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Tuska 2005, Hel(l)lsinki: Metal Attacke - nichts für Weicheier

Eine Reportage von Nathalie Martin
(17. – 19. 07. 2005)

Dieses Festival ist nichts für Weicheier: Tuska heißt auf Deutsch Schmerz.

Drei Tage Metal im Herzen Helsinkis auf drei Bühnen. Drei Tage regiert die Farbe schwarz in der Bahnhofsgegend.

Für harmlose Touristen ein angeblich Furcht erregender Anblick – who cares!

Tuska - Apocalyptica

Tag I, Freitag: Kaisaniemi headbangt


Über 30.000 Besucher beim achten Tuska-Openair. Drei Tage volle Dröhnung – angeblich auch für die Nachbarschaft, deswegen müssen die Veranstalter mit Tuska vielleicht umziehen. Doch 2005 headbangt Kaisaniemi noch, angefangen um 15 Uhr mit Teräsbetoni und deren gleichnamigen Song.

Tuska - Teräsbetoni

»Taivas Lyö Tulta« – das Original

In der Mittagshitze posen die »finnischen Manowar«, was die nackten Oberkörper samt Lederhosen hergeben. In nur 45 Minuten bringen sie ihr halbes »METALLITOTUUS«-Album unter, leiten »Orjatar« (=Sklavin) mit der obligatorischen Frage »Onko tällä naisia?« ein, welche Sänger Ahola in noch höheren Tonlagen als die angesprochenen Frauen heraus kreischt. Mit dem Superhit »Taivas Lyö Tulta« verabschieden sie sich von der Hauptbühne aka Radio City-Stage und geben im Anschluss hinter der Absperrung daneben fleißig Autogramme – wie fast alle Hauptbühnen-Acts.

Die Mehrheit der Tuska-Bands stammt normalerweise aus Finnland oder zumindest aus Skandinavien – wie die melodischen Deathmetaller Wintersun, die jetzt auf der Sue-Stage loslegen: Doch dieses Jahr spielen hier (zu) viele deutsche Acts. Ein Manko des Festivals: Die Gruppen auf der Sue-Stage spielen absolut zeitgleich mit denen im Hellsinki-Zelt, der Fan muss sich entscheiden.

Wintersun teilen sich die Spielzeit mit den Melodicmetallern Malediction aus Frankreich. Solitär thronen jedoch die Highlights auf der Hauptbühne, die nun Finntroll betreten. Front-Troll Wilska bringt die Masse mit »Trollhammeren« zum Schaukeln; trotz der Sauhitze zucken und wackeln die Fans zu »Fiskarens Fiende«, »Midnattens Widunder« oder »Rivfader«.

Heimspiel für The Lord(s) Of The Strings: Apocalyptica

Tuska - Finntroll

Ob Front-Troll Wilska
noch den Durchblick hat?


Die Wartezeit auf die heimlichen Headliner Apocalyptica verkürzen Callisto, sowie das deutsche Metal-Urgestein Destruction. Sogar die merken bei ihrem ersten Finnland-Besuch: »Hier ist es wärmer als bei uns zu Hause«.

Und heiße Höschen im wahrsten Sinne des Wortes bekommen auch die Cello-Metaller dank ihres Bühnenbildes: Der »CULT«-Totenkopf ziert Stahlstühle. Es ist komisch, Apocalyptica zum ersten Mal am helllichten Tag zu sehen, doch trotzdem ist es vor der Bühne genagelt voll – genauso wie im Pressegraben, der vorher zum »Graben im Graben« umgebaut wurde. Nach dem Opener »Path« hält es das Quartett nicht mehr lange auf ihren Sitzen aus – bis auf den wie immer völlig regungs- und mimiklosen Antero natürlich.

Der Rest springt auf, headbangt und schreit zu Metallicas »Master Of Puppets« oder dem absoluten Knaller »Searching, Seek & Destroy«. Jungs, danke für diesen Song! Beschaulicher wird's mit »Nothing Else Matters« oder der Ville Valo/Lauri Ylönen-Ballade »Bittersweet« – allerdings ohne Gesang. Nach dem obligatorischen »Hall Of The Mountain King« treten die Finnen von der Bühne und haben ungeachtet ihrer aktuellen Mammut-Tour noch Energie für Autogramme oder Blödsinn für die Fotografen.

Headliner: Mehr Monster denn Magnet

Tuska -  Apocalyptica

Apocalyptica haben Spaß


Auf den Nebenschauplätzen tummeln sich jetzt die französischen Scarve, progressive melodische Trasher, parallel zu Primal Fear: Die schwäbische Version von Judas Priest bezeichnen etliche Fans als die bessere und wahrere. Der offizielle Headliner auf den Radio City Brettern kommt aber aus den USA.

