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Alle Rezensionen zu Vilde Frang
(Genre »Klassik«, Land »Norwegen«)

 

Homage
Vilde Frang: Violine · José Gallardo: Klavier
( 2017, Warner Classics 0190295805326 , Einspielung: März 2017 )

Schön, dass Vilde Frang für Überraschungen gut ist. Nach fünf Alben fühlt sie sich offenkundig auf dem Markt etabliert genug, um auch einmal ein ganz eigenes Album mit 17 verschiedenen Stücken unterschiedlichster Herkunft zu füllen, ein Programm von 55 Minuten - im übrigen ohne auch nur einen nordischen bzw. skandinavischen Komponisten. Zugegeben, es sind mit einer Ausnahme männliche Komponisten [hinter dem Pseudoynm Poldowski verbarg sich Régine Wieniawski (1879-1932)], das ist doch ein wenig schade; aber es ist toll zu sehen, wie sich die immer noch viel jünger als ihre 31 Lebensjahre wirkende Norwegerin souverän und bodenständig gibt, mit »HOMAGE«, ihrer bereits dritten CD bei Warner Classics, sogar selbstbewusst ein Album aufgenommen hat, das sie in Dialog mit großen Meisterinterpreten der Vergangenheit zeigt, welche sich ebenfalls durch eigenwillige Blickwinkel in der Musikgeschichte verankert haben.

Gemeinsam mit dem argentinischen, in Deutschland lebenden Pianisten José Gallardo (Jahrgang 1970) spielt Vilde Frang in der Osloer Sofienkirche kürzere Kompositionen, die zwischen dem späteren 18. Jahrhundert und dem frühen 20. entstanden. Ein Name, der dabei häufig auftaucht, ist Fritz Kreisler. Der Violinist (1875-1962) erstellte Transkriptionen vieler klassischer und romantischer Stücke, um sie in sein Repertoire aufnehmen zu können, häufig als Zugaben; ein paar weitere Arrangements stammen darüber hinaus von dem Russen Jascha Heifetz (1901-1987) etwa aus Prokofiews Ballett »Romeo und Julia« oder von spanischen bzw. mexikanischen Liedern von Isaac Albéniz oder Manuel Ponce.

»Ich stelle mir einen Fiedler auf der Straße vor, der mit seiner Geige Geschichten erzählt. Die können aus Russland kommen oder aus Italien. Jedes Stückchen entwickelt auf kleinstem Raum eine ganz eigene Stimmung,« sagt die Interpretin. Vilde Frangs persönliches Album ist also zugleich eine Homage an die großen Vorbilder an der Geige vor rund hundert Jahren wie auch an den unmittelbaren Charme einfacher Melodien, die das Publikum begeistern. Es ist eine wunderbare Erweiterung ihrer Diskografie und eine treffsichere Zusammenstellung obendrein. Es sollte in der »klassischen Musik« viel mehr solcher Alben geben. (ijb)

Mit folgenden nordischen Komponisten und Werken:
Franz Ries: La Capricciosa · Robert Schumann: Widmung (op.25 Nr.1 aus »Myrthen«) · Henryk Wieniawski: »Obertass« Mazurka op.19 Nr.1 · Christoph Willibald Gluck / Fritz Kreisler: »Reigen seliger Geister« aus »Orfeo ed Euricide« · Franz Schubert / Fritz Kreisler: Ballettmusik aus »Rosamunde« · Poldowski: Tango · Claude Debussy / Léon Roques: Valse aus »La plus que lente« · Henryk Wieniawski / Fritz Kreisler: Caprice Es-Dur »Alla Saltarella« · Alexander Scriabin / Joseph Szigeti: Étude op.8 Nr.10 · Fritz Kreisler: Rondino nach einem Thema von Beethoven; »Gypsy Caprice« · Antonín Dvorak / Fritz Kreisler: Slawischer Tanz in e-moll op.46 Nr.2 · Sergej Prokofieff / Jascha Heifetz: »Masken« aus »Romeo und Julia« · Felix Mendelssohn / Fritz Kreisler: Lied ohne Worte op.62 Nr.1 · Isaac Albéniz / Jascha Heifetz: »Sevilla« (Nr.3 aus »Suite Española« Nr. 1) · Manuel Ponce / Jascha Heifetz: »Estrellita« (»My Little Star«), Mexican Serenade · Antonio Bazzini: Calabrese op.34 Nr.6

