Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten CD-Rezensionen Service Suche Impressum

Sugarplum Fairy: Almost Famous

Ein Interview von Eva-Maria Vochazer

Bescheidenheit gehört nicht zu den Tugenden von Sugarplum Fairy. Das Quintett aus dem schwedischen Arbeiterstädtchen Borlänge träumt den Traum vom großen internationalen Durchbruch.

Die deutschen Auftrittsorte sind im Herbst 2006 größer als im Vorjahr, die Zahl der kreischenden Mädchen in kurzen Tops in den ersten Reihen hat sich multipliziert. Groß wollen sie werden, aber wie das genau aussieht, können Leadgitarrist Jonas Carlsson und Basser David Hebert nicht sagen.

Sugarplum Fairy

Langweile in Borlänge


Wie der erstrebte Ruhm laut Sugarplum Fairy aussieht? Hitsingles, eine Tour durch die USA, Stadien als Auftrittsorte – weiter reicht die Vorstellungskraft nicht. Die in der populären Musikpresse gerne zitierte Konkurrenz zu Mando Diao, wo Gustaf Norén spielt, der ältere Bruder der beiden Aushänge-Sugarplums Victor und Carl, passt der Band gut ins Konzept. Das bringt Publicity, wie Jonas und David offen zugeben.

Sugarplum Fairy

Du siehst aus wie ein Sugarplum!

Dass Victor Norén demnächst schauspielerend als Mick Jagger in einem Film über das Leben von 68er-Übergroupie Uschi Obermaier zu sehen sein wird, dürfte der Popularität der Sugarplums ebenfalls keinen Abbruch tun. Die Rolle verdankt der Schauspiel-Aspirant übrigens allein seiner Ähnlichkeit mit dem Stones-Sänger. Man achte besonders auf die Lippen.

Jonas und David kommen zum Interview am frühen Nachmittag in der Berlinger Kulturbrauerei am ersten Popkomm-Tag reichlich übernächtigt aus dem Tourbus gestolpert und halten sich an Kaffeebechern fest. Zwei gutaussehende, höfliche, freundliche junge Männer mit den letzten Spuren von Pubertätspickeln. Sehr zuvorkommend sind sie, sehr professionell. Bloss nicht anecken. Von Arroganz ist nichts zu spüren. Aber auch nichts von Persönlichkeit oder von einem überraschenden eigenen Standpunkt.

Groß werden als Band kann etwas mit Stadionrock zu tun haben. Groß werden als Individuum aber hat etwas mit vielen unterschiedlichen Erfahrungen, Stärke und Offenheit zu tun. Die beiden Sugarplums Jonas und David erscheinen außerhalb ihrer Domäne, der Musik, noch reichlich unbedarft. Das Gespräch kommt nur sehr zäh in Gang.

Wenn es um schwedischen Rock geht, taucht in jedem Gespäch im Herbst 2006, spätestens nach drei Sekunden die Stadt Borlänge auf. Was hat es mit dieser Stadt auf sich?IrgendwelcheErklärungen?

Sugarplum Fairy

Man gewöhnt sich an
kreischende Mädchen

Jonas Carlsson: Es gibt tatsächlich viele gute Bands in Borlänge.

Zum Beispiel?

Jonas, grinsend: Wie Sugarplum Fairy. Und Mando Diao.

David Hebert: Derzeit auch noch Stonecake, die haben kürzlich einen Hit gehabt ...

Jonas: Aber bestimmt hat das alles mit der Langeweile in Borlänge zu tun. Aus der Langeweile entstehen Dinge. Es kommen auch einige recht bekannte Fussballspieler aus der Stadt. Keine Weltklasse-Spieler, aber trotzdem. Wie Marcus Allbäck, der hat in Deutschland früher bei Hansa Rostock gespielt.
Aber er war nicht sonderlich gut.

In Borlänge ist also nicht besonders viel los?

