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Lange Rezensionen 1 - 10 von 200 im Genre »Jazz« und Land »Dänemark« (insgesamt 285)

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Jakob Buchanan Kvartet: i Land in The Green Land
( 2010, Buchanan Records /Pladekisten.dk BR004, 5707471017586 )

Einen seltsamen Titel hat Jakob Buchanan seinem Quartettalbum gegeben, und er passt insofern, als »i Land in The Green Land« ein außergewöhnliches Werk ist. Inspiriert von und gewidmet der verlassenen grönländischen Minenstadt Quillissat, wo Buchanan den Sommer 2008 verbrachte, ist »i Land…« nicht nur ein eindringliches Jazzalbum, sondern erzählt eine Art Geschichte, vergleichbar mit einem poetischen Dokumentarfilm, bei dem weniger die Informationen oder die Handlung im Zentrum stehen als vielmehr die Assoziationen, Gefühle und Stimmungsbilder, die der Flügelhornist mitbringt und vermitteln will.

Zum Teil, in den fünf kürzeren, eher songhaften Stücken geht »i Land…« problemlos als ECM-typischer Kammerjazz durch, stilistisch sehr nah an den jüngeren Alben eines Tomasz Stanko oder einem der zahlreichen »nordischen« ECM-Ensembles, was den melodischen, zurückhaltenden Tonfall angeht. Kein Wunder, lagen Aufnahme und Mix in den Händen von Jan Erik Kongshaug im Rainbow-Studio. Doch zwischen diesen kürzeren gibt es zwei sehr lange, hochkomplexe und überragend interpretierte Stücke, die sich klanglich und gestalterisch weit öffnen, zugunsten von Assoziationen anregenden Stimmungsbildern, ein wenig wie in Miles Davis' sogenannter »elektrischer Phase«. Dass die Gruppe aus vier Musikern besteht, die in der dänischen Szene zu den derzeit besten an ihren jeweiligen Instrumenten zählen (Jakob Bro, Simon Toldam und Marilyn Mazur) und die hier zu einem brillanten Ensemble verschmelzen, macht »i Land...« zu einem Ereignis. (ijb)



Siehe auch:
Jakob Buchanan Sextet
Simon Toldam Trio

Jakob Bro

Marilyn Mazur


Jakob Buchanan: i Land in The Green Land

Offizielle Website

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Acoustic Guitars: Arabesque
( 2002, Stunt STUCD 02062 )

Die virtuosen Kunststückchen des dänischen Gitarrentrios lassen in mancherlei Hinsicht an die leichtfüßigen Griffbrett-Rasereien des Allstar-Trios mit John McLaughlin Al Di Meola und Paco De Lucia denken. Wobei man bei letzteren zwar damals über die Artistik staunte, ihr Treiben jedoch recht schnell als sinnentleerte Muskelprotzerei mit zu vielen Noten entlarvte. Trotz ebenfalls imposanter Technik übertreiben's Mikkel Nordsø, Christian Ratzer und Steen Kyed nicht, und das lässt ihr viertes Album »ARABESQUE« zu einem beachtlichen Markstein im Grenzland von Jazz sowie spanischer, arabischer und indischer Folklore werden.

Die von den Perkussionisten Klavs Nordsø (Bongos, Congas, Darbouka, Tambourin und Cajun) sowie Ole Theill (Tablas) begleiteten Gitarristen wandern geschickt zwischen den Genres und erinnern in einem Moment glaubwürdig an indischen Shakti-Jazz, um dann wieder abrupt ein Flamenco-Feuer zu entzünden oder sich in seltsamen Bossa-Rhythmen treiben zu lassen. Und dazwischen gibt's auch mal ein Percussion-Solo, oder man sperrt die Trommler aus und ergeht sich in einer nebelverhangenen Ballade (»Through The Mist«). Macht Spaß, das. (peb)

 Acoustic Guitars: Arabesque

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Thomas Agergaard: Little Machines
( 2003, Stunt /Sunny Moon STXCD 20312 )

Eine illustre Truppe hat sich da Saxophonist und Komponist Thomas Agergaard zusammengestellt - die französische Vokalistin Geraldine Keller, der schwedische Gitarrist Krister Jonsson, der tschechische Bassist Miroslav Vitous, Agergaards Landsleute Peter Fuglsang (Bassklarinette), Klaus Löhrer (Tuba) sowie die Amerikaner Hank Roberts (Cello) und Jim Black (Drums).

