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Maria Kalaniemi: Das Instrument der finnischen Seele

Ein Interview von Peter Bickel

An Bekanntheit mag sie dem Argentinier Astor Piazzola noch nachstehen, nicht jedoch an Virtuosität und musikalischer Ausdruckskraft.

Seit 1987 veröffentlicht die die finnische Akkordeonistin Maria Kalaniemi Alben – sowohl mit den Gruppen Niekku, Helsinki Melodeon Ladies und Accordion Tribe als auch mit ihrer eigenen Formation Aldargaz oder komplett im Alleingang.

Neu erschienen ist ihr Solo-Album »BELLOW POETRY«, mit dem sie sich einmal mehr selbst übertrifft. Grund genug, diese 1964 geborene, zwischen Folkore, Tanzmusik und Klassik pendelnde Musikerin näher vorzustellen.

Maria Kalaniemi

Vielleicht liegt ihre Vielseitigkeit in ihrer Ausbildung begründet: Als Kind schwedischsprachiger Finnen spielte sie zunächst alte finnische Tanzmusik, dann studierte sie klassische Musik und wurde schließlich eine der ersten Schülerinnen im Fachbereich Volksmusik an der renommierten Sibelius-Akademie – aus der dann ihre erste Band Niekku hervorging.

Maria Kalaniemi

Musik-Professorin

Schon während ihres Folklore-Studiums begann sie selbst zu unterrichten; mittlerweile ist sie Kunstprofessorin – es ist in Finnland erst das zweite Mal, dass eine Professur für Musik vergeben wurde.

Sehr früh veröffentlichte sie unter eigenem Namen (so etwa 1984 das Album »KULTAISEN HARMONIKAN VOITTAJA«), schloss sich aber auch dem sehr interessanten Quintett Accordion Tribe an: Mit Bratko Bibic (Slowenien), Lars Hollmer (Schweden), Guy Klucevsek (Amerika) und Otto Lechner (Österreich) treffen fünf Akkordeon-Spieler/innen aus fünf unterschiedlichen Ländern aufeinander.

Auch ihr Ensemble Aldargaz bedeutet ihr viel: Mit ihrem Mann Olli Varis an der Gitarre, dessen Bruder Tapani am Bass, Mandolinist Petri Hakala, dem Geiger Art Järvelä und dem viel beschäftigen Pianisten Timo Alakotila gelangen ihr bahnbrechende Alben wie »IHO« oder »AHMA«, die manche für die besten Folklore-Alben der Neunziger halten.

»BELLOW POETRY« nun entstand im Alleingang, nur ab und an dezent von ihrem Mann begleitet. Als Inspiration fungierten Runengesänge des Kalevala-Epos, pastorale Hirtenmusik und finnische Zigeunerweisen. Es ist archaische, melancholische und doch traumwandlerisch leichte Musik, die von weit her zu rufen scheint und doch jetzt und immerdar Gültigkeit haben wird.

Sibelius Akademie

Dass die finnische Volksmusik so lebendig ist, liegt sicher zum Teil an der Sibelius Akademie und ihrer exzellenten Ausbildung. In Deutschland – und in den meisten anderen Ländern – gibt es nichts Vergleichbares. Stimmt das?

Ja! Ich bin glücklich, eine der ersten sechs Studenten gewesen zu sein, die an der Sibelius Akademie Folkmusic studierten. Das war 1983. Und es war wirklich aufregend, eine der ersten gewesen zu sein, denn niemand wusste, was dabei herauskommen und was aus uns sechs werden würde. Und jetzt, nach 23 Jahren, kann man wirklich sagen, dass die finnische Volksmusik durch die Sibelius Akademie einen neuen »Swing« erhalten hat.

Maria Kalaniemi

Musik, wie man sie noch nicht gehört hat

Wir haben an der Akademie so viele unterschiedlichen Dinge gelernt: natürlich auch die alten, traditionelle Arten des Singens und Spielens, aber als wichtigste Regel lehrte uns unser Haupt-Lehrer Heikki Laitinen: »Spielt Musik, wie man sie bisher noch nicht gehört hat.« Das halte ich für sehr weise, denn dann wird Folklore nicht zu Museumsmusik: Man hat zwar seine Wurzeln in der Tradition, aber dann sollte man seinen eigenen Weg gehen. Auch auf die Improvisation wurde großen Wert gelegt.

Du hast ja zunächst eine klassische Ausbildung gemacht, spielst aber jetzt im wesentlichen Volksmusik. Wäre Deine Karriere anders verlaufen ohne die Klassik-Ausbildung?

