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Lange Rezensionen 1 - 10 von 116 im Genre »Folk« und Land »Finnland« (insgesamt 200)

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Saaga Ensemble: Polku
( 2014, Sibelius Academy /Forte Distribution SAAGACD 001 )

Das Saaga Ensemble ist eine veritable Folk-Supergroup, alle Mitglieder sind von anderen Bands bekannt oder selbst Stars: Sängerin Soila Sariola ist bei Rajaton, Vilma Timonen (kantele, voc) hat eigene Bands, Milla Viljamaa (p, harmonium, voc) brillierte schon in vielen Konstellationen und solo. Tommi Asplund (vi) spielt bei Frigg, Roope Aarnio (g, mand) bei Johanna Juhola, Bassist Jaakko Kämäräinen bei Samuli Edelmann und Mikko Hassinen trommelt bei Värttinä – natürlich sind alle noch anderswo zugange.

Sariola und Timonen zeichnen für die Stücke verantwortlich, die Arrangements macht die ganze Band. Manchmal klingen sie wie eine weniger karelische Schwester von Värttinä: Auch beim Saaga Ensemble stehen drei kraftvolle Sängerinnen im Vordergrund, allerdings ist Soila Sariola die klare vokale Nummer 1. Die Band ist wunderbar präzise und spielfreudig, da begeistern schon die ersten Takte von »Silloin Laulan«. Allein das grandiose »Ihminen Tottuu Mihin Vaan«, das mit Reggae-Rhythmik spielt und einen unschlagbaren Mitsing-Refrain hat, ist Grund genug diese CD zu erwerben. Genauso faszinierend »Piloinen Piika«, in dem Asplunds Violine fliegt. »Varjele« beweist, dass sie auch Balladen können, auch »Kiitollisuutta« ist allerliebst mit seiner einfachen Melodie. Die Supergroup macht eine super CD! (tjk)



Mehr CDs von Saaga Ensemble



Siehe auch:
Rajaton
Milla Viljamaa

Johanna Juhola

Värttinä


 Saaga Ensemble: Polku

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Niiles-Jouni Aikio: Niiles-Jouni Aikio
( 2002, Saamen Siida Ky NJA-001 )

Lasst Euch vom Cover nicht abschrecken, einer billig gemachten Verfremdung mit Hilfe eines Relief-Filters. Der finnische Joik-Sänger hat nämlich zumindest musikalisch keine billigen elektronischen Tricks nötig und setzt sie nur mit Bedacht ein. Begleiten lässt sich Niiles-Jouni Aikio oft nur mit dezenten Keyboards, einer Trommel oder maximal beiden zusammen. Ab und an lässt eine Geige von sich hören; meist assistieren aber nur geschrammelte Gitarre und eine abgrundtief wummernde Trommel die manchmal etwas wacklige Stimme des Joikers.

Und damit wären wir beim Problem: Die theatralische Darbietung und die bisweilen in übertriebenen Hall-Wellen versinkende Schamanenmusik wirken bisweilen noch etwas unausgegoren. Manchmal kann man diese holprigen Unsicherheiten als naiven Charme werten, manchmal aber auch schlicht nur als mehr oder weniger liebenswerten Dilettantismus. Sorry, Niiles-Jouni, aber so erzeugen Deine Gesänge keinen hypnotischen Sog. (lha)

Niiles-Jouni Aikio: Niiles-Jouni Aikio

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Aino Ojakoski & Kimmo Mattila: Satumaa
( 2010, Eigenverlag FI-MIT-10-00001-0001 )

Bratsche und Akkordeon ist eine eher ungewöhnliche Kombination, aber der im Vergleich zur kleineren Geige vollere und dunklere Klang der Viola passt sehr gut zum Akkordeon. Zumal wenn zwei wahre Meister am Werk sind: Die Bratschistin Aino Ojakoski hat ebenso an der Sibelius-Akademie studiert wie Kimmo Mattila, beide trafen sich dort und treten seit 2007 zusammen auf, unter anderem im Herbst 2010 auf einer von der Deutsch-Finnischen Gesellschaft organisierten Deutschland-Tournee.