Vilde Frang: Homage

 

Britten · Korngold: Violin Concertos
Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks · James Gaffigan, Dirigent · Vilde Frang, Violine
( 2016, Parlophone /Warner 0825646009213 , Einspielung: 2015 )

»Es ist ein wahrhaftig romantisches Violinkonzert, das die Musikwelt lange vernachlässigt hat,« äußert sich Vilde Frang über Erich W. Korngolds unmittelbar vor dem Zweiten Weltkrieg entstandenes, aber erst 1947 uraufgeführtes Werk. »Es beginnt wie mit einer Umarmung, ist leicht und warm, eines der positivsten, optimistischsten Konzerte, die ich kenne. Dabei spielen für mich die Hollywood-Anklänge gar keine so große Rolle. Es sind die unglaubliche Ausdruckskraft und Gesanglichkeit, die mich daran faszinieren.
 Diese Musik reißt einen einfach mit, sie ist wie ein Vogel, der immer höher steigt und keine Grenzen kennt. Man kann sie nicht kontrollieren, man muss sich ihr hingeben. Es ist wie Champagner, Feuerwerk und Genuss, ein Ozean von Emotionen.«

Prägnanter kann man kaum für diese Einspielung werben, die die norwegische Stargeigerin im Sommer 2015 mit dem HR-Sinfonieorchester unter James Gaffigan im Studio in Frankfurt gemacht hat. Langsam nähert sich Vilde Frang der Gegenwart an, und nachdem ihre letztjährige Mozart-CD schon durch eine farbenreiche Gegenwärtigkeit bestach, kommen diese Stärken ihrer emotionalen Klarheit in dieser Aufnahme bestens zum Tragen. Die 29-Jährige beweist nicht zum ersten Mal ein kluges und spannungsreiches Gespür in der Auswahl ihrer Stücke. Schon lange habe sie sich gewünscht, diese beiden »Lieblingskonzerte« auf einem Album zu vereinen. Und auch wenn die Kombination mit Brittens zeitgleich entstandenem, aber sehr viel anders gelagerten, indes nicht weniger eindringlichem Violinkonzert Op.15 nicht direkt auf der Hand liegt, so machen Vilde Frang und James Gaffigan die Paarung in dieser Aufnahme schlagkräftig und sehr gegenwärtig.

Auch Benjamin Brittens Violinkonzert entstand um 1937 im amerikanischen Exil, spricht aber eine viel ernstere, zumal eine »britische« Sprache, wie Frang und Gaffigan kommentieren. Die Interpretin nennt das Werk »eines der größten Dramen im Repertoire« der Geige. Ganz anders als bei Korngolds lustvoller Feier spiegelt sich bei Britten die spannungsreiche Zeit der Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg. Kein Wunder sagt Vilde Frang, sie fühle sich nie dem Tod näher als in diesem Werk. Mit dieser ebenso nicht alltäglichen wie virtuosen, rundum überzeugenden Einspielung fügt sie ihrer Diskografie einen weiteren Höhepunkt zu einem zunehmend komplexen, bleibenden Gesamtwerk hinzu. Farbenreich, emotional vielschichtig und souverän auf der Suche nach einem eigenen, agilen und nuancierten Blickwinkel. (ijb)

Vilde Frang: Britten · Korngold: Violin Concertos

 

Mozart: Violin Concertos 1 & 5 · Sinfonia Concertante
Vilde Frang: Violine · Maxim Rysanov: Viola [7-9] · Arcangelo, Leitung Jonathan Cohen
( 2015, Parlophone /Warner 0825646276776 )

Vollmundig wird Vilde Frangs neue CD — nach drei starken Alben bei EMI ist dies ihre erste bei Warner — als »geigerischer Meilenstein« und »magisch« angepriesen. Kleiner geht es heute anscheinend nicht mehr. Mozart ist bekanntlich ein Dauerbrenner, und gerade die Violinkonzerte gehen bekanntlich immer. Doch wie passen die längst europaweit auftretende, vor wenigen Jahren noch als Nachwuchstalent gehandelte Norwegerin und der jugendliche Mozart zusammen? Erfreulich gut, darf man festhalten. Auf den Coverfotografien wirkt die 29-Jährige noch immer deutlich jünger als sie ist, doch mag das auch an den etwas eigenartig auf mädchenhafte Reinheit getrimmten Bildern liegen.