David, lächelt und das tut es zugegebenermaßen ganz hinreißend. Für seine modelhaft ausgeprägten hohen Wangenknochen kann der Junge ja nichts: Nein. Wirklich nicht. Man kann nur Musiker, Fussballspieler oder Fabrikarbeiter werden. Es gibt einfach nicht viel zu tun. Wenn man studieren will, muss man nach Stockholm oder Göteborg gehen.

Ist es also fast so ein bisschen wie in dem Buch »Populärmusik aus Vittula« von Mikael Niemi? (Anmerkung der Redaktion: Niemi beschreibt in seinem Roman sehr liebevoll, wie zwei jugendliche Nachwuchsmusiker durch ihre Liebe zur Rockmusik dem drögen Alltag eines schwedischen Provinzstädtchens entfliehen wollen.)

Jonas und David leben plötzlich auf und stimmen lebhaft zu.

Jonas: Genau so!

David: Ja! Und außerdem lernt man in Borlänge zumindest noch, wie man Ski fährt. (lächelt).

Du siehst aus wie Sugarplum!

Wie seid Ihr denn zur Musik gekommen?

Jonas: Ehrlich gesagt: Ich habe Sugarplum Fairy in ihrer Anfangsphase erlebt, also Victor, Carl und Kristian, als sie bei einer Schuldisko gespielt haben, das muss so um 1998 gewesen sein. Ich kannte Victor und Carl flüchtig. Als ich sie gesehen habe, dachte ich, dass sie sehr gut sind. Ich fragte sie, ob sie mir das Gitarrespielen beibringen könnten – und irgendwie bin ich dann in der Band gelandet. Es war also ihre Schuld (grinst breit).

Und wie war es bei Dir?

David: Meine Mutter hat früher Gitarre gespielt. Und dann hat sie es irgendwann aufgegeben. Die Gitarre stand in der Ecke, bis ich sie mal in die Hand genommen und mit dem Spielen begonnen habe. Und so hat alles angefangen.

Sugarplum Fairy

Es ist Publicity

Und außerdem hat mein Vater jede Menge alter Vinylplatten, die Stones zum Beispiel, die habe ich dann viel gehört. Und liebte diese Musik. Und dann habe ich die Jungs von Sugarplum mal irgendwann in der Stadt getroffen – klar, es ist eine kleine Stadt – und sie sind sie auf mich zugekommen und haben gefragt : »Willst Du bei uns mitspielen«? Ich sagte, »Ja, klar«!

Jonas: Er spielt all diese Instumente. Und außerdem sieht er wie ein Sugarplum Fairy aus. (augenzwinkernd)

Unbedingt sieht er aus wie ein Sugarplum Fairy!

David: Also hatte ich keine Wahl!

Ihr stellt gerade Euer neues Album »FIRST ROUND FIRST MINUTE« vor und habt betont, dass ihr mit dieser neuen Veröffentlichung größer werden wollt. Was bedeutet das für euch?

Jonas: Wir wollen auf jeden Fall ein größeres Publikum erreichen. Auf dieser Tour spielen wir mehr Konzerte hier in Deutschland. Und natürlich wollen wir weltweit noch in vielen anderen Ländern spielen,

David: Ja, unbedingt!

Jonas: Das heißt nicht, dass wir es sattt haben, in Schweden oder Deutschland zu spielen. Aber größer werden heißt für uns auch, nach Australien oder England und hoffentlich irgendwann in die USA zu gehen. Dort haben wir noch nicht gespielt.

David: Natürlich wollen wir in Deutschland auch in den größten Hallen spielen.

Und irgendwann mal im Wembley-Stadium? :-)

Jonas, völlig ernst: Ja, natürlich! Im Moment haben wir ein ziemlich gutes Standing. Morgen spielen wir vor 350 Leuten, aber im Sommer beim Rheinkultur-Festival waren es 30.000. Diese Unterschiede zwischen 300 und 30.000 sind cool. Es war eine ziemliche Erfahrung, vor einem so großen Publikum zu spielen

David: Ja, das war gut!

Jonas: Wir spielen aber ebenso gerne in kleinen Clubs.

