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Die Autorencharts von Ingo J. Biermann

Die derzeit 10 wichtigsten CDs – subjektiv, persönlich und ständig wechselnd.
Keine nach künstlerischen Maßstäben zusammengestellte Auswahl, sondern eine persönliche Bestenliste – eben CDs, die man auch in der Freizeit gern und immer wieder hört.

Sidsel Endresen: Undertow
(2001, Jazz, Norwegen)

Ist es Pop? Ist es Jazz? Ist es Ambient? Sidsel Endresens bestes Album ist vor allem eins: Ein intensives Zeugnis ihrer musikalischen Meisterschaft.

Björk: Homogenic
(1997, Pop, Island)

In den Neunzigern stilbildend für die Popmusik – und bis heute geblieben. Björk hat es als eine der ganz wenigen geschafft, in den Popcharts so mutige Dinge zu platzieren, dass man von einer besseren Welt träumen konnte.

Pan sonic: Katodivaihe
(2006, Avantgarde, Finnland)

Bei einem Duo, das ausschließlich hervorragende Platten veröffentlicht hat, empfiehlt sich als Einsteig diese Platte, weil hier zum ersten und einzigen Mal eine Gastmusikerin mitwirkte: Cellistin Hildur Gudnadottír fügt sich ein, als hätte sie immer zur Band gehört.

Maja Solveig Kjelstrup Ratkje: Voice
(2002, Avantgarde, Norwegen)

In der Berliner Zeitung als »eine wundervolle Pop-Platte« angepriesen, in einem seitenfüllenden Feuilletonaufmacher. Gelesen, gekauft, gehört: Schockierende, extreme Platte, ein grandioser Alptraum und eine sehr persönliche Reise in die Welt dieser Musikerin.

Stian Westerhus: Pitch Black Star Spangled
(2010, Avantgarde, Norwegen)

Aufgrund des Covers gekauft. Dann erfahren, dass Stian einst Student in Maja Ratkjes Klasse in Trondheim war. Einen Nachmittag lang. – Unterwegs durch endloses Zwielicht und karge Landschaften Norwegens stellen sich mit diesem Album vielversprechende Spielfilmideen ein. Einzigartig.

Arve Henriksen: Cartography
(2008, Avantgarde, Norwegen)

So sehr ich Molvær schätze, Arve Henriksen ist einfach der mutigere, engagiertere und spannendere Trompeter Norwegens dieser Generation. »Cartography« kennt keine stilistischen Grenzen; Jazz ist das jedenfalls nicht, nur was dann...?

Trygve Seim: Different Rivers
(2000, Jazz, Norwegen)

Noch eine perfekte CD für Autofahrten durch skandinavische Weiten und Dämmerzustände.

e.s.t. (Esbjörn Svensson Trio): Leucocyte
(2008, Jazz, Schweden)

Bis zu diesem Album fand ich e.s.t. spannend, aber nicht so meisterlich wie alle sagten. Dies hier aber, und da muss ich Kollege Sebastian unbedingt zustimmen, ist vielleicht das beste Jazzalbum des Jahrzehnts. Sowas hatte man noch nicht zu Ohren bekommen. Musik, die sich auflöst.

Fever Ray: Fever Ray
(2009, Beats, Schweden)

Eine große Überraschung: Vergessen geglaubte düster-introspektive Pop-Sounds der frühen 1980er verschmelzen mit Songwriting-Kunst.

Mokira: Persona
(2009, Avantgarde, Schweden)

Ein Album, das mit Titel und Cover Ingmar Bergmans besten Film zitiert, muss schon deshalb gekauft werden, keine Frage. Zum Glück ist auch noch großartige Musik drauf. Und bitte, nein, das ist kein Ambient. (Ich weiß allerdings auch nicht, was es ist.)

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