Aber sei's drum: In der Aufnahme mit Jonathan Cohen und seinem Kammerorchester Arcangelo überzeugen vor allem die beiden Violinkonzerte mit Gegenwärtigkeit, erzählerischer Frische und Genauigkeit im Ensemble und extrovertierter, juveniler Verve der Solistin. In der ein wenig dunkleren »Sinfonia Concertante« im Zusammenspiel mit Maxim Rysanov ist es hingegen der Bratscher, der das Werk zusammenhält; eventuell ist das so gemeint, der Dialog zwischen der jüngeren Norwegerin und dem ein paar Jahre älteren Ukrainer. Die Dichte und Reife der gesamten CD wird durch den Dirigenten unterstrichen, und auch wenn die Frage, ob es sich bei dieser Einspielung um einen »magischen Meilenstein« handelt, nicht rückhaltlos bekräftigt werden kann (auch das Klangbild ist ordentlich, aber nicht herausragend), Vilde Frang fügte ihrer bislang sehr vorzeigbaren Diskografie ein weiteres eloquentes und vor allem klangfarbig abwechslungsreiches Kapitel hinzu.

Schön wäre nun, wenn Warner ihr den Raum für einen größeren künstlerischen Wagemut schenkte, sie bestärkte, demnächst auch wieder etwas über den Tellerrand von Klassik und Romantik hinaus zu geleiten, wie ihr wunderbares intimes Album mit Sonaten bereits andeutete. Zumindest auf CD wünscht man sich mehr persönliche Interpretationen von Kammermusik, herzlich gern auch nach 1900. (ijb)

Mit folgenden nordischen Komponisten und Werken:
mit folgenden nicht-nordischen Kompositionen:
[1-3] Violinkonzert Nr.1 K207 · [4-5] Violinkonzert Nr.5 K219 · [7-9] Sinfonia Concertante K364

Vilde Frang: Mozart: Violin Concertos 1 & 5 · Sinfonia Concertante

 

Nielsen · Tchaikovsky: Violin Concertos
Danish National Symphony Orchestra · Eivind Gullberg Jensen, Dirigent
( 2012, EMI /Virgin 5099960257024 , Einspielung: August 2011 )

Vilde Frang ist mittlerweile, zum Erscheinungszeitpunkt ihres dritten Albums, medial ziemlich präsent geworden. Obwohl sie - im Gegensatz zu manch anderen Violinstars - schwerlich als Typ »Model mit Geige« zu vermarkten wäre, konnte man sie jüngst auf den Titelseiten einer ganzen Reihe Klassikmagazine antreffen. Der Durchbruch dürfte damit geschafft sein. Schade ist nur, dass sie diesmal nicht ganz die Erwartungen, das Niveau ihrer vorangegangenen Veröffentlichungen erreichen kann.

Nun kann man durchaus fragen, warum noch immer jede/r Solist/in mindestens einmal die als »wichtig« und »groß« eingestuften Werke der Romantik aufnehmen muss, wo es doch bereits hunderte ebenbürtige Einspielungen gibt und es ohne Alleinstellungsmerkmal nahezu unmöglich ist, sich gegenüber der Übermacht an Konkurrenz zu behaupten. Klar, Vilde Frang ist keine Anfängerin mehr; unterstellt sei, dass sie weiß, was sie tut. Doch setzt sich ihre Lesart von Tschaikowskys Violinkonzert so wenig von zahllosen anderen ab, dass es umso bedauerlicher ist, dass ihre ungleich überzeugendere Einspielung von Nielsens weit seltener gehörtem Konzert in dieser Begleitung daherkommt. Erwähnt sei nur - wieder einmal - wie Hilary Hahn unlängst Tschaikowskys Klassiker mit klarer Brillanz präsentierte und zudem mit einer unbekannten Weltpremiere (Jennifer Higdon) kombinierte.