Ojakoski und Mattila wählten den Titel »SATUMAA« natürlich nicht zufällig aus – das Stück von Unto Mononen ist der berühmteste Tango Finnlands und auf gefühlten tausend CDs enthalten. Hier ist es das letzte Stück, auf das zu warten lohnt. Doch auch die übrigen Stücke gefallen: »Hurmio« beginnt, wie der Titel verspricht, mit Leidenschaft, »Kehtolaulu« von Armas Järnefelt und »Vuorenpeikkojen Iltasoitto« von Heino Kaski zählen eher zur finnischen klassischen Musik. Eine besonderes Talent haben sie für Potpourris: drei finnische Volkslieder werden ebenso verknüpft wie Filmmelodien und Schlager – jeweils sehr gelungen. Auch der argentinische Tango ist mit drei bekannten Stücken vom Gottvater des neuen Tango Astor Piazzolla vertreten: »Oblivion« gehen sie mit viel Respekt an, in »Libertango« zeigen sie Virtuosität und Energie. Und dann kommt ja noch »Satumaa«, aber da ist der Hörer schon längst im Märchenland des Tango. (tjk)

 Aino Ojakoski & Kimmo Mattila: Satumaa

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Alamaailman Vasarat: Käärmelautakunta
( 2003, Silence Records /Bonnier SLC 014 )

»Wir sind eine finnische Band«, schreiben mir Alamaailman Vasarat, »die punkige Brazz-Musik für Geheimagenten spielen. Oder koscheren Kebab-Jazz. Oder von Metal beeinflusste Filmmusiken.« Ach, ich solle doch einfach zu hören, dann würde ich schon sehen. Und dann lassen sie mich damit allein.

Gesagt, getan, und schon verstehe ich die Jungs um den Saxophonisten Jarno Sarkula. Jede Eingrenzung ihres Treibens in eine Schublade wäre in der Tat eine unzulässige Verkürzung. Wenn man auch nicht aufhören kann, irgendwie Bezugspunkte zu dem zu suchen, was man eben kennt und damit im Griff zu haben glaubt. Es ist schlicht die ungeheuere Kraft, die aus den neun Stücken strömt, die einen sprachlos macht (passenderweise wird auch nicht gesungen).
Eben noch agieren die zwei Celli wie schwerste E-Gitarren, dann wieder eröffnen die Blasinstrumente eine tieftraurige Weise, wie man sie von Roma- und Sinti-Beerdigungen erwartet. Im nächsten Moment schleppt sich eine Elegie verstört dahin, worauf eine angejazzte Großstadtmelodie folgt – eindringlichste Momente halt aus dem Leben einer finnischen Band. (frk)



Mehr CDs von Alamaailman Vasarat



Siehe auch:
Charon
Höyry-kone

Verschiedene: Tervetuloa Kioskiin Vol.3


 Alamaailman Vasarat: Käärmelautakunta

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Eva Alkula & Tomoya Nakai: Youkihi
( 2009, Texicalli Records TEXCD 097 )

Augen zu und durch? Natürlich verführt die Besetzung, sich zurück zu lehnen und sich dem wunderbaren Flow der sieben Stücke hinzugeben, oder aus anderem Betrachtungswinkel die CD in die Esoterik-Ecke neben Vollenweider zu stellen. Beides hat eine gewisse Berechtigung, wird aber insgesamt dieser Musik nicht gerecht. Deshalb also erst mal: Ohren auf und rein, eintauchen in ein einzigartiges Klanguniversum – Tomoya Nakai spielt 25-saitige Koto, das harfenähnliche japanische Nationalinstrument, hat dies an der Tokyo Universität studiert und entwickelt seither Spielweise und Musik weiter, öffnet sich zeitgenössischer außerjapanischer Musik. Eva Alkula studierte an der Sibelius-Akademie Kantele, lehrt dort inzwischen, ging aber dank Stipendien mehrfach nach Japan und lernte dort Koto spielen und Tomoya Nakai kennen, Folge waren einige Festival-Auftritte und »YOUKIHI«.

Kaum zu glauben, aber Koto und Kantele – das passt! An sich sind sich die Instrumente ähnlich, und doch immer unterscheidbar. Beide tragen Melodien, die sich aus kleinen Sprengseln entwickeln, begleitet vom anderen, die Rollen werden getauscht, verschwimmen, Alkula und Nakai greifen kräftiger zu, türmen Akkorde, ja ganze Wände von Klang zu Gewitterwolken auf, sie lassen Kaskaden von Tönen regnen – insbesondere in den langen Stücken »Izutsu« und »Youkihi« erzählen Alkula und Nakai wundersame, dramatische Geschichten. (tjk)

Eva Alkula: Youkihi

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Ancient Bear Cult: Sounds From The Past
( 2008, Presence Records /Nordic Notes KID 953 )