Kommen wir zu Eurem neuen Album »FIRST ROUND FIRST MINUTE« zurück. Das zweite Album – nach einem erfolgreichen Erstling – ist für viele Bands eine echte Hürde. War es schwierig für Euch?

Jonas: Nööö. Ich fand es sehr einfach.Wir hatten bereits mehr Erfahrung. Mit dem Album. Und Erfahrung mit Musik und der Welt.

David: Und eigentlich war es fast mehr wie ein erstes Album. Victor und Carl haben Songs geschrieben, seit sie zehn Jahre alt waren ...

Das erste Album waren die »GREATEST HITS«

Sugarplum Fairy

Keine Zeit, andere Bands zu hören

Habt ihr beide auch einen Teil zum Songwriting beigetragen?

Jonas: noch nicht. Kristian, unser Drumner, hat die Lyrics geschrieben. Aber »FIRST ROUND» fühlt sich für mich wie ein erstes Album an, weil wir auf unserer ersten Veröffentlichung »YOUNG AND ARMED« so eine Art Greatest Hits der gesamten Zeit versammelt hatten, seit wir 14 Jahre alt waren. Wir haben für unseren Erstling einfach Songs aus unserem Repertoire zusammengestellt. Und dieses Mal mussten Victor und Carl zum ersten Mal Songs für ein Album schreiben.

David: Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Bands so arbeiten. Aber wir waren eben ziemlich jung, als wir angefangen haben.

Ihr habt Euch nicht unter Druck gesetzt gefühlt?

Jonas: Mag schon sein, dass die Jungs Druck verspürt haben. Aber sie sind so unterschiedliche Songwriter. Victor kann sich einfach hinsetzen und sich vornehmen, oh, jetzt schreibe ich einen Rocksong, der eine Hitsingle wird. Und Carl ist mehr so drauf, dass er erstmal bei sich zuhause rumprobiert und kleine Stückchen vom Ganzen aufschreibt, die er dann zusammenfügt.

David: Klar, die beiden spüren den Druck. Wir spüren alle einen gewissen Druck, wenn wir spielen.

Ihr scheint ziemlich selbstbewusst.

Jonas: Das müssen wir sein!

Was sind Eure Lieblingsstücke auf dem Album? Und warum?

David: Das schwankt von Tag zu Tag. Im Moment ist »Last Chance« einer meiner Favoriten. Ein echt großartiger Rocksong! Ich tanze unheimlich gern dazu. Und singe mit. (grinst).

Jonas: Mein Lieblingssong ist »The Soul Of The Sun««. Das ist der Song, der am meisten wie Sugarplum Fairy klingt auf dem Album.Was wir waren.Wo wir herkommen.

Was sind denn Deiner Meinung nach echte Sugarplum-Fairy-Songs?

Jonas: Nicht so einfach zu sagen bei zwei verschiedenenen Songwritern! (grinst). Sugarplum-Fairy-Songs sind sehr melodisch. Und haben jede Menge Energie. Wir spielen schnelle Songs und langsame Songs. Wir spielen hauptsächlich Pop. Vielleicht klingt es live mehr nach Rock.

David: Finde ich auch. Das ist nur natürlich.

Jonas: Wir spielen leidenschaftlich gerne live.

Steht Ihr lieber auf der Bühne oder zieht Ihr das Studio vor?

DAVID, ziemlich lebhaft: Das ist so unterschiedlich! Aber ganz ehrlich: Lieber live! Das Publikum zu erlebem. Kreischende Mädchen ...

Darauf kommen wir noch zurück ...

Jonas: Wir spielen das ganze Jahr über live. Aber wenn du das zwei Jahre am Stück gemacht hast, bringt es ziemlichen Spass, ein paar Monate ins Studio zu gehen.

David: Es ist toll, im Studio abzuhängen und sich die Aufnahmen anzuhören.

Umzug nach Stockholm

Sugarplum Fairy

Lebt ihr eigentlich noch in Borlänge?