Während also Tschaikowskys hochemotionales Quasi-Selbstporträt hier, etwas erstaunlich, fast nie zu fesseln vermag, weil sich sowohl die Solistin als auch das Orchester kaum einmal aus der Reserve locken lassen und die Darbietung trotz Detailreichtum relativ unentschieden und distanziert bleibt, erweist sich die zweite Hälfte des Programms als merklich spannender: Bei Nielsen weckte die Zusammenarbeit mit dem Dänischen Sinfonieorchester unter der Leitung von Frangs Landsmann Eivind Gullberg Jensen offenbar weit mehr kreativen Geist. Nielsen zeigt sich in seinem Violinkonzert ebenso von Tschaikowskys wie von Mozarts Expressivität inspiriert, und hier gelingt es den Interpreten kraftvoll, vielschichtig und bewegend, dem nicht übermäßig bekannten Glanzstück zu neuer Aufmerksamkeit zu verhelfen.

Ein zwiespältiges Vergnügen also, aber aufgrund der Nielsen-Darbietung ausgesprochen lohnend. (ijb)

Mit folgenden nordischen Komponisten und Werken:
Pjotr I. Tschaikowsky: Violinkonzert in D-Dur Op.35
Carl Nielsen: Violinkonzert Op.33

Vilde Frang: Nielsen · Tchaikovsky: Violin Concertos

 

Violin Sonatas – Grieg, Bartók, Strauss
Vilde Frang, Violine · Michail Lifits, Piano
( 2011, EMI 50999 94763928 , Einspielung: 2010 )

Vilde Frangs zweite CD ist dem Debüt in macherlei Hinsicht überlegen. Schon der Klang ist um einiges präsenter und feiner, was sich vor allem in den leisen und subtilen Passagen auszahlt, auch kann man überhaupt in der Dynamik der gesamten Aufnahme die junge Interpretin hier viel besser entdecken und kennenlernen. Zudem handelt es sich hier um den intimeren Rahmen zweier Sonaten mit Piano und einer für Violine solo. Und nicht zuletzt sind diese drei Werke weit weniger häufig im Repertoire aktueller Konzerthäuser und Interpreten zu finden als die beiden Konzerte der Debüt-CD.

Mit der Kraft und Lebendigkeit der Jugend stürzt sich Frang mit ihrem durchweg gleichrangigen Partner Michail Lifits in die facettenreichen Springinsfeld-Werke der jeweils anfang-zwanzigjährigen Komponisten: Griegs erste Violinsonate (von dreien) und Richard Strauss’ Opus 18, bevor er sich vollkommen den großen Orchesterwerken hingab; zwei Werke die, trotz ihrer Unterschiedlichkeit, vergleichbar zugänglich sind und von den Musikern souverän und so einfühlsam wie mit dramatisch großem Atem getragen werden.

Eingerahmt von diesen beiden romantischen Werken wagt sich Vilde Frang an Bartóks achtzig bzw. sechzig Jahre später entstandene, knapp halbstündige Solosonate. Kein einfaches Werk, streng und voller Kanten und Risse, kaum etwas darf hier melodisch aufblühen oder gar Raum für entspanntes Aufatmen bieten; kein Wunder, Bartók war zur Zeit der Komposition bereits todkrank, und so könnte der Kontrast zu Grieg und Strauss hier kein größerer sein. Eine mutige Entscheidung, doch im 80-minütigen Programm dieser CD die größte Entdeckung, natürlich auch weil die Solistin jede Hürde meistert in dieser vom Auftraggeber Yehudi Menuhin zuerst als »fast unspielbar« empfundenen und später als »die wichtigste Komposition für Violine solo seit Bach« bezeichneten Sonate. Wie schon bei ihrer ersten CD zeigt sich auch hier Vilde Frangs besondere Stärke, für jedes Werk eine eindringliche Charakteristik in ihrem Spiel herauszuarbeiten – und dieser Entscheidung dann offenbar intuitiv zu vertrauen. Expressiv. Beeindruckend. Sehr empfehlenswert. (ijb)


