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Die Autorencharts von Markus Wiludda

Die derzeit 10 wichtigsten CDs – subjektiv, persönlich und ständig wechselnd.
Keine nach künstlerischen Maßstäben zusammengestellte Auswahl, sondern eine persönliche Bestenliste – eben CDs, die man auch in der Freizeit gern und immer wieder hört.

Sigur Rós: Ágaetis Byrjun
(1999, Rock, Island)

Eine klangliche Kathedrale: sphärisch, ästhetisch, rein, grazil, episch. Ein irisierendes Nordlicht geschichtet mit Collagen atmosphärischer Dichte. Widersprüchlich, ein wenig ziellos und abstrakt. Dazu Fetzen von anorganischem Rock und raumfüllende Spannung, so intensiv, zeitlos und komplex.

Múm: Yesterday Was Dramatic, Today Is Ok
(2000, Pop, Island)

Múms Debut zeugt von einer anderen Wirklichkeit, von Ankunft an Nicht-Orten. Magisch und wie von feenhaften Lichtwesen getragen irrlichtern die Schwingungen in die Tiefe. Sphärische Soundscapes, so fragil und tückisch wie zerbrochenes Glas mitten in der unwirklichen Unendlichkeit Islands.

Motorpsycho: Phanerothyme
(2001, Rock, Norwegen)

Der Scenic Drive durch die klassische Popmusik. Der Hypnose-Versuch des Haight-Ashbury-Hippietum fehlgeschlagen, Fliegenpilze in der Goldwaschpfanne gebraten und Kubricks schwarzen Monolithen im Feenwald bruchgelandet. Das vielschichtigste Album der Ausnahmeband überzeugt in Technicolour.

Kashmir: Zitilites
(2003, Rock, Dänemark)

Die kleinen Oden an die Melancholie sind kompakt verschnürt und in dunstblaue Atmosphäre gehüllt. Kleine Gitarrenschrammeleien voller Gefühlsstürme und subtilen Windungen. Gänsehaut, Rock, Melodie, Fliegen. Fürs Gepflegt-den-Kopf-hängen-lassen und gleichzeitigem Wohlfühlen.

The Knife: Silent Shout
(2006, Beats, Schweden)

Weil: Das ungestümste, überkandidelste, prächtigste, schillerndste, großartigste Elektronik-Album aus Skandinavien seit...ja, seit wann überhaupt? Arschcool ist zurück auf dem Tanzflur und legt eine Platte vor, die aus dem Gestern schöpft und locker bis morgen reicht.

Kaizers Orchestra: Ompa Til Du Dør
(2003, Rock, Norwegen)

Bedrohlich und grotesk stampft die beste Liveband des Nordens im polkageschwängerten Stechschritt dem finalen „Hallelujah entgegen. Bewaffnet mit einem halben Schrottplatz: Gasmasken, Autofelgen und Ölfässern. Schweißtriefende Kaskaden, Zigeneuermärsche samt waitsscher Jenseitigkeit.

Röyksopp: Melody A.M.
(2001, Beats, Norwegen)

Das schillernste Elektronik-Debüt mit den meisten Hits. Zugänglich für Kopf und Fuß. Ein Dreamteam-Album voller Überraschungen, kleinen Entdeckungen und tiefen Sehnsüchten. Reine Reise durch Kopfhörer und Dancefloor - mit garantiertem Wurmbefall in den Ohren.

Hanne Hukkelberg: Little Things
(2005, Avantgarde, Norwegen)

Es gluckst und gurgelt die Membranen des Lautsprechers herunter. Elektronische Gischtsprengsel vernebeln die Luft und irgendwo sitzt Hanne neben Fahrradspeichen, Glockenspiel und entleerten Weingläsern und stimmt skizzenhaft-perlende Lieder an. Für Kieselsteinwerfer.

Lampshade: Because Trees Can Fly
(2003, Rock, Dänemark)

Wo die Lichtstrahlen nach allen Seiten brechen. Wo Melancholie das Herz bricht. Wo die Stimme elfengleiche, björkhafte Züge trägt. Wo die Fans auf Konzerten zu ihren Füßen liegen. Wo der Postrock geräumig ausfreaken kann. Wo die Wunden mit wunderlichen Melodien gekittet werden.

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