Jonas: Wir beide schon. Die anderen drei, also Victor, Carl und Kristian, die leben in Stockholm. Aber wir planen, auch bald nach Stockholm zu ziehen. Alles, was wir tun, spielt sich in Stockholm ab. Oder wir fliegen von Stockholm aus irgendwo hin.

Es gibt in Schweden im Moment sehr viele interessante Bands. Was sind denn eure Favoriten im Moment?

David: In Schweden?? (lange Denkpause).

Jonas: Das ist schwierig. Im schwedischen Radio werden hauptsächlich schwedische Bands gespielt. Es gibt so viele. Wir mögen zum Beispiel ...

David: ... die Shout Out Louds.

Jonas: Ja, die sind gut.

Wieder eine kleinere Pause.

Die Legends vielleicht?

David, zögerlich: Von denen habe ich noch nicht so viel gehört ...

Was ist mit Tiger Lou?

David und Jonas: Ja, der ist gut.

David: Die Concretes.

Jonas: Jose Gonzalez.

David: Oder Veronica Maggio

Jonas: Wir hören sehr viel schwedische Musik. Als wir jünger waren, haben wir eine Menge Håkan Hellström gehört. Das ist großartige Musik, wenn du glücklich sein willst.

Kommen wir nochmal auf die kreischenden Mädchen zurück. Wie geht Ihr damit um, dass die ersten drei Reihen bei Euren Konzerten mit schmachtenden 15-jährigen besetzt sind?

Sugarplum Fairy

Auftritte vor 30.000 Zuschauern

David: Das ist ziemlich einfach.

Jonas: Man gewöhnt sich daran. Es ist schon immer so gewesen. Bei unserem ersten Auftritt war es nur ein Mädchen, jetzt sind es halt ein paar mehr. (grinst).

David, lachend: Es wäre wahrscheinlich ziemlich abgefahren für uns, wenn in der ersten Reihe plötzlich nur kreischende Jungs mit hohen Stimmchen stehen würden ..

Ihr seid inzwischen ja auch ein paar Jahre älter geworden. Würdet Ihr mit Eurem zweiten Album nicht gerne auch ein erwachseneres Publikum ansprechen?

Jonas: Ich glaube, das haben wir mit unserer Single »Last Chance» bereits getan.

David: Die wendet sich an ein erwachseneres Publikum.

Jonas, ernst: Eigentlich an alle.

Die Fans machen verrückte Sachen

Und wie geht Ihr außerhalb der Konzerte mit euren weiblichen Fans um?

David: Manchmal machen die ziemlich verrückte Sachen.

Was denn zum Beispiel?

Jonas: Die Sache mit Borlänge. Die tauchen in Borlänge bei uns zuhause auf! (grinst)

David, lachend: Einmal bin ich morgens in meiner Wohnung in Borlänge gerade aufgestanden. Ich stand in der Unterhose am Fenster und schaute hoch, und plötzlich waren da drei deutsche Mädchen mit ihren Fotoapperaten draußen. Ich hab mich nur noch geduckt. Das war schon ein bisschen ... aber irgenwie ist das auch gut. (lacht).

Jonas: Das ist schon cool. Diese Mädchen fahren von Deutschland extra nach Borlänge ...

David: ... und die Mädels waren höflich. Die wollten sich nur unterhalten.

Schauen wir mal in die Zukunft. Wo seht Ihr Euch in zwei Jahren?

Jonas: Ich glaube wir ...

David:... touren

Jonas: ... ich glaube, dass wir genau dasselbe machen, was wir heute tun. Wir haben nur bereits unser drittes Album aufgenommen. Vielleicht sind wir einen Schritt »höher« gekommen. Vielleicht waren wir dann bereits in Südeuropa und anderswo auf der Welt. Das ist unser Ziel.

Ihr habt gerade ein neues Album veröffentlicht, Mando Diao haben gerade ein neues Album veröffentlicht – in den bunten Musikpostillen ist der Geschwisterwettkampf zwischen den beiden Bands Thema, denn Gustaf Norén, der Sänger und Gitarrist von Mando Diao, ist ja der große Bruder von Carl und Victor. Wie seht ihr das?

