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Ein Interview des Jazzecho

Gibt man den Begriff »Supersilent« in eine Internet-Suchmaschine ein, so wirft diese die Namen von Staubsaugerfirmen, PC-Laufwerken und Klimaanlagen aus. Mittendrin taucht dann auch eine norwegische Band auf, die experimentelle Musik macht.

Spannende, vielseitige experimentelle Musik, wie das Quartett um Helge Sten aus Oslo auf bereits fünf funktionell durchnummerierten Alben dem Publikum offenbarte. Ein Interview mit Helge Sten im vereisten Berlin, zur Veröffentlichung der CD »SUPERSILENT 6«.

Supersilent / Helge Sten

Dezembermusik

Ganz schön kalt nicht? (Das Thermometer zeigte Minus 8 Grad)

Helge Stens Alben


Morals And Dogma
(1994-2000)


Imaginary Songs From
Tristan Da Cunha (1996)


Treetop Drive
(1993-1994)


Reference Frequencies
(1991-2001)

Wieso?

Die Wahrheit ist, dass mir dieses kalte Winterwetter, das wir gerade haben, Euer Album »SUPERSILENT 6« irgendwie näher gebracht hat. Es passte gut damit zusammen. Ist Supersilent Musik aus der Kälte?

Das ist schwer zu sagen. Wenn du aus Norwegen kommst, denkst du nicht soviel über das kalte Wetter nach, die Natur fällt einem nicht so auf wie jemandem, der von außen kommt. Aber »SUPERSILENT 6« wurde im Winter aufgenommen, genau vor einem Jahr im Dezember.

Erzähl doch mal ein bisschen vom Aufnahmeprozess ...

Wie immer ist es komplett improvisierte Musik. Wir haben keine Overdubs gemacht, sondern lediglich Passagen aus den aufgenommen Tonbändern ausgesucht und herausgeschnitten. Wir haben für jeden Song eine Tonbandrolle von einer halben Stunde bespielt.

Wenn wir im Studio sind, versuchen wir eine Atmosphäre zu schaffen, als wären wir nicht im Studio, als wäre es ein Konzert oder eine Probe, wo wir einfach nur spielen. Dieses Mal sind wir nach Holden gefahren – das ist ein kleiner Ort, anderthalb Stunden von Oslo entfernt – in ein Studio mit einem wunderschönen großen Aufnahmeraum, wo wir schon unser erstes Album aufgenommen hatten. Wir haben dort ein PA-System aufgebaut, als würden wir ein Konzert geben, und analog zehn Stücke aufgenommen.

Da muss am Anfang eine große Stille herrschen, da ihr kein vorher komponiertes Konstrukt habt. Wie zündet eine Aufnahme?

Irgendwann fängt irgendwer an zu spielen, irgendein Sound erklingt und dann geht es von da aus los. Manchmal hören wir auch später Bänder, die uns nicht so sehr vom Hocker reißen. Wir müssen schon das Gefühl haben, dass es wirklich und echt gut ist, was wir aufgenommen haben, um ein Stück zu übernehmen. Das entscheiden wir aus dem Bauch heraus.

Eure Musik besteht aus freier Improvisation und Klangmanipulationen ...

Ja, wir benutzen Sound in verschiedem Kontext. Bei Supersilent bin ich wohl derjenige, der am meisten an elektronischen Sounds herumtüftelt, aber auch der andere Keyboardspieler und der Trompeter lieben es, mit Klängen zu experimentieren. Es gibt viele verschiedene Soundschichten in unseren Stücken.

Was sicherlich über die freie Form der Improvisation hinaus viele neue Möglichkeiten schafft, Musik in verschiedene Richtungen zu bringen, indem ihr die eigentlichen Instrumente von sich selbst befreit ...

Genau, es kann alles mögliche passieren.

Ulla Pirttijärvi

Überraschungstherapie

Aber ist es nicht so, dass ihr bestimmte Maßstäbe oder Regeln anlegt, indem ihr beispielsweise keine Overdubs und Zusammenschnitte macht?