Und sie alle helfen, die eigenwilligen Songs ihres Leaders umzusetzen, der in seiner Vita sowohl live gespielte Stücke für Boxkämpfe und Solo-Tänzer als auch eine intensive Beschäftigung mit Ligeti, Alban Berg und Charles Ives anführen kann. Entsprechend arbeitet sich sein Bandprojekt durch fast klassische Jazzstandards, nascht an Avantgarde á la Frank Zappa, zitiert Weather Report und scheut sich zuweilen auch nicht vor plakativ nordisch-elegischen Einsprengseln. Eine fordernde, zu Entdeckungen einladende Platte. (frk)

Thomas Agergaard: Little Machines

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Jacob Anderskov & Agnostic Revelations: Granular Alchemy
( 2012, ILK /Challenge Records Internationa ILK195CD )

»Eine neue CD von Jacob Anderskov - das kann ja spannend werden,« denkt sich der Rezensent beim Betrachten des wieder einmal reizvollen Covers und erwartet sogleich sprunghafte, gleichwohl fantasievolle Musik, die bestimmt keinen Raum zum Entspannen bieten wird. Vier Stücke über 39 Minuten, vom US-amerikanisch geprägten »Agnostic Revelations«-Quartett, dessen Debütalbum knapp drei Jahre zuvor bereits durch halluzinogene Farbexplosionen in Aug und Ohr sprang. Doch lassen wir die Musik sprechen: Wie gehabt spielt sich Anderskov nicht in dem Vordergrund, sondern erzeugt mit seiner Band eine beachtlich gleichberechtigte Musik, in der Saxofonist Chris Speed, Bassist Michael Formanek, Schlagzeuger Gerald Cleaver und der Pianist und Komponist selbst sich oftmals so eng miteinander verzahnen, dass man sich schon sehr bemühen muss, will man den einzelnen Musikern folgen.

Dass Cleaver vorher mit Roscoe Mitchell oder auch Miroslav Vitous gespielt hat, - und nicht zu vergessen auf den beiden jüngsten, hervorragenden Quartettalben mit Formanek - (allesamt zu genießen via ECM), passt natürlich perfekt zu einem ruhelosen Geist wie Anderskov. Woher nimmt der Mann nur all seine Ideen? Offenkundig aus dem höchst inspirierenden Dialog mit exzellenten, in diesem Fall auch erfahreneren Musikern. Diese Neugier und Unvoreingenommenheit führt ihn regelmäßig in neue Höhen. Und wir freuen uns schon jetzt auf das, was er uns als nächstes zu bieten haben wird. Ja, entspannen kann man bei »GRANULAR ALCHEMY« in der Tat nicht, doch zum Ende hin wird es zumindest auch mal etwas leiser und solistischer. (ijb)



Siehe auch:
Anderskov Accident
Andersson / Anderskov / Nilsson

Tranberg/Davidsen

Jacob Anderskov with Strings, Percussion & Piano


Jacob Anderskov: Granular Alchemy

Offizielle Website

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Jacob Anderskov: Habitable Exomusics - The Trilogy
( 3 CDs, 2015, ILK /New Arts International ILK244/245/246CD )

Nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei komplette Alben veröffentlicht der für seine Produktivität und Vielseitigkeit bekannte Pianist im Sommer 2015, und jede der drei CDs in einer anderen Besetzung, Spielart und Stimmung. Alles ist Jazz, wie gehabt, und diesmal erstaunlich »straight« für Anderskovs progressiven Geist. Doch ebenfalls wie gewohnt ist »Habitable Exomusics - The Trilogy« ein äußerst ambitioniertes Projekt, nur diesmal mit etlichen Verweisen und philosophischen Bezügen geworden, die wir hier bei weitem nicht angemessen zur Sprache bringen können, zumal Anderskov die CDs um Gedanken und Reflexionen via Blog und Videos erweitert. Doch das Gute: Die Musik stimmt auch ohne Wissen um all diese Hintergründe!

