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Mari Boine: Mahnende Stimme mit Schamanen-Trommel und Powerbook

Ein Interview von Peter Bickel

Vier Jahre war es still um Mari Boine. Und als dann im April die neue CD der samischen Sängerin erschien, wurde die Veröffentlichung in Deutschland noch vier Monate zurückgehalten – wegen der Fußball-WM.

Doch auf dem Flensburger Folkfestival Folkbaltica präsentierte sie bereits Mitte Mai das neue Repertoire.

Peter Bickel nutzte die Chance, mit ihr dort frühzeitig über das neuen Album und samische Kultur zu sprechen.

Mari Boine

Der Zeitplan ist eng: Mari Boine trifft erst kurz vor dem Konzert ein. Das Gespräch kann erst hinterher stattfinden. Auch gut – so erlebe ich ihre neue Band erstmal live: Svein Schultz (Bass), Georg Buljo (Gitarre), Ole Jørn Myklebust (Trompete & Laptop), Peter Skaare Baden (Elektronik & Percussion), Juan Carlos Zumata Quispe (Flöte, Charango), Gunnar Augland (Schlagzeug).

Wie immer bei Mari Boine verbrüdern sich Tradition und Moderne; Schamanentrommel und Panflöte und Samples stehen gleichwertig neben Effekt-geschwängerten Fuzzgitarren und Samples aus dem Powerbook. Die Reaktion des Publikums – überwiegend ergraute Nordland-Urlauber und treue Fans – ist jedenfalls grandios. Die Sängerin wird gefeiert und muss die Menge sogar noch mit einer letzten, ungeplanten Spontanzugabe besänftigen.

Mari Boine

Begeistert vom deutschen Publikum

Als ich Mari Boine eine Viertelstunde später im abgedunkelten Catering-Raum des Backstage-Bereichs treffe, wirkt sie geschafft, doch gleichzeitig hellwach. Man braucht eine Weile, um nach so einem Konzerterlebnis wieder herunterzukommen, meint sie entschuldigend. Und ob es in Ordnung wäre, das Interview im Dämmerlicht zu führen, denn auf der Bühne sei immer so viel Licht. Und so sitzen wir also nah beieinander, leise und konzentriert im Halbdunkel redend: passend für eine Frau, die sich als musikalische Schamanin vor allem mit Spiritualität und samischer Poesie beschäftigt.

Die Sprache der Seele

Wie schade, dass die neue CD „Idjagieðas – In The Hand Of The Night“ in Deutschland erst in über drei Monaten erhältlich ist.

Ja, wirklich, wie schade! Ich glaube, sie halten sie zurück wegen der Fußballweltmeisterschaft.

Ich vermute, Du bist zufrieden mit dem Konzert?

Ach, wundervoll! Das deutsche Publikum ist immer so begeistert, von Anfang an.

Deine letzte reguläre CD »EIGHT SEASONS« erschien 2001.

2002! Vor vier Jahren.

Oh, auf dem Booklet steht 2001, aber Du hast recht. Was hast Du in der Zwischenzeit alles gemacht?

(Lacht.) Nun, ich habe die Musik zu einem deutschen Film gemacht, für einen Kinderfilm über »Hänsel und Gretl«. Ein Teil davon ist auch auf der CD, das Lied »Little Bird«. Dann habe ich getourt, die neue CD vorbereitet und ... (seufzt) einfach etwas »gelebt«. Denn es gibt immer viele Interviews nach einer CD und lange Tourneen, und braucht man nach einigen Jahren einfach mal etwas Abstand. Aber ich denke, das nächste Mal werde ich nicht so lange warten.

In Norwegen wurde die CD bereits veröffentlicht, und zwar sehr erfolgreich ...

Ja, es gab sehr gute Kritiken, und ich hatte drei Wochen Interviews. Ich war im Fernsehen und gab Konzerte und all das ...