Das sind an sich keine Regeln, wir haben einfach nur bis jetzt so gearbeitet. Wir machen, was wir richtig und nötig finden. Es ist spannend, in ein Studio zu gehen und aus einer bestimmten Situation etwas zu machen, da eine Frische, eine Einzigartigartigkeit hineinzubringen.

Ihr habt in vielen Stücken verschiedene Klangschichten aus weichen Klangfarben, durch die plötzlich ziemlich harte Sounds quasi hindurchschneiden. Mich hat das teilweise sogar an moderne Kunst erinnert, wo manchmal ebenso gearbeitet wird. Ein roter Klecks mitten auf einem pastellfarbenen Hintergrund...

Wir mögen diesen Ansatz sehr und achten darauf, dass es diese Kontraste gibt, diese Abgründe. Es drängt sich oft geradezu auf, die bestehenden Klangteppiche zu durchschneiden; das ist ein Element, das unsere Musik vorantreibt.

Es wäre natürlich einfach, in eine schöne, nette Klangumgebung einzutauchen und dort zu bleiben, aber wenn jemand es drauf ankommen lässt und es durchschneidet, mit etwas völlig anderem, ist jeder in der Band plötzlich herausgefordert, damit umzugehen. Es muss dann irgendwohin weitergehen.

Klingt nach Schocktherapie ...

... auf musikalischer Basis. Vielleicht auch Überraschungstherapie; es passieren so viele unvorhergesehene Dinge auf unseren Konzerten oder wenn wir im Studio sind. Man muss sehr, sehr aufmerksam sein, um darauf reagieren zu können.

Ihr probt nie. Trefft ihr euch überhaupt mal privat? Seid ihr Freunde?

Wir sind sehr gute Freunde, aber wir treffen uns selten; wir wohnen teilweise ziemlich weit auseinander. Wir treffen uns tatsächlich so gut wie nur, wenn wir ein Konzert geben oder aufnehmen. Eigentlich ist das die perfekte Art, eine Band zu erhalten: Es gibt nie Streit (lacht), nur Musik.

Auf der anderen Seite ist so etwas bestimmt sehr selten; wir haben Glück. Supersilent hat natürlich auch eine Vorgeschichte, die das Ganze ermöglicht. Wir haben Supersilent 1997 gegründet und vorher hatten Jarle Vespestad, Ståle Storløkken und Arve Henriksen bereits intensiv zusammengespielt, über zehn Jahre lang, zuletzt mit ihrem Trio Veslefrekk.

Ich selbst mache das, was ich mache, auch schon einige Zeit lang, und nur deswegen funktioniert Supersilent in dieser Form. Die Frucht vieler Jahre Arbeit. Es gibt ein hohes Level an Intuition bei Supersilent, getreu der Definition von Improvisation als »Instant Composition«. Deswegen haben wir es bis jetzt auch nicht für nötig gehalten, Overdubs zu machen.

Supersilent / Helge Sten

Man kennt Dich wahrscheinlich mehr über deine Arbeit mit der norwegischen Independent-Rockband Motorpsycho...

Ich habe vor zehn Jahren angefangen mit ihnen zu spielen. Einige Jahre lang war ich sogar reguläres Bandmitglied, aber Motorpsycho ist eine sehr hart arbeitende Band, so dass ich irgendwann keine Zeit mehr für etwas anderes hatte und ausstieg, weil mich auch noch Dinge interessieren, etwa Produzieren und Aufnahmetechnik. Ich produziere nach wie vor Motorpsychos Platten.

Ulla Pirttijärvi

Musik zum Abwaschen?

Motorpsycho ist stilistisch natürlich eine andere Baustelle als Supersilent ...

Klar, es war aber so, dass sie zu mir kamen, weil sie aus dem üblichen Rocktrio-Format ausbrechen, es erweitern wollten.

Dein Pseudonym ist Deathprod und du bezeichnest dich als »Audio-Virus«, was mir ziemlich zu denken gegeben hat. Ein Virus ist doch eigentlich etwas, das einen Organismus, ein System zum Kollaps führt.

