants, sowohl musikalisch als auch geistig, sind Massive Attack, Blackalicious oder Beck, um nur einige zu nennen. Obwohl man Don Johnson Big Band noch erkennt, ist das zweite Album aufrichtiger als das Debüt, energiegeladener und temporeicher. Andrerseits präsentiert »BREAKING DAYLIGHT« die launischere Seite der Kapelle mit Stücken wie »Penguin«und »Royalty«.

Aber schließlich ist die Mischung lauter Grooves mit ruhigen Grübeleien Don Johnson Big Bands Stärke. »Ein Großteil des Albums wurde nachts in einem Undergroundstudio aufgenommen. Während der Aufnahme-Sessions hatten wir die Angewohnheit, eine unfertige Version eines Vier-Uhr-morgens-Songs zu nehmen und dann durch die Stadt zu fahren, während wir ihn hörten. Ich bin sicher, das hatte einen Einfluss auf das Ergebnis«, sagt Lindgren.

No Party Like A Johnson Party

Don Johnson Big Band

Kommerzieller Erfolg erfordert keine Kompromisse

Die Don Johnson Big Band hat ihren Charterfolg durch ihre ungemein erfolgreichen und fesselnden Liveauftritte ermöglicht. Dank der »High Energy«-Konzerte kamen die Leute unabhängig vom Genre. Sogar die A&R von Sony Music, welche die Gruppe ursprünglich entdeckte, betrachtete sie als eine klare Rock'n' Roll Band.

Auf der Bühne ist Sänger Tommy Lindgren der perfekte Frontmann: Die drei ruhigen, gelassenen Musiker bilden einen guten Kontrast zur furiosen Show Lindgrens, die das ganze Publikum fasziniert. Er entführt das Publikum auf eine Reise in den unverwechselbaren Elektro-Acoustic- Livesound, oft gewürzt mit live Percussion, Turntables und weiblichem Gesang durch verschiedene Gastmusiker.

Auf »BREAKING DAYLIGHT« taucht ihre Live-Stärke bei Songs wie »Harlem Davidson«, dem »Turkish Motorcycle Race«-Track auf, ebenso wie auf ihrem satirischen, politischen »Jah Jah Blow Job«. Das neue Album und der Ruf der Band als einer der besten Liveacts haben Don Johnson Big Band zum Headliner auf fast allen finnischen Sommerfestivals gemacht.

2003 trat diese unorthodoxe Big Band neben Jamiroquai vor 26.000 erwartungsvollen Fans beim international gefeierten Pori Jazz Festival. 2004 ist ihnen eine ähnliche Auszeichnung beim Imatra Big Band Festival widerfahren, wo die Gruppe vor dem Headliner George Clinton's Parliament-Funkadelic Group einheizen durfte. Jedoch erinnert sich die Band die ganze Zeit treu ihrer Clubwurzeln – und wird belohnt durch ihre ständig ausverkauften Gigs in ihrer Heimat.

»Spaß ist das Schlüsselwort! Wir möchten auf der Bühne soviel Spaß wie möglich haben«, grinst Lindgren. In einem Land, das oft für seine seltsame »stone-faced«-Melancholie gepriesen wird, scheint ihre Haltung wie eine perfektes Gegenmittel zu funktionieren. Lindgren dem stimmt zu: »Kein Zweifel! Wir haben bereits Wunder für die berüchtigt hohe Selbstmordrate dieses Landes bewirkt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis unser Album in die staatlichen Selbstmord-Präventionsprogramme einbezogen wird. Und all das bedeutet schnelle Kohle: Chart-Erfolge sind Peanuts im Vergleich zu staatlichen Geldern.«

© 2004 Nathalie Martin, exklusiv für Nordische Musik
Foto-Credits: Nathalie Martin,
Bio-Aufmacher: Joseph Rodriguez


Discografie

2000 Support De Microphones
2003 Breaking Daylight


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