In der Hochtechnologie-Nation Finnland ist das Heidentum erstaunlich populär. Die Hinwendung zu mythisch überhöhten Mittelalter-Sehnsuchtswelten und angeblich so oppressionsfreien Druiden- und Weisen-Frauen-Rückzugsräumen teilt das finnische Folk-Ensemble Ancient Bear Cult mit allen begeisterten Lesern von Marion Zimmer Bradleys »Nebeln von Avalon«. Echt muss es sein, denn das Unverfälschte, das fehlt uns doch so sehr, wenn wir morgens wie die Lämmer zur Schlachtbank der fremdbestimmten Lohnarbeit trotten. Echt müssen deshalb auch die Instrumente sein, die das Ensemble auf seinem zweiten Album »SOUNDS FROM THE PAST« benutzt: Die Wiking-Leier hat folgerichtig mehrere hundert Jahre auf dem Buckel.

Benannt haben sich die vier Musiker plus Unterstützer nach einem nordfinnischen Volksstamm, der dem Kult der Bärenanbetung huldigte. Schon Tacitus hat von diesen Wilden berichtet. Brav, sehr brav kommen diese neuen Heiden hier daher. Die Frauen sind züchtig und edel, die Männer mutig und stark. Instrumental eingespielte Titel wechseln sich mit Saga-Gesängen ab. Im Ergebnis entwickeln die neuen Bärenjünger eine naive Ernsthaftigkeit, eine selbstbewusste Abgeklärtheit, vor der es durchaus den Hut zu ziehen gilt. Eine Sache ernst zu nehmen ist die eine Seite. Ihr aber kreative Interpretationen abzuringen und neue Wege zu gehen, eine andere. Im Blick zurück können die Dinge nicht neu entstehen. (emv)

 Ancient Bear Cult: Sounds From The Past

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Angelin Tytöt: Dolla
( 1992, Mipu Records MIPUCD 102 )

Bei der ersten Veröffentlichung der Mädel aus Angeli waren sie noch ein Damentrio: Keine geringere als Ulla Pirttijärvi war noch mit von der Partie; sie hat später eine erfolgreiche Solo-Karriere gestartet. Weitere bekannte Namen finden sich in Produktion und Technik: Sari Kaasinen von Värttinä und Janne Viksten.

Weitgehend »naturbelassen« sind die Lieder auf »DOLLA« (Feuer); die drei Stimmen werden nur von Trommeln begleitet, die Rhythmen muten archaisch an. Ulla Pirttijärvi, Tuuni und Ursula Länsman joiken fast die gesamte CD hindurch mit einer Kraft und Inbrunst, die aus den Boxen strömt und direkt greifbar ist. Bei aller tradionellen Singweise steckt die optimistische Frische mancher Joiks sofort an (»Norma Jovnna«). Gelegentlich kommt sogar eine akustische Gitarre zum Einsatz; bei ihrem Hit »Dana Maija«, aber auch unbegleitet beeindrucken die Sängerinnen auf diesem frühen Meisterwerk. (tjk)



Mehr CDs von Angelin Tytöt



Siehe auch:
Angelit
Ulla Pirttijärvi

Värttinä


 Angelin Tytöt: Dolla

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Angelit: Mánnu
( 1999, Innovator Series /Warner 3984-25790-2 )

Kaum zu glauben, dass die fest in der Tradition verwurzelten Angelin Tytöt von 1992 die Angelit von 1999 sind! »MÁNNU« ist der Sprung in die Zukunft: Kaum eine Band hat die stilistische Weiterentwicklung innerhalb von vier CDs oder sieben Jahren so konsequent und überzeugend vollbracht wie Angelit. Dazu tragen auch die neuen Bandmitglieder bei: die Percussionisten Samuli Kosminen und Mamba Assefa, hauptsächlich der auch bei RinneRadio aktive Kimmo Kajasto, der aus diversen Computern und Keyboards alle möglichen Sounds heraus holt. Selbstverständlich ist auch noch Alfa Häkkinen (Gitarre, Gesang) dabei.