Diese ganzen Namen und Termini sollte man nicht zu ernst nehmen. Ich finde es generell eher schwer, meine Arbeit zu beschreiben. Ich habe einfach unglaubliche Mengen an elektronischem Equipment – manches ist selbst gebaut, manches im Handel erhältlich –, das ich irgendwie chaotisch anwende. Chaos ist auf jeden Fall eine Methode in meiner Arbeit.

Könntest du dein Equipment beschreiben?

Ich habe immer viel mit Samplern gearbeitet, die sind mein Hauptinstrumentarium, aber ich benutze neben viel selbstgebautem Zeug auch eine Menge von alten analogen Synthesizern. Diese ganzen elektronischen Sounds aus den 20er und 30er Jahren faszinieren mich, der Theremin, das Trautonium, das Ondes Wartenont. Die Pioniere der elektronischen Musik hatten einmalige inspirierende Herangehensweisen. Ihre Sounds klangen organisch und lebendig.

Von den heutigen Synthesizern mag ich am meisten den Waldorf XT, mit dem du sehr bizarres Zeug machen kannst. Die Presets sind einfach grauenhaft, kalte Techno-Sounds, Müll, aber du arbeitest fünf Minuten mit dem Ding und bekommst fantastische organische Sounds.

Dann gibt's noch einen schwedischen Synth namens SitStation, der eigentlich ziemlich krank ist, weil der irgendwie komisch um den Soundchip vom Commodore 64-Computer herum gebaut wurde...ich könnte weiter erzählen... nach neuen Sounds zu suchen, ist meine Lebensaufgabe.

Ich finde, es gibt bei Supersilent einen großen Kontrast zwischen einerseits sehr experimenteller Musik und andererseits einem sehr funktionalen Packaging. Euer Name stammt vom Logo eines Lastwagens, euer Logo ist ein Barcode-Zeichen ...

Supersilent-Alben


Supersilent 6
(2003)


Supersilent 5
(2001)


Supersilent 4
(1998)


Supersilent 1 - 3
(1997)

Es ist immer der Barcode vom jeweiligen Album.

Total funktional also. Eure Album- und Songtitel sind auch nur durchnummeriert. Habt ihr kein, sagen wir, Sendungsbewusstsein?

Nein. Die Musik von Supersilent stammt von vier verschiedenen Personen. Die Bilder, die ich mit der Musik verbinde, sind lediglich meine eigenen, reflektieren dementsprechend gar nicht die meiner Mitmusiker. Da macht es keinen Sinn, die Musik zu betiteln, wir möchten unseren Hörern den Freiraum geben, die eigene Phantasie schweifen zu lassen.

Wenn man Musik unter einer bestimmten Überschrift hört, wird die eigene Vorstellungskraft in die Bilder dieses Titels gelenkt.

Stell dir vor, wir betiteln ein Stück »Nagasaki Nightmare« oder so. Das würde den Hörer von sich selbst weg führen. Und wir als Supersilent sind Kollektiv ganz unterschiedlicher Charaktere, wir hören sehr unterschiedliche Musik. Wenn ich Platten von Popul Vuh habe oder von den Residents oder Godspeed You Black Emperor!, dann sagt das jemand anderem in Supersilent vielleicht gar nichts. Ich habe gar keine Ahnung, was die anderen so hören, ich habe sie nie gefragt.

Das finde ich unglaublich.

Ist doch gar nicht relevant, was jemand für Musik hört, wir sind einfach sehr verschieden, auch in unserem Lebensstil. Das fließt alles in die Band ein und dann wird es zu komplex, um es zu benennen.

Auch wenn es Supersilent reduziert, könntest du zu seiner Beschreibung die folgenden Koordinaten gutheißen: Tangerine Dream, Miles Davis, Sonic Youth, Stockhausen?

Jeder hat seine eigenen Referenzpunkte, aber in dieser Mischung kann ich Supersilent schon wieder erkennen.

Was habt ihr für ein Publikum?