Schwer zu sagen. Ich war 19 Jahre, als ich auf die Sibelius Akademie kam. Davor habe ich sehr hart studiert, hauptsächlich klassische Musik. Aber dazwischen habe ich immer wieder viel Tanzmusik gespielt und bin auch aufgetreten. Ich habe also schon als Mädchen viel verschiedene Stile gespielt und jede Art von Musik geliebt. Aber natürlich habe ich den klassischen Hintergrund, und ich denke, es ist gut, ihn zu haben. Ich habe so die nötige Technik und vor allem die Phrasierung.

Normalerweise spielen ja klassische Musiker keine Volksmusik und andersherum ...

Ja, aber ich hatte Glück, dass mein Hauptinstrument das Akkordeon ist. In Finnland wurde das Akkordeon traditionell in der Tanzmusik und im Tango benutzt. Das klassische Akkordeon kam erst später, 1960 oder so. Auch in den Kriegen hatte das Akkordeon eine wichtige Rolle: Man konnte es mit zum Schlachtfeld nehmen, und wenn die Soldaten Pause hatten, spielten sie Akkordeon. Deswegen ist das Akkordeon wohl so mit dem finnischen Herzen verbunden. Es ist das Instrument der finnischen Seele.

Ich las einmal, dass Finnland das zweitgrößte Importland für Akkordeons ist. Wie kam das?

Gute Frage, ich wusste das nicht. Aber ich weiß mit Sicherheit, dass in Finnland viele Leute Akkordeon spielen und dass das Instrument sehr populär, weil wir sehr gute Lehrer haben.

Maria Kalaniemi

So emotional

Viele Leute denken beim Akkordeon an Tango. Gibt es Verbindungen zwischen Argentinien und Finnland?

Ich bin nicht so bewandert in historischen Zusammenhängen, aber wir haben eigentlich keine enge Verbindung zum argentinischen Tango. Unser Tango kommt eher vom deutschen Tango, aber ein interessanter Aspekt ist für mich, dass Tango hier so populär geworden ist. Wahrscheinlich deshalb, weil er so »emotional« ist.

Jedes Jahr haben wir den Wettbewerb zur Tango-Königin und zum Tango-König; eine wirklich große und wichtige Veranstaltung. Ein Sänger singt dann in sehr dramatischen Worten über Liebe und all diese romantischen Dinge. Wenn die Leute dazu tanzen und diese Texte hören, selbst aber nicht in der Lage sind, so etwas zu ihrem Partner zu sagen, dann ist es so, als hätten sie mit dem Tangotanz diese »großen Worte« gesagt. Weißt Du, Finnen waren ja noch nie sonderlich gut im Smalltalk und diesen Dingen ...

Vielleicht ist das auch ein Grund: Es ist ein Weg, Gefühle zu erklären, wenn man zu dieser wunderbaren, sensiblen Musik mit all den melancholischen Melodien getanzt hat. Der Rhythmus dazu war oft wie beim deutschen Tango, statisch, etwas wie bei Märschen. Aber heutzutage kannst Du in Finnland auch rhythmisch komplexere Tangos hören. Timo Alakotila zum Beispiel und das Unto Tango Orchestra, bei dem ich auch spielte, entwickelten Arrangements, die für diese moderne Form des finnischen Tangos stehen.

Ensembles

Du spielst in so vielen Ensembles. Gibt es ein Lieblings-Ensemble?

Nein. Alle Gruppen und Projekte sind mir wichtig und haben mich zu dem gemacht, was ich bin. Aber es wird zunehmend wichtiger für mich, die richtige Balance zu finden. Als junge Musikerin findet man es noch toll, mit möglichst vielen Ensembles zu spielen, aber jetzt konzentriere ich mich auf einige, denn sonst wird es einfach zuviel. Zu Zeit ist die Solo-Arbeit sehr wichtig für mich und das Trio und Accordion Tribe. Dann gibt es noch die Lehrtätigkeit, und das ist genug für mich.

Accordeon Tribe

Accordion Tribe, bestehend aus fünf-Akkordeon-SpielerInnen, ist ein sehr spezielles Projekt. Ist das Faszinierende für Dich die Tatsache, dass jedes Mitglied aus einem anderen Land kommt?

Maria Kalaniemi

Ramunder, mit Olli Varis (links)
und Marianne Maans

Das ist natürlich auch ein Aspekt, dass wir aus so unterschiedlichen Kulturkreisen kommen. Einige von uns können zum Beispiel nur schlecht Noten lesen, und so ist die Zusammenarbeit schon recht faszinierend. Auch meine Akkordeon-Philosophie hat sich dadurch verändert: Es gibt nicht nur einen »richtigen« Weg, Akkordeon zu spielen.

Einige machen zum Beispiel alle diese so genannten »falschen Dinge«, die meine Lehrer mich angewiesen haben niemals zu tun. Das ist das Faszinierende an Accordion Tribe: nicht fünf Spieler, die das Gleiche tun, sondern die grundverschieden an die Sache herangehen.