Ich las, dass Terje Rypdal auf der CD mitspielt, aber ich kann nicht erkennen, wo.

Mari Boine

Meine Sprache ist die Musik

Er spielt auf »Geasuha«. Er spielt einfach wunderbar, und wir werden ein Konzert zusammen geben: Er lud mich ein, mit ihm live in London zu spielen im letzten November. Und wir spielten vier Songs auf dem Vossajazz-Festival, und ich hoffe, wir werden im nächsten Jahr noch gemeinsam touren. Weil meine Stimme und seine Gitarre einfach wundervoll zusammen klingen.

Auch Deine neue CD war ja eine Auftragskomposition, für das Telemark-Festival.

Ja, die Kommission fragte mich, ob ich neue Musik dafür komponieren würde.

Du hast diesmal überwiegend Texte von zwei Dichterinnen verwendet. Warum?

Eigentlich schrieb ich nur zwei Texte selbst. Der Rest ist von Karen Anne Buljo und Rauni Magga Lukkari, und dann gibt es wieder einen englischen Song »Big Medicine«, geschrieben von einem Freund, Ross Reaver. Und dann habe ich zwei Songs in einer Sprache, die nicht existiert (lacht). Es ist die Sprache der Seele ...

Wieso hast Du diesmal so viele fremde Texte benutzt?

Weil ich das Gefühl hatte, meine Texte sind noch nicht fertig. Sie brauchen noch etwas (sie sagt das mit fast mütterlichem Ton) Zeit. Und ich finde, es gibt so viel wunderbare Lyrik und Menschen, die die Sprache besser beherrschen als ich. Meine Sprache ist vor allem die Musik.

Und seit ich so viel von Samiland weg bin, fühle ich, dass ich nicht immer die früheren Nuancen finde; ich bräuchte mehr Zeit dazu. Diese Frauen dagegen schreiben einfach wundervolle Poesie, und ich wollte diesen Reichtum unserer Sprache zeigen, indem ich sie auf meiner CD präsentiere.

Sind das alte Texte?

Mari Boine

Remix-Joiks für die Jugend

Nein, es sind Texte aus den letzten zwanzig oder zehn Jahren. Karen Anne Buljos sind ziemlich neu; sie stammt aus den Rentier-Arealen, und sie kann ziemlich gut die alten Metaphern mit heutigen Themen vermischen. Ich habe es sehr genossen, ihre Worte zu singen.

Elektronik und Band-Scheidung

Wie komponierst Du? Spielst Du ein Instrument?

Ja, ich spiele manchmal Gitarre oder Piano. Aber auf dieser CD verwenden wir Melodien, die der Gitarrist oder der Bassist beisteuerten, und dann improvisieren wir darüber.

Vor einigen Jahren gab es ein Remix-Projekt Deiner Songs. Mochtest Du es?

Manche Songs mag ich, wenn ich das heutzutage anhöre, nicht alle. Die jungen Sami, Jungs und Mädchen, hören gern amerikanische Musik und diese Art von Musik. Und so dachte ich, ich mache etwas für sie.

War es Deine Idee oder Bugge Wesseltofts (Chef von Jazzland Records, die Red.)?

Es war die Idee von Bugge und der Plattenfirma. Sie fragten mich seit vielen Jahren, und zuerst sagte ich nein. Aber schließlich fühlte ich, dass die Songs nicht mehr so nah bei mir waren, und ich ließ sie gehen.

Wie würdest Du beschreiben, dass sich Deine Musik verändert hat in den letzten Jahren? Gibt es mehr Elektronik?

Nein, ich denke nicht, dass es mehr Elektronik gibt als auf »EIGHT SEASONS«. Der Anteil ist ungefähr gleich. Aber wir haben stärker daran gearbeitet, Elektronik und akustische Instrumente zu verschmelzen. Es war ein großes Vergnügen mit meinem Bassisten und Produzenten Svein Schulz zu arbeiten: Er hat ein sehr gutes Ohr für diese Verschmelzung.