Freilich wird gejoikt – Tuuni und Ursula Länsman joiken so überzeugend wie eh und je, aber sie joiken über elektronischen, fast futuristischen Sounds: ein wunderbarer Kontrast, obendrein ist MÁNNU teilweise herrlich tanzbar; es groovt ohne Ende (»Iŋguna Gánda«). Aber sie können auch anders: »Reiuue« ist eine atmosphärische Ballade mit feinem Text, ohnehin sind die Texte klar, gut und poetisch, im Booklet lobenswert vielsprachig (Sami, Finnisch, Englisch, Französisch, Deutsch). Angelit schlagen mit »MÁNNU« eine Brücke über Jahrhunderte, und vor allem: So gutes gibt's selten auf den Dancefloors dieser Welt. (tjk)



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Siehe auch:
Angelin Tytöt

 Angelit: Mánnu

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Ánnámáret Ensemble: Gollehelmmot
( 2016, Tuupa Records TREC-036 )

Hinter Ánnámáret verbirgt sich Anna Näkkäläjärvi-Länsman: Sie ist Sängerin, Songschreiberin und Klarinettistin aus Utsjoki in Sápmi, also Samiland. Sie macht seit ihrer Kindheit Musik, studierte an der Sibelius-Akademie klassische Klarinette und gründete 2011 ihr Ánnámáret-Ensemble. »GOLLEHELMMOT« ist die zweite CD der Band. Die ist prominent besetzt: Ilkka Heinonen spielt Kontrabass und Sami Kurppa Piano, Harmonium und programmiert (dezent eingesetzte) elektronische Beats. Ein Veteran aus mehreren Jahrzehnten ist Janne Lappalainen (u.a. Värttinä) an Bouzouki, Sopransaxophon, Gitarre und Banjo, dazu kommt die wunderbare Johanna Juhola am Akkordeon.

Von einem solchen Star-Ensemble kann man viel erwarten, und keineswegs wird man enttäuscht – moderne akustische Musik auf sehr hohem Niveau. Anna Näkkäläjärvi-Länsman schreibt interessante Stücke, sie hat die samische Tradition im Blick aber nicht in jeder Melodielinie – die Songstrukturen sind nordeuropäisch-folkig. Sie joikt hier und da (»Ruoktu«) und singt ansonsten mit klarer, kraftvoller Stimme.

Ihre Themen sind Suchen und Finden, Aufbrechen und Heimkommen, Natur und Veränderung. »Dutnje« (»Für Dich«) ist eine schöne Ballade, »Silbbat Ja Gollit« (»Silber und Gold«) ist hingegen sehr lebhaft. In »Okta Mis« (»Einer von uns«) bekräftigt sie selbstbewusst und aufrecht, dass die Samen auch nach und trotz kultureller Repressionen und Demütigungen weiter leben werden. Auch »Sálbma« ist sehr ergreifend – der Titel bedeutet »Hymne«, es geht um die Hinüberrettung traditioneller Lebensweise in die Zukunft. Das spiegelt vielleicht die Musik generell: In einer globalisierten Welt soll man sich nicht einschließen. Man darf auch Einflüsse zulassen, muss aber seine Identität bewahren. Das Ánnámáret Ensemble macht genau das. (tjk)



Siehe auch:
Johanna Juhola
Värttinä

Ilkka Heinonen

Janne Lappalainen


 Ánnámáret Ensemble: Gollehelmmot

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Band'o: Away
( 2006, Akusti-Tuotanto AKUCD 9903 )

Schon nach den ersten Takten von »Different Past« ist klar: Das ist was ganz besonderes! Das Familienunternehmen Sillanpää spielt Bluegrass, manchmal traditionell-authentisch, aber wenn sie wollen, können sie dieser im eigenen Saft schmorenden Gattung richtig Feuer geben! Letzteres geben sie auch live, sie sind vor allem in den USA unterwegs und dort bekannter als in Europa.

Die Schwestern Jemina und Selina Sillanpää, beide Anfang 20, singen und spielen Violine, schreiben zudem fast alle Songs auf der CD. In »Rakkaani sanoi« singen sie sowohl englisch wie finnisch, letzteres ausschließlich in »Siirtolainen«, das aber musikalisch eher Bluegrass-traditionell klingt – sehr reizvolle Kombination! Gelegentlich machen sie Ausflüge in finnische Folklore, bleiben aber ihrem Bandsound treu: Tom Nyman (b) sorgt für den Boden, Vater Seppo Sillanpää begleitet auf der Gitarre die solistischen Ausflüge von Janne Vikstén (bj, mand, mandola) und Olli Haavisto (dobro, slide-g), darüber überzeugen die Schwestern violinistisch wie gesanglich – gelegentlich erinnern sie an die grandiosen Roches, so haarscharf intonieren sie ihre Gesangsharmonien. Diese kommen besonders gut in den Uptempo-Nummern wie »A Lullaby«; ihre Balladen haben Gänsehaut-Potential, »Going Home« und das finnische Traditional »Satarastas« etwa. Die Mädels schreiben packende Songs, die hoffentlich bald Standards im Bluegrass-Songbook werden! (tjk)



Mehr CDs von Band'o

 Band

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