Du spielst oft und gern mit Deinem Ehemann zusammen, Olli Varis. Früher war er Punk-Gitarrist. Ist es ein positiver Aspekt, mit dem Menschen zusammenzuspielen, mit dem man auch zusammenlebt, oder gibt es auch viele Probleme?

(Lacht) das ist eine sehr persönliche Frage. Nun, wir haben eine lange Geschichte des gemeinsamen Musizierens, und es lief wirklich gut. Wir kennen uns sehr gut und unsere Grenzen, und wir müssen nicht viel Argumentieren beim Musikmachen. Wir respektieren uns. Im Privatleben argumentieren wir viel mehr.

Du lehrst ja auch. Machst Du das mehr zum Geldverdienen oder weil Du selbst dabei etwas lernst?

Ich mache es nicht des Geldes wegen. Ich liebe das Unterrichten. Ich bin auch eine recht beliebte Lehrerin. Ich fing bei der Sibelius-Akademie schon nach zwei Jahren als Studentin mit dem Unterrichten an. Es war sehr wichtig für mich, denn ich fing an, Dinge beim Akkordeon zu hinterfragen. Das große fünfreihige Akkorden zum Beispiel war kein Folk-Instrument, sondern in der Tanzmusik populär. Wir fingen also an, dieses Instrument auch in der Volksmusik einzusetzen und darüber nachzudenken, wie dieses große, raue Instrument nicht die anderen übertönt.

Tessa

Wichtig: Tessa

Heutzutage hat mein Unterricht mehr die Rolle eines musikalischen Produzenten, so dass meine Studenten ihren eigenen Stil finden und ihre Stärken. Ich habe ja nicht nur Akkordeon-Spieler, sondern unterrichte auch Geiger, Sänger oder Pianisten.

Instrumente

Ich wusste, dass Du auch noch andere Instrumente spielst, wie etwa Mandoline, Violine, Bass oder Kantele. Aber auf Aufnahmen setzt Du sie nicht ein?

Ich habe sie bei den Aufnahmen mit Niekku eingesetzt, eine meiner ersten Bands. Diese Gruppe bestand aus uns sechs Sibelius-Studenten, und da spielte ich viele Instrumente. Aber jetzt nicht mehr.

Du spielst verschiedene Akkordeon-Arten, am liebsten aber das Freibass-Akkordeon oder das fünfreihige Knopf-Akkoredon . Welches magst Du am liebsten?

Unglücklicherweise das größte und schwerste. Das Free Base-Akkordeon. Ein altes Instrument, aber ich liebe es.

Wenn Du nur ein Beleitinstrument auswählen dürfest – welches wäre das?

Ja ... das hängt von der Musik ab, aber wenn ich mich entscheiden müsste: Elektrische Gitarre und Akkordeon klingen wirklich wunderbar zusammen, auch wenn man das nicht vermuten mag. Auch Akkordeon und Piano passt wunderbar.

Du singst selten, aber wenn, dann klingt das ausgezeichnet. Warum singst Du nicht öfters?

Oh, ich habe früher öfters in verschiedenen Projekten gesungen. Ich sang sogar schon als kleines Mädchen, noch bevor ich mit dem Akkordeon anfing, deswegen liegt mir das Singen am Herzen. Ich würde wohl auch heute noch öfter singen, aber weißt Du, das Singen ist nicht gerade leicht, wenn man dieses schwere Akkordeon auf dem Bauch liegen hat. Als Gitarrist oder Pianist ist das leichter. Aber ich habe immer wieder auch Konzerte als Sängerin.

Gebläse-Poesie

Maria Kalaniemi

Kalaniemis Trio,
mit Timo Alakotila (links) und Olli Varis

Lass uns noch über Deine neue Platte »BELLOW POETRY« sprechen. Verglichen zu Deinen anderen Alben ist es sehr ruhige, besinnliche Musik, mit vielen Pausen und stillen Passagen. Ist das die Art von Musik, die Dir im Moment am nächsten steht?

Ja, wobei die Pläne für das »BELLOW POETRY«-Projekt schon lange in mir herumgeisterten. Doch erst jetzt war die Zeit reif dafür – auch deswegen, weil ich immer in so vielen Gruppen spielte und keine Muße dafür. Es gibt viel Improvisation auf »BELLOW POETRY«, und ich hatte vor diesen Aufnahmen ein halbes Jahr freie Zeit, in der die Musik wachsen konnte.

Meine Inspiration kam von den Runengesängen der Kalevala, also von gesungener finnischer Musik. Und ich wollte eine Platte machen, die nur eine Gefühlsstimmung transportiert, die nur eine Geschichte erzählt.

Der Titel »BELLOW POETRY« hat ja eine Doppelbedeutung. Aber vielleicht kannst DU das besser erklären ...