»KINETICS (The Path)«, mit 36 Minuten die kürzeste CD der drei, präsentiert ein weitgehend »klassisches« Jazztrio, mit Adam Pultz Melbye am Bass und Anders Vestergaard am Schlagzeug. Der Sound, aufgenommen im Kopenhagener Studio The Village, ist ein etwas direkterer, sozusagen frischerer als auf den übrigen beiden CDs. Das Trio legt acht feine, charmante Nummern vor.

Auf CD2, »STATICS«, hören wir Anderskov 46 Minuten lang solo am Flügel des Osler Rainbow Studio. Der Untertitel »The Map« deutet darauf hin, dass er diese Trilogie als eine »künstlerisch radikalisierte Zusammenfassung« seiner musikalischen Sprache und Landschaft »bis jetzt« betrachtet. Die »Statics Part I - XII« sind zumeist weniger schwebend als vielmehr im stetigen, assoziativen Springen und Changieren zwischen Melodie und Abstraktion begriffen.

Dies setzt sich in Vol. III, »DYNAMICS (The Terrain)«, auf eine im Grunde noch abstraktere Weise fort. Die als letzte, ebenfalls mit Jan Erik Kongshaug im Rainbow Studio eingespielte CD macht den Bogen vom eingängigen ersten, über den introspektiv-individualistischen zweiten Teil hin zu einer in der Tat dynamischen, gänzlich anders gelagerten Trio-CD, nun mit Schlagzeuger Gerald Cleaver (Mitglied bei Jacobs Agnostic Revelations) und Bassist Nils Davidsen. Anders als die »Kinetics«-Stücke sind hier alle Musiker gleichrangig als Urheber angegeben, und die bis zu 17 Minuten langen Improvisationen »The Terrain Part I - IV« gehen weit »Ins Offene«. Da sich Anderskov hier offenbar aufmacht, innovative Wege für das Jazztrio-Genre zu finden und zu begehen, ist »DYNAMICS« die wohl schwierigste, herausforderndste CD der Trilogie geworden — zugleich aber auch die beste; und auch klanglich eine komplexe Angelegenheit. (ijb)



Siehe auch:
Adam Pultz Melbye
Anders Vestergaard

Nils Davidsen

Jacob Anderskov & Agnostic Revelations


Jacob Anderskov: Habitable Exomusics - The Trilogy

Offizielle Website

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Jacob Anderskov with Strings, Percussion & Piano: Strings, Percussion & Piano
( 2013, ILK /VME ILK206CD/ILK206LP )

Er macht es uns (und sich) wirklich nicht einfach, dieser Anderskov. Nachdem er in bereits 15 teils superben Alben als Bandleader das Feld des »contemporary Jazz« recht gut abgegrast und ausgelotet hat, ist die Kreuzung mit der »Neuen Klassik« bzw. Kammermusik freilich der konsequente nächste Schritt im Œuvre des Tausendsassas. Ob man den Titel »Streicher, Perkussion und Piano« als Understatement oder Albernheit einordnen soll, lässt sich auch nach mehrfachem Hören der siebenteiligen Suite nicht so recht entscheiden.