Sehr unterschiedlich. Mehr junge Leute... junge Leute suchen mehr nach Neuem, nach neuer Musik. ...

Welche Situation wäre deiner Meinung nach perfekt, um Eure neue Platte zu hören?

Das ist genauso ein Thema wie die Songtitel, wer weiß ... zum Abwaschen?

Immerhin könnte ich mir Supersilent nicht als Muzak im Supermarkt vorstellen.

OK, darauf können wir uns einigen. Die meisten werden auf einem Stuhl sitzen und richtig zuhören.

© 2004 Jazzecho


Alben von Helge Sten alias Deathprod alias Audio Virus

Jahr Titel Interpret
2004 Deathprod Deathprod
2004 Morals And Dogma Deathprod
2004 Merriwinkle Sidsel Endresen / Christian Wallumrød / Helge Sten
2003 Money Will Ruin Everything Verschiedene
2003 Falkner Street Number Seven Deli
2002 It's A Love Cult Motorpsycho
2002 Nordic Verschiedene
2002 Veggie Food
2001 Phanerothyme Motorpsycho
2001 Recoloured Nils Petter Molvær
2001 Scrawl Cloroform
2000 Roadwork Vol 2: The Motorsource Massacre Motorpsycho, The Source, Deathprod
2000 Let Them Eat Cake Motorpsycho
1999 Love Comes Shining Over Mountains Verschiedene (Deathprod)
1999 The Comfort Of Object Lasse Marhaug, John Hegre, Helge Sten
1998 Electric / Transformed Biosphere / Deathprod / Nordheim
1998 Nordheim Transformed Biosphere / Deathprod
1998 Faqul Origami Arktika
1998 People Now Human Beings The White Birch
1998 Trust Us Motorpsycho
1998 Number One Of Three The Body Lovers
1998 The Oslo Agreement Verschiedene (Deathprod)
1997 Det Norske Hus Verschiedene (Deathprod)
1997 Angels & Daemons At Play Motorpsycho
1997 Fra Svartlamo:n With Love Verschiedene
1996 Imaginary Songs From Tristan Da Cunha Deathprod
1996 Blissard Motorpsycho
1995 A Shortcut To The Stars / La Luna Jörg Marger Trio
1995 A Sampler From Voices Of Wonder Verschiedene
1994 Treetop Drive Parts 1-3, Towboat Deathprod
1994 The Symbasic Structure For The Concrete / Challenge 3logy Pt 3 – Lat Att Grinda Origami Arktika / Deathprod
1994 Timothy's Monster Motorpsycho
1994 Flaming Youth – A Norwegian Tribute To Kiss Verschiedene (Motorpsycho)
1993 Demon Box Motorpsycho
1992 Ur Rauten Verschiedene
1991 Serious Statements And Silly Symphonies Verschiedene