Naja, vielleicht gibt es doch mehr Elektronik, aber ich mag das; mir gefällt noch immer noch die Verbindung aus alten und modernen Ausdrucksmitteln.

Mari Boine

»Ich bin kein Schamane«

Du hast viele Jahre lang mit einer sehr guten Band gespielt, bei der besonders Drummer Helge Norbakken und Bassist Gjermund Silset charakteristische Klangfarben einbrachten. Wie kam es dazu, nun eine neue Band zusammenzustellen?

Es war wie eine Scheidung (lacht). Dinge passierten, und wir trennten uns voneinander. Ich startete eine neue Band mit einigen Leuten aus der alten Band, doch Roger Ludvigsen, mein jahrelanger Gitarrist, war mit seiner eigenen Band beschäftigt, als ich mit der neuen CD begann. Und nachdem wir so lange zusammen gearbeitet hatten, fand ich es sinnvoll, mal eine Pause zu machen. Es ist sehr inspirierend für mich, mit neuen Musikern zu arbeiten.

Joik-KollegInnen

Mittlerweile gibt es viele Joiker, die eine Verbindung zur Moderne ziehen: Frode Fjellheim, Marit-Hætta Øverli, Johan Sara, Wimme, Nils-Aslak and Niko Valkeapää. Wurdest Du von ihnen beeinflusst oder gab es gar eine Zusammenarbeit?

Natürlich hörte ich viel Nils-Aslak Valkeapää. Er war der Erste, der Joiks bekannt machte. Selbstverständlich beeinflusste er mich – sowohl seine Texte als auch seine Musik. Ebenso Johan Sara. Und Wimme Saari natürlich auch. Und es gibt eine weibliche Joikerin Inga Juuso, die mir viel bedeutet; ich lernte viel von ihr. Und ich bin sehr glücklich, dass wir nun eine neue Gruppe haben namens Adjagas, bestehend aus zwei jungen Leuten: Lawra Somby und Sara-Marielle Gaup . Sie können sich glücklich schätzen, mit Joiks aufgewachsen zu sein, denn ihre Eltern joikten auch.

Manchmal wirst Du eine Schamanin genannt. Magst Du diese Bezeichnung?

Eigentlich nicht, denn ein Schamane weiß viel mehr als ich. Natürlich gibt es schamanistische und spirituelle Elemente in meiner Musik, zum Beispiel die heilende Komponente, denn meine Musik hat auch mich geheilt. Aber ich habe zu viel Respekt vor den Schamanen, um mich so zu nennen. Nein, ich bin keine Schamanin (lacht).

Deine Texte gehen oft über die Zerstörung der Natur in Deiner Heimat oder die Diskriminierung der Sami. Hat sich die Situation in den letzten Jahren verbessert?

Mari Boine

Beim Aufbau auf der Folkbaltica

Was sich verbessert hat: Unsere Leute haben mehr Stolz entwickelt. Wir sind noch nicht so weit wie in Kanada oder in Alaska, aber in Norwegen gehen viele Dinge nun in die richtige Richtung. In Finnland dagegen gibt es noch massive Probleme. Finnland startet in dieser Beziehung auf dem Niveau, wo Norwegen vor 20 Jahren war. Die Situation in Schweden kann ich nicht vollständig beurteilen, aber sie wird etwa in der Mitte zwischen Norwegen und Finnland sein.

(Anmerkung des Autors: Kurz vor dem Interview lese ich, dass die schwedischen Südsami bislang bei den Nutzungsrechten alter Weidegebiete alle Gerichtsverhandlungen gegen die jetzigen Waldbesitzer verloren haben und neben den Gerichtskosten von zwei Millionen Euro Schadensersatz in Höhe von vier Millionen Euro zahlen müssen sowie 400.000 Euro für jedes Jahr, in dem sie die Weidegebiete nutzen.)