Monster Magnet sind verdammt laut, verdammt alt und hauen nicht wirklich vom Hocker. Dave Wyndorf klampft wie früher selbst, etwa zu »Dopes To Infinity«, da die Amis den ausgestiegenen Gitarristen Phil Caivano (noch) nicht ersetzten. Nach diversen Stücken von »MONOLITHIC BABY« verschwinden sie zum Ausklang mit »Space Lord« in den Fernen des Weltraums.

Doch damit ist die lange Tuska-Nacht noch nicht zu Ende: In Kaisaniemi gehen zwar die Lichter aus, doch Hel(l)sinki feiert weiter. In den einschlägigen Clubs der Hauptstadt, im legendären Tavastia, der Teenie-Absteige Gloria oder dem vom Abriss bedrohten Vr:n Makasiinit rocken diverse »böse« Gruppen wie Divercia, Barathrum oder Omnium Gatherum.

Tuska - Dimmu Borgir

Tag II, Samstag: Nackt contra Lack und Leder


Tuska - Mnemic

Mnemics Michael Bögballe:
Die Hose hält

Später Mittag in Finnland. Zu den letzten Klängen der heimischen Deathchain leidet das Publikum unter der Hitze: Ein Tuska-Jünger hat sich bis auf Tätowierungen und Rucksack komplett entblößt – ich schätze, die Kleider sind in selbigem, sonst hätte ihn die Security wohl nicht hinein gelassen. In unmittelbarer Nähe wedelt eine plateaubesohlte Schönheit in Lack und Lederkluft mit der Gerte – deren Outfit klebt vermutlich nonstop bis Sonntagabend fest an ihrem Körper. Das ist Tuska!

Im Hellsinki-Zelt speien die schwedischen Naglfar brutale Melodien aus. Genießen kann es die Zuhörerschaft nur unter Schweißströmen, hier kocht die Luft schlimmer als draußen in der Sonne. Etwas besser ergeht es den Hardcoremetallern Sinking unter der Sue-Halbschale.

Die dänischen Mnemic erklimmen die Radio City-Stage, kombinieren Fear Factory mit Meshuggah. Der Sound, von manchen als »Future Fusion Metal« bezeichnet, geht ins Ohr, und gut ab, aber nach vier Songs klingt alles sehr ähnlich. Das Spannendste an der weiteren Vorstellung: Ob und wann Sänger Michael Bögballe seine Hose verliert, die permanent rutscht. Nicht dass wir die hässliche Unterhose in ihrer kompletten Pracht sehen wollen. Bögballe, dank seines Lieblingswortes ab sofort Mr. Fucking genannt, äußert sich mit einem »It's fucking hot« zum Wetter, das endlich ein Einsehen hat: Wolken ziehen auf.

Ich bin ein Fliegenpilz?!

Tuska - Lake Of The Tears

Lake Of Tears schweben
in anderen Sphären


Passend zu den finnischen Schwarzmetallern Ajattara bleibt's vorerst bewölkt. Im Zelt lassen sich gleichzeitig ihre Landsmänner Pain Confessor feiern – wirklich nicht schlecht, dieser stark gitarrenorientierte Deathmetal mit Norther-Touch.

Ein Kapitel aus dem Buch »Musik, die man nicht zum (Über)Leben braucht« schlagen im Anschluss die deutschen Gamma Ray auf. Inzwischen knallt die Sonne wieder aufs Hirn, was die Germanen zu einem »We know it's fucking hot ... and on stage it's even worse« inspiriert. Warum malen sich diese Blitzmerker nicht einfach grün an und setzen sich stillschweigend in ein Glas?

Im Zelt wanken unter den Augen eines erstaunlich jungen Publikums die schwedischen Lake Of Tears auf die Planken. Was für eine Kopfbedeckung! Die Botschaft des Sängers Daniel Brennare lautet »ich bin ein Fliegenpilz«. Es drängt sich die Frage auf, ob er versehentlich zu viele seiner halluzinogenen Verwandten verspeist hat?

Brennare und seine Mannen praktizieren hier jedenfalls die Kunst der Langsamkeit – ganz im Gegensatz zu Rotten Sound auf der Parallel-Bühne. Die Finnen klingen etwa so: prügel-metzel-brüll-fertig, prügel-metzel-brüll-fertig, und so weiter. In Düsenjäger-Lautstärke versteht sich.

Nieten, Nebel und Dimmu Borgir – Saatana!

Tuska - Dimmu Borgir

Shagrath: Ein Blackmetaller in Hel(l)sinki


Bei Testament entknoten sich die Ohren wieder. Die Amerikaner lassen sich zu Recht von ihrer Zuhörerschaft feiern. Standesgemäß auf der Hauptbühne singt Fronter Chuck Billy oder spielt Luftgitarre auf dem Mikroständer – vielleicht mag er an der Luftgitarren-WM in Oulu teilnehmen? Doch noch wartet die schwarze Masse auf die wahren Helden des Abends. Melodischer Metal, beziehungsweise Todesmetal von Thunderstone und Amoral überbrückt die letzte Dreiviertelstunde, dann ist es endlich soweit.