Alben von Arve Henriksen

Jahr Titel Interpret
2004 Chiaroscuro Arve Henriksen
2004 Ohmagoddabl Audun Kleive
2004 Backwards Into The Backwoods Stian Carstensen
2004 Nattsang Tore Bruvoll & Jon Anders Halvorsen
2003 Money Will Ruin Everything Verschiedene
2003 Nightwatch Silje Nergaard
2003 Pengens Oppmuntrende Virkning Jørn Simen Øverli
2003 Sofienberg Variations Christian Wallumrød Ensemble
2003 Iceman Is Terje Isungset
2002 Runoja Sinikka Langeland
2002 Veggie Food
2002 Today I Can Not Hear Music Wunderkammer
2002 Sondre Bratland Og Eidsvoll Storband Sondre Bratland & Eidsvoll Storband
2002 The Source And Different Cikadas Trygve Seim, Øyvind Brække, Per Oddvar Johansen
2002 Kyanos Jon Balke & Magnetic North Orchestra
2002 Kaira André Sumelius Lift
2002 The 25th Ninth World Music Release Verschiedene
2002 Sound Of Ocean OST
2001 Organic And Gm Food OST
2001 sakuteiki Arve Henriksen
2001 at fist light Silje Nergaard
2001 scrawl Cloroform
2001 glow Jacob Young
2001 bavarian fruit bread Hope Sandoval & The Warm Inventions
2001 desemberbarn Kari Bremnes / Rikard Wolff
2000 birth wish Christian Wallumrød, Arve Henriksen, Jan Bang, Erik Honoré
2000 le big sloppy kiss Verschiedene
2000 different rivers Trygve Seim
2000 daa Arve Henriksen, Terje Isungset, Karl Seglem
2000 generator x Audun Kleive
2000 floating rhythms Terje Isungset
2000 beat crazy Per Eriksen
2000 let them eat cake Motorpsycho
1999 solarized Magnetic North Orchestra
1999 food Iain Ballamy
1999 silvae Anders Jormin
1999 smak av himmel spor av jord Verschiedene
1998 no birch Christian Wallumrød Trio
1998 beauty is a blessing D'sound
1998 crystalwaters Inge Åse
1997 timbuktu Quaternion
1997 reise Terje Isungset
1996 prosa Jon Fosse, Karl Seglem
1996 julekvad Åsne Valland Nordli
1996 russlands hus Jørn Simen Øverli
1996 letters Håvard Lund
1995 of christmas The Source
1994 veslefrekk Veslefrekk
1991 constellations Bjørn Alterhaug
1990 365 fri Tre Små Kinesere

Alben von Ståle Storløkken

Jahr Titel Interpret
2004 no slumber Cucumber
2004 ohmagoddabl Audun Kleive
2003 money will ruin everything Verschiedene
2002 blokk 80 S. Møller Storband
2002 denne lille pytten er et hav Sverre Gjørvad
2001 new cumber Cucumber Slumber
2001 bol Bol
2000/01 cure Cadillac
2000 generator x Audun Kleive
2000 floating rhythms Terje Isungset
2000 history and movement Didrik Ingvaldsen
1999 det bor en gammel baker... Eldbjørg Raknes
1999 cosmic ballet Pocket Corner
1998 point Anders Kjellberg
1997 read my lips Ole Edvard Antonsen
1997 by-music Didrik Ingvaldsen
1996 letters Håvard Lund
1996 the norske jazzscene - turné er vinter / vår 1998 The Stoken Experience
1996 the music machine Gunnar Andreas Berg
1996 frode Frode Alnæs
1994 veslefrekk Veslefrekk
1993 en flik av ... Bodega Band
1991 block songs Epinastic Movements

Alben von Jarle Vespestad

Jahr Titel Interpret
2004 Backwards Into The Backwoods Stian Carstensen
2004 Tour De Force Petter Wettre / Dave Liebman
2003 Pathfinder Jazzmob
2003 Solace Roy Powell
2003 Nightwatch Silje Nergaard
2003 Angels Køhn / Johansen
2003 Changing Places Tord Gustavsen Trio
2001 At First Light Silje Nergaard
2001 The Mystery Unfolds Petter Wettre Trio
2001 Glow Jacob Young
2000 Port Of Call Silje Nergaard
2000 Farmers Market Stian Carstensen
2000 In Color The Trio
1999 Holus Roy Powell Trio
1999 Meet The Locals The Trio
1999 The Truth Jazzmob
1999 Woman's Got To Have It Køhn / Johansen sextet
1999 Orbit Tore Brunborg / Jarle Vespestad
1998 Trust Us Motorpsycho
1998 Den Norske Jazzscene – Turné Et Vinter / Vår 1998 The Stoken Experience
1997 Timbuktu Quaternion
1997 Sjonglør Nils Ewar Vindor
1997 Once Anders Jormin
1997 Musikk Fra Hybridene Farmers Market
1996 Letters Håvard Lund
1996 More Pepper, Please Sigurd Køhn
1996 The Sweet Sunny North Vol. 2 Verschiedene (Farmers Market)
1995 Speed / Balkan / Boogie Farmers Market
1994 The Sweet Sunny North Verschiedene (Farmers Market)
1994 Veslefrekk Veslefrekk
1988 Ola's Beste-Beat-On-Feet Verschiedene


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