In Russland ändern sich einige Dinge, aber das Problem der Landrechte ist noch immer ungelöst. Insgesamt entwickelt sich alles in die richtige Richtung, aber das Wichtigste ist wie gesagt, dass unsere Leute stärker und selbstbewusster werden und offener darüber sprechen, wie man sich als kolonialisiertes Volk fühlt.

Also gibt es jetzt mehr Sami, die ihre ursprüngliche Sprache sprechen?

Absolut! Sie lernen die Sprache in der Schule und pflegen stärker die alten Bräuche. Wir haben ein großes, sehr wichtiges Festival namens Riddu Riđđu. Es wurde sehr bedeutsam für uns, auch deswegen, weil man noch andere Vertreter alter arktischer Stämme einlud: Es ist wichtig für uns, Beziehungen zu anderen Ureinwohnern zu haben. Wenn wir uns immer mit den Norwegern oder Skandinaviern oder Westeuropäern vergleichen, sind wir immer anders. Aber wenn wir die ganzen anderen Bewohner arktischer Regionen treffen, dann realisieren wir, dass es eine ganze Menge wie uns gibt, die »anders« sind, dass man diese Unterschiede hüten muss und nicht Mainstream werden darf.

Mari Boine

Spiritualität als Gegenpol
zum Materialismus

Die Schamanentrommel, die Du kurz im letzten Song des Konzerts verwendet hast, ist daher sicher vor allem als Symbol zu verstehen, oder? Denn sie wurde als heidnisches religiöses Werkzeug von den Christen verbrannt ...

Ja, das stimmt. Sie ist aber nur eine neue Kopie einer alten Schamanentrommel.

Immer um Geld

Habe ich den Song »Reindeer Of Diamond« so richtig verstanden, dass eine Gesellschaft in Nordskandinavien Diamanten suchen wollte und die Rentiere deshalb vertrieben werden sollten?

Es ist jetzt etwa acht Jahre her: Eine Gesellschaft kam, um dieses Projekt zu realisieren; sie hatte die Rechte dazu. Sie kamen da mit ihren, ihren ... (sie sucht nach dem englischen Wort für Bagger) Gerippen aus Stahl, aber der samische Präsident und viele samische Politiker stoppten das Projekt. Natürlich sind da eine Menge Mineralien, Diamanten, und wenn wir nicht aufpassen ... Diese Gesellschaften gibt es auf der ganzen Welt; sie sind nur auf Geld aus, und um zu graben, müssen sie riesige Landschafts-Areale der Sami ruinieren. Der Song ist natürlich auch eine Metapher für andere Dimensionen: Wenn Du etwas hast, einen »Diamanten«, musst Du ihn hüten und auf ihn aufpassen.

Wenn Du ein Lied wie dieses singt – was fühlst Du dabei? Ärger? Hoffnung?

Es ist Sorge ... und Ärger. Aber vor allem Sorge, weil diese Dinge überall auf der Welt passieren. Erst jetzt haben sie ganz im Norden wieder begonnen, nach Öl zu bohren, und nach Gas. Ich lehne das ab, denn das sind so verletzliche Landstriche. Wenn etwas passiert, werden die kompletten Fischbestände zerstört, einfach alles.

Man muss ständig aufpassen; immer auf der Hut sein. Man findet bei uns Rohstoffe zur Waffenproduktion, und wir wissen, dass so etwas immer benötigt wird. Wir realisieren natürlich auch nicht immer die wahren Hintergründe, denn diese Leute sind so »smart«.

Wie schätzt Du die Zukunft Deines Volkes ein? Werden sie zunehmend ihre eigene Kultur wieder finden?