Sugarplum Fairy

Schweden hat nicht gut gespielt

Jonas: Die drei werden immer Brüder sein. Es hat nie irgendeinen Kampf gegeben. Wir sind beste Freunde von Mando Diao. Wir treffen sie unheimlich gerne, sie sind gern mit uns zusammen. Wir verbringen so viel Zeit wie möglich miteinander. Das ist sehr schwierig, weil beide Bands häufig touren. Manchmal ist es sehr gut, dass man uns beide bei Interviews oder Artikeln vergleicht. Manchmal ist es vielleicht weniger gut. Es ist Publicity.

David: Natürlich!

Jonas: Für beide Bands. Aber manchmal ist es ein bisschen viel.

Das ist das das wohl Teil des Geschäfts ...

Jonas: Obwohl wir noch nicht einmal denke, dass Mando Diao und wir uns innerhalb des gleichen Musikstils bewegen – wir sind poppiger ...

David: Ja, klar.

Keine Zeit, andere Bands zu hören

Auf der Popkomm werden heute abend jede Menge interessanter Bands spielen, Habt ihr Zeit, Euch einige Acts anzuschauen?

David: Ich denke nicht ...

Jonas: Wir spielen als letzte ...

Habt ihr vielleicht vorher noch Gelegenheit?

David: Es ist sehr schwierig, sich vor dem Konzerte auf etwas anderes zu konzentrieren ...

Jonas: Du bist immer ein bisschen nervös, du hast so deine Rituale vor dem Auftritt ...

David: ... eigentlich machen wir vor einen Gig nicht viel – wir hängen ab ... wenn ich vor einem Auftritt noch joggen gehen würde, könnte ich anschließend nicht spielen. Heute gehen wir vor dem Konzert noch etwas essen, dann haben wir wieder ein Interview...

Jonas: Spielen denn einige aufstebende Bands heute hier auf dem Gelände?

Ja, schon. Ich selbst gehe später zur finnischen Rocknacht, da spielen unter anderem Brightboy aus Helsinki, die sind sehr poppig.

Jonas: Von denen habe ich schon gehört ...

... oder eine interessante Band aus Spanien namens Marlango. Deren Sängerin hat mal in einem Almodóvar-Film mitgespielt ...

Jonas: Sagen mir nichts. Almodóvar?

Sugarplum Fairy

Wir müssen selbstbewust sein

Eine letzte Frage. Zur Fussball-WM 2006. Ich weiß, dass Ihr große Fussballfans seid. Welche Mannschaft hätte Eurer Meinung nach Weltmeister werden sollen? Schweden?

Jonas: Nein, Schweden nicht. Die haben nicht so doll gespielt.

David: Frankreich vielleicht?

Jonas: Ja, das ginge schon in Ordnung.

Was ist mit Trinidad und Tobago, die waren unter meinen Favoriten ...

David, plötzlich lebhaft: Ja, die waren großartig!

Und Australien?

David und Jonas, sehr erfreut: Ja, die Australier waren sehr gut.

David: Oder die Elfenbeinküste.

Jonas: Die spielen großartigen Fussball ...

Von wegen nur eine Viertelstunde Zeit für das Interview! Wenn es um Fussball geht, nehmen sich die beiden Sugarplums plötzlich alle Zeit der Welt. Ob es wirklich so schlimm war, was Materazzi zu Zidane im Endspiel gesagt hat. Welche Spiele der WM wir live gesehen habe. Was mit dem schwedischen Team nicht stimmte. Von Fussball haben die beiden wirklich Ahnung. Und vom der Rest der Welt außerhalb der Auftrittsorte, der Studios und der kreischenden Mädchen – das wird sich noch finden. Hoffentlich.

© 2005 Eva-Maria Vochazer, exklusiv für Nordische Musik
Foto-Credits: Uwe Ahrens



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

Bands:    Allgemein:    Konzerte:


© 2000 - 2017, Design & Programmierung: Polarpixel