Jacob Anderskovs Quintett, dessen Darbietung unablässig und nahezu frech zwischen halb sperrig, halb romantisch komponierter Kammermusik und lasziv improvisierter Jazzimpro changiert, setzt sich neben seinem Piano und Peter Bruuns Schlaginstrumenten zusammen aus drei Streicherinnen an Violine, Viola und Cello. Manche Passage weckt gar Assoziationen zu (osteuropäischer?) Folklore. Virtuose Schönheit, ja, aber mit Sicherheit nichts für zwischendurch. Wo Anderskov draufsteht, weiß man mittlerweile blind, dass interpretatorische Qualität drinsteckt. Aber wo er all diese Ideen hernimmt...? Schon sind wir gespannt, was er als nächstes aus dem Hut zaubern wird. Die LP verzichtet übrigens erstaunlicher Weise und leider auf das fünfminütige (und sehr gelungene) »Diamonds Are For Unreal People III«. (ijb)



Mehr CDs von Jacob Anderskov & with Strings, Percussion & Piano



Siehe auch:
Anderskov Accident
Jacob Anderskov

Peter Bruun

Simon Toldam Orkester


Jacob Anderskov: Strings, Percussion & Piano

Audio-Link Offizielle Website

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Anderskov Accident: Full Circle
( 2011, ILK /Challenge Records Internationa ILK178CD / ILK178LP )

Jacob Anderskov ist alles andere als ein beschränkter Genosse. Das zeigen seine bislang 15 teils sehr unterschiedlichen Alben in verschiedenster Besetzung, aber das wird auch sofort klar, wenn man die vierte CD seines wechselnden Ensembles Accident hört. Nach drei Studioalben ist »FULL CIRCLE« eine reine Live- bzw. Konzertplatte, im Februar 2011 in Kopenhagen aufgenommen. Pianist Anderskov leitet am Wurlitzer ein fusion-inspiriertes Sextett mit drei Bläsern, darunter die faszinierende Saxofonistin Laura Toxværd.

Mit Trompeter Kasper Tranberg (Delirium) und Posaunist Mads Hyhne setzt sie im Blechtrio die markantesten Akzente in diesem streckenweise sehr energisch improvisierten Konzert. Und gerade dadurch rettet sich der Siebziger- bis Achtziger-Jahre-Ansatz des Fusion-Jazz immer wieder souverän in die Gegenwart herüber. Die Rhythmusbasis mit Nils Davidsen am Bass und Tom Rainey am Schlagzeug groovt unablässig, darf sich gerade zum Ende hin auch mal alleine austoben. So bringen Anderskov Accident ältere Zeiten etwa der Dave Holland Band in gute Erinnerung, wo in ganz ähnlicher Weise die Spannung von Ensemble-Impro und dem starken Charakter des Leaders überzeugten. (ijb)



Siehe auch:
Jacob Anderskov
Simon Toldam Orkester

The Living Room

Kasper Tranberg & Nils Davidsen


 Anderskov Accident: Full Circle

Offizielle Website

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Lotte Anker & Jakob Riis: Squid Police
( 2014, Konvoj Records /Phonofile KOR006 )

Saxofon und Elektronik? In Norwegen kann das klingen wie Håkon Kornstads ebenso intime wie offen atmende Poesie, in Schweden gibt es beispielweise die technoide Dekonstruktion des Duos Lindeborg/Johansson, aber auch die schroffen Noise-Kaskaden der Finnen Vainio und Vãisãnen, dort allerdings mit Cello (Hildur Guðnadóttir oder Arne Deforce) kommen einem in den Sinn. Bleibt Dänemark, und jede/r, der sich in der dortigen Szene mit einem Saxofon in der Hand blicken lässt, wird unweigerlich mit Lotte Anker verglichen. Parallel zu ihrem Neue-Musik-trifft-Spoken-Word-Jazz »What River Is This« erscheint das bereits exakt fünf Jahre zuvor aufgenommene Duo mit Jakob Riis, der Laptop (Live Electronics), Feedback und Processing liefert.