Siehe auch:
Edvard Grieg (1843-1907)

Vilde Frang: Violin Sonatas – Grieg, Bartók, Strauss

 

Sibelius: Violin Concerto, Humoresques · Prokofiev: Violin Concerto No.1
WDR Sinfonieorchester · Thomas Søndergård, Dirigent · Vilde Frang, Violine
( 2009, EMI 5099968441326 )

Sowohl Jean Sibelius’ einziges Violinkonzert als auch das erste von Sergej Prokofiev sind zugegeben keine Raritäten, und es herrscht kein Mangel an erstklassigen Einspielungen. Wenn also EMI die noch relativ unbekannte, zu diesem Zeitpunkt 22 Jahre junge Vilde Frang aus Oslo aufgrund dieses Sibelius-Konzerts mit dem WDR-Sinfonieorchester Köln begeistert unter Vertrag nimmt und ihr ein Solo-Debüt ermöglicht, merkt man schon mal auf. Frangs Spiel ist von einem ganz anderen Charakter als die eigenwillig-klare Hilary Hahn oder die mehr zum Populären strebende (und gleichwohl stilsichere) Janine Jansen: lyrischer, elegisch gar und doch subtil und fließend in leidenschaftlichen Passagen, vor allem bei Sibelius. Bei dieser ersten CD-Aufnahme Vilde Frangs fällt auf, dass die Solistin kein virtuoses Auftrumpfen notwendig hat – entgegen des Rufs, der ihr in manchen Feuilletons voraneilt, und ja, auch entgegen der technischen Anforderungen, die Sibelius hier bekanntlich komponiert hat. Das kürzere, persönliche Konzert Prokofievs, zur Zeit des ersten Weltkriegs entstanden, spielt Frang mit einer merklich spröderen Stimme, aber zugleich eben auch mit beherzter Expressivität. Somit wird schon nach diesen zwei Konzerten deutlich, dass eine Stärke der jungen Interpretin ist, jedes Werk mit einem eigenen Stil zu erfüllen, so dass man als unvoreingenommener Hörer fast meinen könnte, man hätte es mit zwei verschiedenen SolistInnen zu tun.

Als Zugabe schließt diese CD dann noch mit drei selten zu hörenden »Humoresquen«, wiederum von Sibelius. Wer die Werke bislang nicht kennen sollte (oder vielmehr sogar gerade dann), wer eine aktuelle Einspielung möchte oder auch nur eine Interpretation aus einem anderen als immer den selben Ländern sucht, ist mit dieser Aufnahme bestens beraten. Einzig beim Klang wünscht man sich hin und wieder, vor allem beim Sibelius-Konzert, mehr Transparenz, damit sich die Details zwischen Orchester und Solistin gerade auch zu Hause besser entfalten. Es scheint, die Rhein-Sieg-Halle in Siegburg bietet nicht die ideale Akustik. Und noch ein Detail: Bitte, die vier Cover-Fotos der Interpretin hätten doch nicht unbedingt elfenhaft mit weißem Hemdchen sein müssen, oder? Dazu das grimmige Porträt des älteren Herrn Sibelius – und schon gehen die Assoziationen in unpassende Richtungen ... Die Musik ist dafür um so viel spannender und niveauvoller als der Gelegenheitskäufer es aufgrund der Weichzeichnerbilder vermutet. (ijb)

Mit folgenden nordischen Komponisten und Werken:
Jean Sibelius: Violinkonzert in D-Dur Op.47 · Humoresquen Op.87 Nr.1+2, Op.89 Nr.3
Sergej Prokofiev: Violinkonzert Nr. 1 in D, Op.19



Siehe auch:
Jean Sibelius (1865-1957)

Vilde Frang: Sibelius: Violin Concerto, Humoresques · Prokofiev: Violin Concerto No.1

Offizielle Website      www.vildefrang.com



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