Eigentlich war es Ollis Idee, und ich fand die Idee wirklich gut. Zum einen, weil »Bellows« das Gebläse des Akkordeons ist, also eigentlich die Seele des Instruments. Und »Poetry« steht für die Vorstellungskraft, was für Musik aus dem Akkordeon kommen kann.

Aber »Bellow« bedeutet ja auch Gebrüll – ein reizvoller Laut/Leise-Kontrast in Kombination mit der »Poesie« ...

Ja!. Aber das wusste ich nicht, bis der Cover-Designer mich darauf aufmerksam machte. Denn er wusste wiederum nicht die andere Wortbedeutung, da er sich mit Akkordeons nicht auskennt. Und da gefiel mir der Titel noch besser. Denn meine Musik hat viele leise und langsame Momente, aber auch viel Energie und Lautstärke. Sie hat viele »Gewürze«, wenn man ihr genau zuhört.

Tokyo

Maria Kalaniemi

Finnischer Akkordeon-Fado

Deine CD »TOKYO CONCERT« gefiel mir auch ausgezeichnet, aber sie hat mich überrascht. Denn normalerweise hört man eher von finnischen Rock- und Metal-Bands, die dort spielen, als von Folkmusikern. Außerdem scheint mir die japanische Musiktradition viel ernster und strenger zu sein, als in Finnland. Wie hat denn das Publikum reagiert?

Nun – wie Du auf der Aufnahme hören kannst, war es wirklich ein erstaunliches Konzert. Sie saßen still wie ein einer Kirche, obwohl es eigentlich ein Club war. Manche Kritiker zweifelten schon, dass es ein echtes Konzert war, denn man hört dort keinen Applaus oder andere Geräusche. Aber das wurde nicht weg geschnitten – es war tatsächlich so still.

Ich bin sehr glücklich mit der Aufnahme, denn man hat ja oft seine besten Leistungen bei Live-Auftritten. Und es war nicht geplant, aus den Aufnahmen eine CD zu machen; vielleicht ist das ein Grund dafür, warum wir so locker und entspannt spielten.

Du hast auch eine Theaterproduktion vor einigen Wochen gemacht. Wie kam es zu diesem Projekt?

Es war keine Livemusik. Es war meine Musik, gespielt im Finnischen Nationaltheater in Helsinki, und es war ein altes finnisches Stück namens »Niskavuoren Nuori Emäntä«, das mehrmals wöchentlich aufgeführt wurde. Der Produzent wollte meine Musik dazu haben. Das hilft mir viel, denn dadurch gewinne ich viele neue Freunde, die Akkordeon und Volksmusik mögen.

Bewegung im Herzen

Maria Kalaniemi

Mit Ehemann Olli Varis

Was sind Deine Haupteinflüsse, Deine Quellen?

(Zögert lange) Wenn ich neue Musik komponiere, plane ich nicht, mich in einem bestimmten Stil zu bewegen. Es kommt, wie es kommt. Aber wie ich schon vorher sagte, höre ich sehr viel Musik: finnische Tanzmusik. Klassik, Folklore, zuhause auch Rock'n'Roll und Blues bis hin zu Avantgarde; das interessiert mich auch sehr.

In einer Weise kannst Du all diese Einflüsse in meiner Musik hören – vielleicht nicht so sehr auf »BELLOW POETRY«, aber auf den Aufnahmen zuvor. Auf »BELLOW POETRY« gibt es wie gesagt die Einflüsse der Runengesänge, aber auch finnische Zigeunermusik – die qualitativ sehr hochwertig ist und mir immer sehr nahe stand.

Auf manchen Tracks kann man auch argentinische oder gar indische Einflüsse hören, am meisten aber Milonga (eine südamerikanische schnelle Vorläuferin des Tango, die Red.) und Fado (eine wehmütige Musik aus den portugiesischen Armenvierteln, die Red.)

Jemand sagte mir mal, ich klänge wie finnischer Akkordeon-Fado. Das gefiel mir, denn Fado ist empfindsam und melancholisch, aber auch energisch und leidenschaftlich.

Wie sollte Musik sein, wenn sie für Dich gute Musik ist?

Das Wichtigste für mich ist, dass Gefühl in der Musik steckt. Du musst nicht der beste Musiker der Welt sein, aber Du musst das gewisse Etwas haben, und das ist nicht einfach. Aber wenn ein Musiker dieses Etwas hat und man fühlt, dass seine Musik etwas im Herzen bewegt – dann ist sie wundervoll. Wenn ich Musik spiele, hoffe ich, dass sie etwas im Herzen bewegt.

© 2006 Peter Bickel
Foto-Credits: Tuomo Manninen (2), Charlotta Boucht (2), Kimmo Tähtinen, Marion Göbel, Kalle Mustonen



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