Das Ergebnis dieses Duo-Debüts erweist sich als monolithische, streckenweise klaustrophobische und sogar abgründige Klangexkursion — düster, getragen, radikal — und damit am ehesten mit dem Werk von Mika Vainio zu vergleichen, auch deshalb weil beide ihre Klangkunst elektroakustisch und live betreiben, nicht in Form etwa von programmierten Rhythmen. Die Kreuzung aus Riis' oft metallischen Sounds und Ankers akustischem, teils nervösem Free Jazz ergibt ein mal spacig-schwebendes bis flirrend immaterielles (»Fluid Mechanics«, »Photic Zone«), mal dröhnend noisiges (»Eagle Ray«), dann wieder drastisch aggressives (»Daggertooth«) Klangbild. Der Titel »SQUID POLICE« deutet immerhin darauf hin, dass Anker und Riis ihren ambitionierten Avantgarde Jazz nicht ganz so ernst nehmen, wie es vielleicht den Eindruck erweckt. Als Ergebnis ihrer Bemühungen wurde das 2009 entstandene Album für den schwedischen »Manifest Award« 2015 als »Best experimental album of the year« nominiert. Klasse/krasse Scheibe, nur für Erwachsene. (ijb)



Siehe auch:
Lotte Anker
Håkon Kornstad

LJ Duo

Jakob Riis & Liudas Mockūnas


Lotte Anker: Squid Police

Audio-Link Video-Link

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Aphrodesia: Indigo
( 2007, Stunt /Sundance STUCD 9072-2 )

Aphrodesia ist ein Sextett um den Gitarristen und Keyboarder Asger Johannes Steenholdt und die Sängerin Yasmin; ihre Musik könnte man als Pop Jazz oder Jazz Pop überschreiben. Leider ist auf ihrem Debut »INDIGO« eigentlich nichts gelungen – als Aphrodisiakum taugt die CD definitiv nicht.

Die Songs, von der Band selbst gestrickt, sind reichlich fad und erreichen locker die Originalität ihrer Titel (»Wind Song« oder »Sing To The Stars Above«). Ebenso bieder agieren die Musiker, am schlimmsten jedoch ist Sängerin Yasmin mit mittelschweren Intonationsproblemen und einer Stimme, die in höheren Lagen richtig nerven kann (»I Feel Happy Today«). »I Don't Want To Be A Superstar«, singt Yasmin schon im Opener: diese Sorge braucht sie nun wirklich nicht haben. (tjk)

 Aphrodesia: Indigo

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Babop: Babop
( 2004, Cowbellmusic /Leicom 13 )

Als Markenzeichen zwei gleiche, noch dazu in seltenen Tiefen tutende Frontinstrumente: Kann das gut gehen? Es kann, wenn diese von Bandleader Benjamin Koppel und Jesper Løvdal gespielt werden, wobei der eine im rechten, der andere im linken Kanal ertönt – und keineswegs schwerfällig, wie die Uptempo-Nummer »Go« beweist. Auch die Rhythmusgruppe kann sich hören lassen: Jacob Anderskov brilliert nicht nur am Piano, sondern setzt mit dem Rhodes Akzente, und sein Stück »Tones 2 Barry« gehört zu den Höhepunkten. Neben dem soliden Jonas Westergaard (b) zeigt auch Kresten Osgood, warum er derzeit einer der gefragtesten Drummer Dänemarks ist.

Musikalisch fußt dieses Quintett im Hard Bop, wagt sich allerdings auch an modernere Klänge und verzichtet völlig auf Fremdkopositionen. Koppel schreibt nämlich selbst auch gute Stücke: »Soulbop« trägt den Untertitel »Portrait Of Mingus« und klingt auch so, »Blæsevejr« steht ästhtetisch eher einer Swing-Big Band nahe, und »H.T.E.S.T.A.C. (How To Explain Socialism To A Cat)« ist herrlich wild. (tjk)



Siehe auch:
Koppel/Andersson/Riel
Koppel/Danielsson/Humair

Koppel/Domiguez/Andersen


 Babop: Babop

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