Nebelschwaden wabern über der Bühne, einige wenige Regentropfen fallen einsam vom Himmel. Im Partnerlook mit fünf-Zentimter-Nieten bespickten, ledernen Schienbeinschonern schreiten die norwegischen Blackmetal-Könige zur Tat. Böse wie eh und je krächzt sich Dimmu Borgir-Gründer Shagrath durch verschiedene Alben, während der (Aushilfs)Schlagzeuger auf Becken und Felle prügelt, Keyboardmelodien anschwellen, Gitarren aggressiv heulen. Während des Sets kommen die Fans voll auf ihre Kosten, doch der abrupte Abgang nach »Mourning Palace« von »ENTHRONE DARKNESS TRIUMPHANT« enttäuscht: Keine Zugabe. Wollen die Norweger nicht länger oder zieht tatsächlich irgendwer so plötzlich die Stecker?

Bei der Aftershow im Gloria können To/Die/For absolut nicht überzeugen – schwacher Sound mit ebenso schwachem Sänger. Dafür liefern Spiha eine ordentliche Vorstellung mit anständigem Gesang, gutem Keyboarder sowie Leadgitarristen, die mit den kleinen Schwächen gegen Ende versöhnen.

Tuska - Children Of Bodom

Tag III, Sonntag: Schöner Grillen mit den Bodomkindern


Und täglich grüßt das Dixi – der Gestank wird von Tag zu Tag schlimmer. Vielleicht haben die Dämpfe eine bewusstseinserweiternde Wirkung? Falls ja, will ich die russischen Metaller Hieronymus Bosch nicht nüchtern sehen, denn schon in diesem unfreiwilligen Rauschzustand sind weder die Musik noch die Musiker schön.

Tuska - Children Of Bodom

»Taivas Lyö Tulta« –
die Fälschung aka COB

Schnell zu Turmion Kätilöt, von einem Einheimischen als »die finnischen Rammstein« bezeichnet ... und ich dachte immer das seien Ruoska. Was für eine Optik! Die überbietet den durchaus gelungenen Industrialsound um einiges: Der Bassist trägt Iro und Latexanzug (bei der Hitze können ihn seine Kumpels nach dem Gig rausschneiden) und einer der Sänger nur einen Lacklendenschurz, welcher vornehmlich dazu dient, der Menge in regelmäßigen Abständen seinen nackten Ar*** zu präsentieren – hürgh.

Halbtaub von Hieronymus Bosch und fast blind von Turmion Kätilöt taste ich mich vorsichtig zur Radio City-Stage, wo die riesige Fangemeinde nonstop »Bodom« brüllt. Dem Alter nach stehen die Kinder von Bodom eher im Publikum, als auf den Brettern. Verdammt! Die Finnen gehen saugeil ab. Dennoch müsste Alexi Laiho nicht unbedingt im 30 Sekunden Takt auf die Bühne rotzen.

Neben zwei neuen Songs zum Vorgeschmack aufs »ARE YOU DEAD YET?« Album schlagen Children Of Bodom uns sämtliche Superhits wie »Hatecrew Deathroll« um die Ohren. Manche Texte wandelt Alexi leicht ab wie »Tuska After Midnight« (im Original »Bodom After Midnight«) oder zeigt mit der Teräsbetoni »Taivas Lyö Tulta«-Parodie, dass auch er jaulen kann – bitte tu's nicht noch mal Alexi! Die gute alte Flammenshow darf selbstverständlich nicht fehlen ... welche Keyboarder Janne Warman zum Würstchengrillen auf flugs hervorgezauberter Mistgabel zweckentfremdet. Und drei Zugaben gibt's obendrein noch. Wenn die Jungs ihr Geld nicht wert sind, wer dann?

»Balls To The Walls« ihr Rebels!

Tuska - Sentenced

Ville Laihiala auf Abschiedstour


Den Auftritt der Children Of Bodom können weder die britischen Skyclad – Folkrock im In Extremo-Stil – noch die finnischen Stam1na mit muttersprachlichem Metal im 80er Stil toppen. Gelingen kann dies höchstens Sentenced, die ihren angekündigten Abschied live unterstreichen.

Besser bekannt als »Die mit dem Sarg touren« stellen die vier Jungs nach einer Beerdigungsmelodie den Sarg theatralisch auf die Bühne .... huh, gleich kreisen die Geier und schlurft der großnasige, bleiche Totengräber aus Lucky Luke um die Ecke. Die meisten Songs, die Ville Laihiala intoniert, stammen logischerweise vom »FUNERAL ALBUM«, wie der Opener »Where Waters Fall Frozen« oder das langsamere »Despair-Ridden Hearts«. Ganz undramatisch schleudert Schlagzeuger Ranta nach »Vengeance Is Mine« seine Stöcke ins Volk, das war's.