Ich denke, sie werden ihre eigene Kultur finden, aber sie wird nie wieder so sein, wie sie mal war. Doch keine Kultur bleibt unverändert. Ich denke, wenn die moderne Zivilisation überlebt, dann hat auch mein Volk eine Chance. Wir sind alle miteinander verbunden. Ich weiß auch nicht: Manchmal bin ich optimistisch, dann wieder pessimistisch.

Aber ich sehe, dass es auf der ganzen Welt vor allem um Geld geht. Immer um Geld. Manchmal denke ich, dass alles keinen Sinn hat, dass diese zerstörenden Kräfte zu stark sind und dass wir nur noch zu den Geistern beten und – wie das »Reindeer Of Diamond« – zu unseren heiligen Stätten flüchten können. Denn ich glaube stark an die Spiritualität als Gegenpol zum Materialismus.

Du bist wohl die populärste norwegische Folk-Musikerin in Deutschland, vermutlich sogar weltweit. Glaubst Du, dass wir ein Bedürfnis haben nach ...

Mari Boine

Kleiner Teil der Heilung

... etwas, das aus der Natur kommt? Ja, bestimmt. Deutschland ist sehr industrialisiert und hat große Städte, und ich spüre dieses Bedürfnis – wobei ich natürlich immer vor städtischem Publikum spiele. Das gibt mir Hoffnung: dass man mit Menschen kommunizieren kann und sie an alte Tugenden erinnern kann und dass wir nicht Maschinen sind.

Eigene Probleme

Haben wir vielleicht auch manchmal einen zu idealisierten Blick auf die Sami? Denn dort erkennt man ja – wie in anderen Naturvölkern auch – Probleme, wie eine längst fällige Emanzipation? Gibt es dort also nicht auch Probleme, die gelöst werden sollten?

Ja, viele. Völker, die lange unterdrückt wurden, müssen kämpfen, um das Gift wieder loszuwerden. Wenn Menschen kolonialisiert wurden, geht die Aggression in die Gesellschaft hinein statt dass man sich gegenseitig unterstützt. Statt dass man die Aggression an die Unterdrücker zurückgibt, bekämpft man sich gegenseitig. Wir haben viele, wirklich viele Probleme. Ich kann nur meinen kleinen Teil der Heilung beitragen; ich kann nicht Welt retten.

Aber über diese Probleme Deines eigenen Volkes singst Du kaum?

Das stimmt, aber in einigen Texten sind versteckte Hinweise. Und ich habe Songs über den Alkoholismus und die hohe Selbstmordrate. Aber ich bin lange Zeit nach außen gegangen und habe über globale Probleme gesungen – in der Hoffnung, dass andere das auch tun und wiederum über uns singen.

Und es war für mich wichtig, spirituelle Musik zu machen über eher mystische Zusammenhänge. Wenn man immer über Probleme und Dunkelheit und Schmerz singt, dreht man sich nur noch im Kreis. Natürlich ist das auch wichtig, aber ab einem bestimmten Punkt kommt man nicht weiter und wird davon nur wie in einer Spirale nach unten gezogen. Mit meiner Musik wollte ich die Zuhörer jedoch nach oben tragen. Doch ich denke, jetzt bin ich reif genug, über die realen Probleme meiner Gesellschaft zu singen.

Wie könnte eine Botschaft der Sami an die modernen Zivilisationen lauten?

Nicht zu vergessen, dass wir mit der Natur verbunden sind und dass das, was wir der Natur heute antun, die Zukunft unserer Kinder beeinträchtigt. Dass es ist die Hautaufgabe ist, unsere Gesellschaft lebenswert zu machen, und dass Materialismus nicht die Haupt-Religion ist.

Und dass es manchmal eine gute Idee wäre, auf die Ureinwohner zu hören und ihre Weisheit. So wie Buffy St. Marie sagte: Die Menschen die nah an der Natur leben, sehen die Verschmutzung und all die Konsequenzen der Giftstoffe zuerst.

© 2006 Peter Bickel
Foto-Credits: Universal, Peter Bickel (1)



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