Nach den schwedischen Evergrey und Viikate – die Sensenmänner coverten »Night Of The Vampire« auf Finnisch – kommt das Tausendseen-Land in den Genuss die deutschen Accept auf ihrer Reunion-Tour zu bewundern.

Ok, das Gelände ist schon halb leer, doch die selten nüchternen Verbliebenen gehen ab, fühlen mit Udo Dierkschneider »I'm A Rebel« ... und grölen unisono mit zum letzten (G)Lied: »Balls To The Wall« in einer Zehn Minuten-Fassung.

Schade. Nun ist's vorbei; drei feuchtfröhliche Tage hinterlassen ihre Spuren auf dem Gelände, in Gesichtern und Bierbäuchen. In diesem Sinne: Hötkistä Pötkistä Tuska, auf ein Neues im nächsten Jahr. Gleiche Zeit, gleicher Ort?

Tuska


TUSKA
Hintergründe

Zum ersten Mal headbangt Helsinki 1998, damals noch zweitägig. Im Laufe der Zeit kommt ein Tag hinzu und der Ort wexelt vom VR-Makaasiniit in den Kaisaniemi-Park, wo es auch 2005 stattfindet. Es gibt dort zwar keine Campingmöglichkeiten, doch dafür ist es mit nur 300 Metern Entfernung zum Hauptbahnhof so gut zu erreichen wie sonst kein anderes europäisches Festival.

Tuska

Aufgrund der besonderen Lage enden die letzten Shows verhältnismäßig früh: Die letzten Bands starten spätestens um 21 Uhr durch. Weiterfeiern bis morgens 4 Uhr ist dennoch kein Problem, denn im Rahmen des Tuska stehen weitere Acts in diversen Clubs auf der Bühne, etwa im Tavastia, Gloria, VR-Makaasiinit oder Nitelife Rock.

Konstant steigende Besucherzahlen und immer bekanntere Gruppen aus aller Welt machen Tuska zum wichtigsten Metal-Festival im Norden.

Von Amorphis bis Type O' Negative

Aus dem Tausendseenland rockten beispielsweise:

...And Oceans, 45 Degree Woma, 4Afterworld, Ajattara, Amoral, Amorphis, Apocalyptica, Babylon Whores, Barathrum, Blake, Bury Me Deep, Callisto, Chaosbreed, Charon, Children Of Bodom, Daniel Lion Eye and The Rollers, Deathchain, Demigod, Diablo, Divine Decay, D-Ray, Drive, Ensiferum, Eternal Tears of Sorrow, Finntroll, Gandalf, Horna, Immortal Souls, Impaled Nazarene, Itä-Saksa, Jimsonweed, Kilpi, Kotiteollisuus, Lordi, Lullacry, Machine Men, Maj Karma, Mannhai, Mauron Maiden, Metal Gods, Mokoma, Moonsorrow, Nightwish, Norther, Pain Confessor, Painflow, Purity, Reduced to Ash, Reverend Bizarre, Rotten Sound, Sara, Scarve, Sentenced, Sinergy, Sinking, Sonata Arctica, Soul Above, Stam1na, Stratovarius, Suburban Tribe, Sunride, Swallow The Sun, Tarot, Teräsbetoni, Terveet Kädet, The 69 Eyes, The Black League, Throne of Chaos, Thunderstone, Thyrane, To Die For, Trio Niskalaukaus, Trollheim's Grott, Turisas, Turmion Kätilöt, Twilight Opera, Twilightning, Two Witches, United Underworld, Verenpisara, Viikate, Wintersun, Yearning,…

Tuska

Beim Tuska hat
die Schminke Hochkonjuktur

Weitere nordische Künstler:

Wie die Norweger Dimmu Borgir, Gorgoroth oder Satyricon, die schwedischen Amon Amarth, Arch Enemy, Beseech, Dark Funeral, Dismember, Evergrey, In Flames, The Haunted, Headplate, Katatonia, Lake Of Tears, Lost Horizon, Marduk, Mustasch, Naglfar, Nasum, Satyricon, Soilwork, Transport League oder die dänischen Mnemic.

... und internationale:

Gamma Ray, Pain, The Crown, Rhapsody, Bruce Dickinson Band, Machine Head, Type O' Negative, Ministry, Soulfly, Edguy, Behemoth, Dio, Fear Factory, Death Angel, Dew-Sentenced, Malediction, Primal Fear, Monster Magnet, Testament, Hieronymus Bosch , Skylad , Accept, …

© Nathalie Martin, exklusiv für Nordische Musik
Foto-Credits: Nathalie Martin



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